Familientauglicher kleiner Wandermulti, kein Rundweg, einfache Strecke ca.2km.
Los geht`s in Memmelsdorf in der Judengasse, dort ist bei N 50 08.565, O 010 51.486 die Synagoge nicht zu übersehen, hier kann auch geparkt werden. Die Synagoge ist an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet und kann dann auch besichtigt werden! An dieser Synagoge ist (außen!) ein "Chuppa"-Stein mit einem Stern zu sehen, Anzahl der Strahlen - 1 = A. Der Stern ist auch auf einer ausführlichen Infotafel vor der Synagoge beschrieben und zu sehen.
Einige Häuser weiter, bei N 50 08.536 und O 010 51.513 steht das Geburtshaus des wahrscheinlich bekanntesten Memmelsdorfer Juden. Wer heute noch ein Spielzeug aus seiner Nürnberger Firma besitzt der hat einen kleinen Schatz in Händen. Bekannt wurde er auch als Höhlenforscher, nach ihm ist eine sehr bekannte Höhle in der Fränkischen Schweiz benannt.
Die Anzahl der Buchstaben seines Nachnamens - 4 = B, die Summe der letzten 2 Stellen seines Todesjahres = C.
Beide Daten sind auf einer Tafel am Haus zu lesen.
In dieser Gasse sind noch weitere Spuren jüdischen Lebens zu entdecken, z.b. Pflastersteine erzählen dort viel.
Mit diesem Wissen geht`s weiter nach N 50 09.307, O 010 50.775, dem Jüdischen Friedhof. Der Weg dorthin ist ein Stück des Bibelweges von Seßlach nach Untermerzbach. Ca. 200m vor dem Friedhof kommen wir an einem namentlich nicht bekannten Burgstall vorbei, direkt am Friedhofseingang ist eine der Holzfiguren des Bibelweges zu sehen.
Dieses Werk mit dem Titel "Wachsen ins Neue ?" ist die Station Nr ? des Bibelweges. ?-6 = D
Außen am Friedhofstor ist eine Infotafel, darauf ist u.a. der Grabstein von Laura Wormser abgebildet.
Sie wurde am 19. E 1885 geboren, ihr Geburtsmonat verrät uns also die noch fehlende Zahl.
Richtig abgelesen und gerechnet finden wir bei N 50 09.EAD und O 010 50.CB3 die Dose!
Der Weg führt ausschließlich über befestigte Orts- Feld- und Waldwege und ist daher immer gut zu begehen. Sie sind auch für Kinderwagen gut machbar. Für "Fusskranke": der größte Teil kann auch mit dem Auto erreicht werden, nur die letzten 500m liegen im Naturschutzgebiet und sollten daher zu Fuß gegangen werden, dort ist ein Parkplatz. Alle Stationen können auch ohne GPS an Hand vom Ortsplan und Wegweisern leicht gefunden werden, Ausnahme: Final, und das liegt im Wald, mit entsprechendem GPS-Empfang. Die "Zusätzlichen Hinweise" erleichtern die Suche.
Der Friedhof darf und muss NICHT betreten werden!!
Erstinhalt: Kartenspiel, Schuhlöffel, 1 Norwegische Krone, Eiffelturm und Diddlmaus.
Sowie natürlich Logbuch, Bleistift, Spitzer, Radiergummi und Kugelschreiber, die Schreibsachen sollen bitte auch drinbleiben!
Einen Igel gibt es für den Erstfinder, mangels Hasen gibt es einen Cachedog für den Zweitfinder
