

Dies ist ein Micro in Linnich. Von hier aus kann man über die Unterstadt schauen. In der Nähe liegen diese beiden Lokationen .
Deutsches Glasmalerei-Museum
Das Deutsche Glasmalerei-Museum in Linnich ist das einzige Museum seiner Art in Deutschland. Es zeigt sowohl historische als auch zeitgenössische Exponate, darunter auch Werke von Georg Meistermann und Otmar Alt. Daneben bietet das Museum einen Einblick in eine Glasmalerei-Werkstatt. Das Gebäude, in dem es beheimatet ist, ist eine ehemalige Wassermühle des Herzogtums Jülich aus dem Jahre 1608. Ab 1847 wurde die Mühle von der Familie Weitz betrieben und 1966 stillgelegt. Das hohe Silogebäude wurde in den neunziger Jahren komplett entkernt, mit einem Anbau erweitert und schließlich 1997 als Glasmalereimuseum eröffnet. Der Linnicher Mühlenteich, ein Abzweig der Rur, fließt immer noch rauschend unter dem Museum hindurch. Die Idee zu einem Glasmalerei-Museum entstand durch die ortsansässige, älteste deutsche Glasmalerei-Werkstatt, die Firma Heinrich Oidtmann, welche dem Museum bzw. der NRW-Stiftung ihre umfangreiche Sammlung als Grundstock überließ.
Denkmal der Synagoge Linnich
Die Synagoge war ein quadratischer Zentralbau, der neben dem Gebetsraum auch die von der Ostpromenade hierher verlagerte jüdische Schule beherbergte. Die Gestaltung folgte dem vor dem Ersten Weltkrieg vorherrschenden geometrischen Jugendstil. Die vorderen Seiten des Hexagons waren niedrige Baukörper, die zur Portalfront Türen für Männer und Frauen (mit anschließenden Aufgängen zu den Frauenemporen) und zu dem im Untergeschoss liegenden Versammlungsraum aufwiesen. Über den drei Eingängen befand sich jeweils ein Okulus, dessen Speichen einen Davidstern bildeten. Die mittlere Tür war ornamental geschmückt und darüber die hebräische Inschrift angebracht: Denn mein Haus wird ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden. (Jesaja 56,7). Der Baukörper war durch Gesimse gegliedert und besaß ein Pyramidendach, auf dem ein Davidstern thronte. Der Thoraschrein war nach Nordosten ausgerichtet und die Sitzplätze folgten den Seiten des Sechsecks. Zu beiden Seiten der Thoranische befanden sich drei hohe schmale Fenster, die mit einem Gesimsband zusammengefasst waren. Quelle: Wikipedia