Im Gedenken an..... Traditional Cache
flora95: Leider wurde auch die neue Dose geklaut.
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Dieser Cache führt euch zur Kriegsgräberstätte in Haldern.
Hier ruhen:
874 Tote des Zweiten Weltkrieges, darunter 347 Unbekannte.
Es sind Soldaten, die im Lazarett, das im Kloster Aspel, unweit von Haldern, eingerichtet worden war, starben oder gefallen waren bei den schweren Kämpfen nach der alliierten Luftlandung bei Nimwegen im Herbst 1944 oder bei der Großoffensive der Alliierten Anfang Februar 1945 mit deren Rheinübergang Ende März 1945. Haldern lag vom 23. bis 27. März 1945 ständig unter Feuer. Am 28. März rückten die ersten alliierten Soldaten in Haldern ein.
Unmittelbar nach den Kämpfen wurden die Toten geborgen und zunächst auf dem katholischen Friedhof des Ortes begraben. Als der Friedhof keinen Platz mehr bot, begrub man die Gefallenen bereits ab dem 28. Oktober 1944 auf dem damaligen Sportplatz. "Einst Sportplatz lebensbejahender Jugend, heute Totenacker dieser Jugend, die geopfert wurde, als der Krieg schon verloren war", so heißt es in einer Chronik. Das Gelände wurde von dem Haldener Bürger Johann Banning kostenlos zur Verfügung gestellt.
Am 12. März 1946 übernahm der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Nordrhein-Westfalen, mit Unterstützung des Kreises Rees, der Amtsverwaltung Haldern und der Kirchen, den Ausbau des Soldatenfriedhofes.
200 Gefallene waren seinerzeit auf dem Ehrenfriedhof bereits bestattet, weitere 450 Tote wurden dann aus verstreuten Feldgräbern und Einzelgrablagen auf Friedhöfen zugebettet. Die Ehrenanlagen in Brünen, Elten, Hurl, Hüthum, Isselburg und Vehlingen wurden aufgelöst und die 236 Gefallenen in Haldern beigesetzt. Auf einem Bauernhof in der Gemeinde Loikum waren 28 deutsche und ebensoviele alliierte Soldaten während des Krieges beigesetzt worden. Die Alliierten betteten ihre Toten aus und nahmen sie mit, die deutschen Gefallenen wurden zum Soldatenfriedhof nach Haldern überführt.
492 der in Haldern ruhenden Toten waren zunächst unbekannt. Nach schwieriger, mühseliger Kleinarbeit konnte der Volksbund davon 145 identifizieren, 347 blieben jedoch namenlos. Zunächst kennzeichneten Holzkreuze des Bildhauers Krux aus Weeze die Gräber. 1961/ 62 mußten diese Kreuze durch witterungsbeständige Steinkreuze ersetzt werden.
Der Soldatenfriedhof Haldern wurde am 29. Oktober 1950 eingeweiht. Der Ehrenfriedhof liegt heute in der Obhut der Stadt Rees und steht unter Denkmalschutz. Quelle: www.weltkriegsopfer.de
Deshalb bitte ich euch dementsprechend zu verhalten, es muss nicht gegraben und auseinandergenommen werden. Hier kann es zu manchen Zeiten recht muggelig sein.
Additional Hints
(No hints available.)
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