
Windmühle Kirch-Grottenherten
Die oben
genannten Koordinaten sind nicht der Cachestandort.
Die Mühle ist in Privatbesitz und muss nicht betreten
werden.
Die Kirch-Grottenhertener Windmühle liegt etwa 1
km östlich des Doppelortes Kirch-Grottenherten inmitten der
fruchtbaren Ackerflächen der Jülicher Borde. Sie wurde 1831 von
Anton Iven erbaut und ist noch heute mit ihren zwei Mahlgängen
funktionsfähig und windgängig. Bis November 1964 wurde durch den
Müllermeister Josef Bickendorf für die umliegenden Bauern
gewerblich gemahlen. Noch heute wird bei gutem Wind recht häufig
zur Demonstration oder für Futterzwecke gemahlen. Auf Voranmeldung
und bei Veranstaltungen kann die Mühle unter sachkundiger Führung
besichtigt werden (Tel.: (02463) 3316, (02463) 7280 oder (02272)
1387). Weitere Auskünfte erhalten Ihr auch beim Verein zur
Erhaltung der Kirch-Grottenhertener Mühle e.V., Telefon: (02463)
7040.
Zur Geschichte der Kirch-Grottenhertener Windmühle
Wie bereits erwähnt, wurde die Mühle 1831 von Anton Iven errichtet.
Er ließ sich mit seiner Frau Gertrud Rath 1810 in Grottenherten
nieder, kaufte mehrere beieinander liegende Gehöfte, brach sie
nieder und errichtete hier seinen Gutshof mitsamt der Mühle. Aus
der Mitte des 19. Jahrhunderts ist überliefert, dass die Mühle mit
den angrenzenden Wohngebäuden als " Wohnplatz " für acht Personen
diente. Die bei der Mühle gelegene Fachwerkscheune wurde 1881 vom
damaligen Grottenhertener Müller in der Eifel gekauft, dort
abgebrochen und hier wieder aufgebaut.
Technische Merkmale und Daten
Die Kirch-Grottenhertener Mühle ist ein sogenannter
"Durchfahrtholländer". Eine Turmwindmühle mit drehbarer Haube, die
auf einem angeschütteten, mit Gewölben durchzogenen Hügel liegt.
Durch die Tore auf beiden Seiten des Mühlenhügels konnte zum
Transport Mahlgutes mit dem Wagen hindurch gefahren werden. Die
"Segelgatterflügel" haben einen Durchmesser von 25 m und werden zum
Mahlen entsprechend der Windstärke mehr oder weniger mit einem
"Segel" bespannt. Die Haube und damit die Flügel werden mittels des
"Kruhwerks" und dem "Stertbalken" vom Mühlenberg aus von Hand in
den Wind gedreht. Im Inneren der Mühle befinden sich zwei komplette
Mahlgänge und einige zusätzliche Maschinen zur Verarbeitung des
Mahlgutes.
Quelle: Wikipedia
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Rätsel
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