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Der Klosterschatz 4 - Der Klostermusikus Multi-Cache

This cache has been archived.

madkarle: Mir blutet das Herz: Diese Cacheserie wurde mit viel Mühe und Liebe angelegt, allerdings komme ich kaum mehr in diese Gegend und daher nicht mehr dazu, sie zu pflegen. Was sicher notwendig wäre, wenn man bedenkt, dass die Caches seit 2 Jahren nicht mehr geloggt wurde. Also ab ins Archiv, ich komme irgendwann, um die Dosen, die es noch gibt, einzusammeln und eventuell vorhandene Coins und TBs freizulassen. Tut mir leid, aber derzeit gibt es wichtigeres in meinem Leben, als die Jagd nach Dosen.

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Hidden : 8/7/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:




So, nun habt ihr es fast geschafft, der Klosterschatz ist in greifbarer Nähe, ihr seid schon bei Multi 4. Alle wichtigen Infos findet ihr im Listing von „Der Klosterschatz“. Bitte auch die Links zu den Dateien beachten, die Zahlenwerte für A bis J erhaltet ihr aus den Dateien zur Geschichte des Klosters, eine Übersicht über die komplette Runde mit Spoilern gibt es hier. Länge dieses Multis: 3 Kilometer

Wissenschaft und Kunst, Literatur und Musik waren ein wichtiger Bestandteil des klösterlichen Lebens. Dieser Cache ist Pater Ernestus Weinrauch gewidmet, dessen Musik heute so wenig aus Zwiefalten wegzudenken ist, wie das Münster. Ernest Weinrauch, am 17. Oktober 1730 in Donauwörth/Bayern als Sohn eines Handwerkers geboren, kam bereits in seinen ersten Schuljahren mit der Benediktinerabtei Zwiefalten in Berührung. Als er dort mit der Profeß im Jahre 1748 ins monastische Leben eintrat, stand das oberschwäbische Kloster bereits in seiner vollen barocken Blüte: Die Reichsunmittelbarkeit der Abtei hatte 1750 die bis dahin erreichte wirtschaftliche und politische Selbständigkeit besiegelt. Wissenschaft und Kunst konnten auf diesem Boden ein letztes Mal prachtvoll gedeihen. Bis zu seinem Tode am 9. April 1793 bekleidete Ernest Weinrauch die Ämter des Subpriors und Ordenskapitulars; als Chorregent machte er es sich zur Aufgabe, den um die Jahrhundertmitte erbauten Kirchenraum des Zwiefaltener Münsters mit Musik zu füllen. In seinem Wirkungskreis war Ernest Weinrauch als hervorragender „Kontrapunktist, Orgelspieler und Komponist“ bekannt. Er widmete sich - so der heutige Stand der Forschungen - ausschließlich der Kirchenmusik. Erhalten sind eine große Messe in C-Dur, das Oratorium „Kain und Abel“, eine Fülle kleiner Kompositionen, sowie das Requiem in c-Moll und die Messe in g-Moll, die am 2. November 1997 im Zwiefaltener Münster erstmals wieder aufgeführt wurden. Zu seinen Pflichten gehörte auch die musikalische Ausbildung der Klosterschüler. Weinrauch muss ein Lehrer von außergewöhnlichem Format gewesen sein, der den Schülern eine Ausbildung vermittelte, die das übliche Maß klösterlichen Musikunterrichts weit übertraf. So gingen der spätere Ottobeurener Komponist P. Conrad Bagg und Conradin Kreutzer, der seit 1789 Unterricht erhielt, aus seiner Schule hervor. Stilistische Untersuchungen legen den Schluß nahe, dass sowohl die Messe in g-Moll als auch das Requiem in c-Moll zu den späteren Werken des Zwiefaltener Meisters gehören. Ihre Aufführung zu Lebzeiten Weinrauchs ist allerdings nicht nachgewiesen. Mit Sicherheit wurden die beiden Kompositionen nach der Säkularisation der Benediktiner-Reichsabtei 1803 bis zum Konzert im Herbst 1997 nicht aufgeführt. Der Tübinger Universitätsmusikdirektor Professor Dr. Alexander Sumski, der sich seit vielen Jahren um die Neuaufführung oberschwäbischer Klostermusik bemüht, hat die beiden Werke in der Universitätsbibliothek Augsburg aufgefunden, bearbeitet und herausgegeben. (Professor Dr. Eberhard Stiefel) Quelle: www.geschichtsverein-zwiefalten.de
Jedes Jahr gibt der Weinrauch-Chor in der Reihe „Konzerte im Münster“ Konzerte mit Werken Weinrauchs, teilweise sind es Uraufführungen. Mehr Infos zu den Konzerten und Weinrauch im Internet: www.weinrauchkonzerte.de und auf www.geschichtsverein-zwiefalten.de, hier können auch CDs bestellt werden.


Nun aber zur Wegführung des Caches. Nachdem ihr den dritten Cache gefunden habt, befindet ihr euch ganz in der Nähe von Gossenzugen. Auch hier lebten einst Mönche und versuchten sogar, Wein anzubauen, ein Vorhaben, das sie auf der kalten Alb jedoch schnell wieder einstellten. Begebt euch in Gossenzugen zur Kapelle St. Magnus. Sie ist ein meisterhaftes Gemeinschaftswerk der am Bau beteiligten Künstler. Während die Kapelle von außen über einem sich dem Oval annähernden Achteck errichtet scheint, offenbart sich das Innere als runder, flachüberkuppelter Raum mit elliptischen Ausbuchtungen für den Altar und die Emporentreppe. Die Stuckierungen von J.M. Feichtmayer und das Deckenfresko von F.J. Spiegler verleihen dem Raum eine festliche Ausstrahlung. Stage 1: Die Kapelle findet ihr bei N 48.14.BII E 009.27.JEJ Ist die Kapelle geschlossen, besteht trotzdem die Möglichkeit, sich Zutritt zu verschaffen. In welchem Haus müsst ihr dafür klingeln? Die Zahlen seien VW. Geht nun durch Gossenzugen zum Gauinger Weg, ihm folgt ihr 500 Meter bis zu einer Bank, von der ihr einen herrlichen Blick auf das Münster habt, WP: N 48.14.937 E 009.26.826, verlasst dann die Gemeindeverbindungsstraße und geht auf dem Waldweg nach Gauingen, an dem auch das Prefinal liegt. Das Prefinal findet ihr bei N.48.15.HVV E 009.26.FIW Dort gibt es dann die Lösung für das Finale, so ihr denn die musikalische Herausforderung, die der Klostermusikus euch stellt, meistert. Hinweis: Um den Klosterschatz zu heben, folgt einfach weiter dem Weg hoch nach Gauingen, abbiegen bei N 48.14.923 E 009.26.030. Infos zur weiteren Wegführung mit weiteren Waypoints findet ihr im Cache und dann ist der Schatz schon greifbar nah.

Additional Hints (Decrypt)

Cersvany: Sryffcnygr yvaxf ibz Jrt Svany: Sryfra boreunyo erpugf ibz Jrt

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)