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Traunsteiner Planetenweg Multi-Cache

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RubberRob: Nachdem keine Rückmeldung vom Projekt gekommen ist, ist die Reise leider zu Ende.

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Hidden : 11/6/2011
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Zu Fuß durch das Sonnensystem


Mit fünffacher Lichtgeschwindigkeit durch das Weltall reisen? Beim Traunsteiner Planetenweg ist dies möglich, denn es handelt sich dabei um ein maßstäbliches Modell des Sonnensystems. Der Planetenweg zeigt sowohl die Größe der Planeten als auch die Entfernung von der Sonne. Bei einem Maßstab von 1:1 Milliarde würde ein großer Schritt eines Fußgängers ca. einer Million Kilometer im Weltall entsprechen. Ein Wanderer wäre mit etwa fünffacher Lichtgeschwindigkeit im "Sonnensystem" unterwegs!

Entlang des Weges informieren Schautafeln und Modelle über die Sonne und die Planeten. Auf diese Weise wollen die Initiatoren des Projekts (eine Schülergruppe des Chiemgau-Gymnasiums Traunstein, die das regionale Projekt "Planetenweg" im Fachbereich Physik 2010 ins Leben gerufen hat) unser Sonnensystem einer breiten Öffentlichkeit erfahrbar und begreifbar machen. Der Weg wird in Etappen gegliedert und an jeder Station besteht nach körperlicher Aktivität die Möglichkeit, sich auch geistig zu betätigen.


WICHTIGER HINWEIS:
Die Angaben auf den Informationstafeln weichen teilweise von anderen Quellen (z.B. Wikipedia) ab. Für die richtige Lösung des Caches sind ausschließlich die Angaben auf den Schautafeln maßgebend.

Die Sonne ist eine riesige Gaskugel, die hauptsächlich aus Wasserstoff und einem kleinen Anteil Helium besteht. In ihrem Kern sind Temperatur und Druck so hoch, dass die Sonne zu einem Kernfusionsreaktor wird. Obwohl die Sonne so immer mehr an Masse verliert, ist ihr Wasserstoffvorat so groß, dass sie seit fast fünf Milliarden Jahren relativ gleichmäßig scheint und dies auch noch weitere fünf Milliarden Jahre tun wird.

Wieviele Millionen Tonnen Helium (A) entstehen bei der Verschmelzung des Wasserstoffs pro Sekunde?

Merkur ist der sonnennächste Planet. Aufgrund seiner geringen Größe und der starken Sonneneinstrahlung besitzt Merkur keine schützende Atmosphäre wie die Erde. Dies hat weitreichende Folgen auf die Temperatur des Planeten. Außerdem verglühen Meteoriten nicht wie auf unserer Erde größtenteils in der Atmosphäre, sondern schlagen ungebremst auf der Merkuroberfläche ein. Die so entstehenden Kraterlandschaften bleiben durch fehlendes Wetter erhalten.

Wie hoch ist die Temperaturdifferenz (Quersumme = B) zwischen maximaler und minimaler Oberfächentemperatur auf dem Merkur?

Die Venus ist nach Sonne und Mond der hellste Stern am Himmel. Die Atmosphäre der Venus besteht größtenteils aus Kohlendioxid (CO2). Ausserdem wird der Planet von einer dichten Wolkendecke umhüllt. Diese besteht jedoch nicht aus Wasserdampf wie auf der Erde, sondern hauptsächlich aus kondensierter Schwefelsäure, die als Regen zu Boden fällt. In der Atmosphäre toben heftige Stürme mit hohen Windgeschwindigkeiten. Da die Wolkendecke undurchsichtig ist, gestaltete sich die Erforschung der Venusoberfläche lange Jahre als sehr schwierig bis unmöglich.

Welche Windeschwindigkeiten (Quersumme = C) erreichen die Stürme auf der Venus?

Die Erde ist ein ganz besonderer Planet. Sie hat eine Reihe von physikalischen und chemischen Eigenschaften, die in einem empfindlichen Gleichgewicht zusammenwirken und so die Entwicklung von vielfältigen Lebensformen ermöglichten. Wird dieses Gleichgewicht gestört, so kann dies unabsehbare Folgen für unsere Erde und damit für die gesamte Menschheit nach sich ziehen.

Wie entstand aber das Leben auf unserem "blauen Planeten"? Als sich aus der Urscheibe des Sonnensystems auch die Erde bildete, war ihre Oberfläche glutflüssig und es gab keine Lufthülle. Unser Planet kühlte sich langsam ab und es bildete sich eine feste Kruste. Aus Vulkanen strömten Gase, die unter dem Einfluss von energiereichen Sonnenstrahlen und Blitzen zu komplizierten Stoffen, den Grundbausteinen des Lebens, umgewandelt wurden. Nach weiterer Abkühlung setzten sintflutartige Regenfälle ein und es entstanden die ersten Ozeane, in denen sich aus immer größeren "Riesenmolekülen" die ersten Kleinstlebewesen entwickelten.

Berechne die Formel auf der Tafel. Dabei gilt: T = 0.00006. Das Ergebnis (r) ergibt den Wert D

Auf dem Mars gibt es tatsächlich Wasser, allerdings ist dieses nie flüssig, sondern entweder gasförmig oder fest. Das liegt am geringen Druck der Marsatmosphäre, der nur etwa ein Hundertstels des Luftdrucks auf der Erde beträgt. Der Mars besitzt ebenfalls wie die Erde Polkappen, die neben einem geringen Anteil an Wassereis hauptsächlich aus gefrorenem Kohlendioxid (Trockeneis) bestehen.

Die rote Farbe des Planeten resultiert aus dem hohen Eisengehalt des Marsbodens. Eisenoxid (also Rost) bedeckt als Bestandteil eines feinen Staubes weite Flächen des Mars und verleiht im seine typische rote Färbung.

Die maximale Oberflächentemperatur auf dem Mars beträgt -E Grad Celsius.

Der Jupiter ist nach Sonne, Mond und Venus das vierthellste Objekt am Nachthimmel. Während die ersten Planeten des Sonnensystems wie z.B. die Erde hauptsächlich aus Gestein bestehen (man bezeichnet sie entsprechend als Gesteinsplaneten oder erdähnliche Planeten), setzt sich Jupiter größtenteils aus Gasen wie Wasserstoff oder Helium zusammen. Jupiter gehört somit, genau wie die weiteren Planeten im äußeren Sonnensystem zu den so genannten Gasplaneten. In ihrem Zentrum haben diese jeweils einen kleinen Kern aus Gesteinen und Metall.

Wie viele weitere Gase (F) kommen bei den Gasplaneten außer Helium und Wasserstoff noch vor?

Saturn ist der letzte mit bloßem Auge sichtbare Planet. Er ist als heller, gelblicher Stern erkennbar, welcher sich durch ein Fernglas betrachtet als langgezogene Kugel zeigt. Mit seinem außergewöhnlichen Ringsystem nimmt Saturn eine Sonderstellung ein, denn kein anderer Planet in unserem Sonnensystem ist von so großen und hellen Planetenringen umgeben. Der Durchmesser des Ringsystems liegt etwa in der Größenordnung der Entfernung Erde-Mond. Es besteht hauptsächlich aus Eis und Gesteinsbrocken, deren Größe zwischen der von Staubkörnern und mehreren Metern variiert. Man geht heute davon aus, dass die Ringe Reste eines Mondes sind, die sich aufgrund von Saturns Gravitationskraft nie zu einem einzelnen Himmelskörper zusammensetzen konnten.

Mit was wird die Dicke des Ringsystems verglichen? Die darin enthaltene Zahl ist G

Mit bloßem Auge ist Uranus wegen seiner geringen Helligkeit nur bei optimalen Bedingungen zu beobachten. Im Teleskop erscheint er als kleine blaugrüne Scheibe mit einer Randverdunklung. Warum aber erscheint der Planet blaugrün? Neben Wasserstoff und Helium bestehen die äußeren Schichten des Planeten aus weiteren Gasen. Diese absorbieren den rötlichen Teil des Lichts und der blaugrüne Teil kann reflektiert werden.

Wieviele Monde (H) sind auf einer Abbildung des Uranus zu sehen?

Neptun ist ein Gasplanet. Ebenfalls wie Uranus verdankt er seine blaue Farbe dem in seiner Atmosphäre enthaltenen Gasen. In der Atmosphäre herrschen Windgeschwindigkeiten von bis zu 1600 km/h. Durch die große Entfernung zur Sonne empfängt Neptun nur sehr wenig Wärme. Mit Temperaturen von unter -200° Celsius ist Neptun einer der kältesten (und sicherlich ungemütlichsten) Orte in unserem Sonnensystem.

Das Licht der Sonne benötigt (I) Stunden um den Neptun zu erreichen.

Am Ende des Planetenweges nähert man sich der Grenze unseres Sonnensystems. Wenn du alle Antworten richtig hast kannst du mit den verfluchten wissenschaftlichen Formeln die erste "Dose am Rande der Milchstraße" berechnen.

N 47° A*(B*(D+E))+D*(C*F+G*H)*C+I
E 012° A*((C+I)*(E+G))+G*((D*G*H)*(B-G))

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf Geochecker.com überprüfen.

Additional Hints (No hints available.)