Die Gemeinde Zorneding liegt in der Region München im Alpenvorland am Rande des Ebersberger Forstes. Zorneding entwickelte sich vom Bauerndorf zum begehrten Wohnort im Einzugsbereich der rund 21 km entfernten Landeshauptstadt München, es verfügt über eine eigene Bahnstation der S-Bahn, welche zu Pendlerzeiten im 10-Minuten-Takt verkehrt. In die Kreisstadt Ebersberg sind es rund 12 km, zur A 99 (Anschlussstelle Haar) 7 km und zum Flughafen München ca. 45 km.
Zorneding wurde erstmals am 4. September 813 als "Zornkeltinga" in den Freisinger Traditionen erwähnt. 1563 wurden die Orte der Gemeinde erstmals auf einer Landkarte, der Großen Karte von Bayern, von Philipp Apian dargestellt. Die Daxenbergsiedlung bildet den östlichen Teil der Gemeinde. Der Daxenberg, auch Huiberg genannt, ist Teil eines Altmoränenzuges, der während der vorletzten, der so genannten Risseiszeit, vor etwa 130 000 Jahren entstanden ist. Sein Name, ein alter Flurname, ist auf Dachsen = Eiben zurückzuführen und deutet darauf hin, dass der Berg früher mit Eiben bewachsen war. Er wurde dann ab dem Mittelalter nach und nach gerodet und bis Anfang der 70er Jahre landwirtschaftlich genutzt.
Die Bebauung des Daxenbergs mit den typischen „Daxenberg-Reihenhäusern“ erfolgte in den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts. Der kleine Berg am Rande des Daxenbergs, der den höchsten Punkt von Zorneding darstellt, entstand aus dem Abraum beim Bau der Siedlung.
Bitte Stift nicht vergessen. Und bitte die Dose wieder im Versteck ablegen und tarnen.