Die Haus Knipp Eisenbahnbrücke in
Duisburg

Hier ist die Brücke in voller Größe zu sehen. Der Cache befindet
sich auf dem einzigen im Wasser gelegenen Brückenpfeiler. Einen
Zugang zum Cache gibt es ausschließlich über den Wasserweg, d. h.
ohne ein ausreichend motorisiertes Boot habt Ihr keine Chance.
Bitte kommt nicht auf die Idee, den Cache fußläufig über die Brücke
anzugehen. Ich kann schon jetzt versprechen, dass dies unmöglich
ist, weder diese Brücke zu betreten, noch am Brückenpfeiler
abzusteigen.
Die folgenden Fotos zeigen recht genau, wo sich der Cache befindet
und womit man sich am besten auf den Weg macht. Der Cache kann bis
zu einem Wasserstand von 700 cm gefunden und geloggt werden.
Allerdings ist zu beachten, dass das umgebende Plateau um diesen
Brückenpfeiler nur bis zu einem maximalen Wasserstand von ca. 500
cm betreten werden kann. Ab einem Wasserstand von 700 cm liegt der
Cache unter Wasser. Die aktuellen Pegelstände sind hier zu finden. Das
Boot sollte vorzugsweise auf der Ostseite des Pfeilers befestigt
werden.

Für diejenigen, die ein Boot einsetzen müssen,
bzw. keinen Wasserliegeplatz haben, schlage ich folgende Slipstelle
vor: N51° 29.900 E6° 42.900. Diese ist erreichbar
(linksrheinisch) über Duisburg-Baerl
(Binsheim) und das Parken sowie
Einsetzen ist hier kostenlos. Sein Fahrzeug und Trailer kann man
hier problemlos parken.
Wichtiger
Hinweis: Den Cache geht jeder auf seine
eigene Verantwortung und Gefahr an. Bitte begebt euch nicht unnötig
in Gefahr. Rettungswesten sind für diesen Cache Pflicht! Die
Strömung und der angrenzende Schiffsverkehr sind nicht zu
unterschätzen.
Hier noch einige
Hintergrundinformationen zu dieser Brücke
Die Brücke ist ein altes Wahrzeichen für die Rheinschifffahrt. Der
namensgebende Herrensitz Haus
Knipp befand sich in unmittelbarer Nähe
zur Brücke und wurde 1939 bei der Rheindeicherhöhung abgerissen.
Die Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke ist eine
Eisenbahnbrücke über den Rhein nördlich der Duisburg-Ruhrorter Häfen zwischen Duisburg-Beeckerwerth und Duisburg-Baerl im Verlauf der heutigen Bahnstrecke
Oberhausen–Moers.
Der Bau der Brücke begann im März 1910. Am 1. Oktober 1912 wurde
sie für den Güterverkehr eröffnet. Personenzüge fuhren erst ab 1929
über die Brücke. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Brücke
gesprengt. Mit Hilfe britischer Pioniere wurde sie bereits ab 1945
in alter Form mit ihrer charakteristischen
Fachwerkbalkenkonstruktion wiederaufgebaut und am 26. Februar 1946
dem Verkehr übergeben. Heute wird die zweigleisige Brücke nur noch
auf einem Gleis im Güterverkehr befahren, das andere Gleis ist
zwischen Baerl und Beeckerwerth stillgelegt und seit 1998 teilweise
abgebaut.
Die
Hauptstromöffnung hat eine Weite von 186 Metern und war mit diesem
Maß damals der weitgespannteste
Fachwerkbalken-Träger Europas. Links und rechts schließen sich zwei
etwas kleinere, 106 Meter lange Fachwerkbrücken an. Diese
Brückenteile baute die Firma Hein, Lehmann & Co. AG in
Düsseldorf. Das Vorflutgelände wird linksrheinisch mit 3 Jochen
überbrückt, rechtsrheinisch sind es neun Joche. Da für beide Gleise
konstruktiv selbständige Brückenträger gebaut wurden, handelt es
sich dabei also insgesamt um 24 jeweils 41 Meter lange
Fachwerkbrücken mit einem Konstruktionsgewicht von rund 2.600
Tonnen, die von den Eisenbauwerkstätten der Friedrich-Alfred-Hütte
(Fried. Krupp AG) in (Duisburg-) Rheinhausen geliefert wurden. Die
Baukosten lagen bei etwa 8,5 Millionen Goldmark (entspricht heute
etwa 42 Mio €). 1912 war die Haus-Knipp-Brücke die erste Strombrücke in Duisburg
ohne Brückentürme.
Wer erfolgreich war, darf dieses Logo in seinem Profil
verwenden:

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Viel Spaß!