Schlangensitz Traditional Cache
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Zusammen mit meinem Neffen habe ich in der Gegend der möglichen früheren „Hexenkulte“ einen traditionellen Micro-Cache versteckt, welcher in einer phantasievollen Geschichte eingebunden ist und Euch an einen wundervollen Ort mit seinen unbedingt sehenswürdigen geschichtlichen, aber auch „natürlichen“ Wundern führt!

Fiktive Geschichte dieses Caches:
Zu Zeiten der Hexenverfolgung hatten sich zahlreiche unterschiedliche rituelle Kulte entwickelt, von denen wir Euch zwei der damals am Dötlinger „Hexenstein“ ortsansässigen, rivalisierenden Kulte ein bisschen näher bringen möchten. Es handelt sich hierbei um den sagenumwobenen „Schlangenkult“, bei welchem die angsteinflößenden, zauberkraftbesitzenden glitschigen „Aale“ (so nannten die Kultmitglieder selbst diese Schlangen) verehrt wurden, sowie um den friedliebenden „Hexenkult“, der es zur Aufgabe hatte, diese vernichtenden Zauberkräfte der „schlängelnden Rivalen“ zu bewachen und einzufrieden.
An einem regnerischen Sommertag, den wir in dieser Gegend auch aus heutigen Erfahrungen zu berichten nur allzu gut kennen, vernachlässigte Walpurga, eine der Hexen ihre tägliche Aufsichtspflicht und ermöglichte dadurch den Mitgliedern des Schlangenkultes, durch deren gemeinsame Zauberkräfte und ungestörten unverständlich brummenden Gesang einen „Basilisken“ heraufzubeschwören. Dieser Basilisk (schlangenartiges Fabeltier, dessen Blick eine tödliche Wirkung hat) sollte nun endlich und endgültig die Macht der Hexen vernichten und dieses Gebiet den zerstörerischen „Schlangen-Anhängern“ zu eigen machen.
Ein haarstreubender Kampf entfachte. Aus allen Richtungen kamen Blitze und Feuerbälle und erleuchteten den von Regenwolken tiefschwarz verdunkelten Nachmittagshimmel. Ohrenbetäubende Knalle und Erschütterungen des Erdbodens waren bis weit hinter Dötlingen hör- und spürbar. Der Kampf breitete sich immer weiter aus und verschonte auch nicht das angrenzende Waldgebiet. Nur durch gezieltes Weggucken der Hexen und Zuhalten der Augen um den Blicken des Basilisken nicht zu begegnen, konnten die Hexen diesen ungleichen Kampf so lange überstehen.
Es war gefühlt eine Ewigkeit, bis der Kampf eine unvorhergesehene Wende erlebte. Ein Lichtschein zwängte sich durch die Wolken und auch der im Wald befindlichen engen Baumkronen. Dieser Sonnenstrahl brachte das Glück der Hexen, welche diesen Kampf schon für verloren glaubten. Der Basilisk schaute verwundert und gleichzeitig entzückt Richtung Himmel. So ein schönes, helles und vor allem warmes Licht hatte er noch nie zuvor gesehen oder aber gar fühlen können. Er kringelte sich vor Verzückung und Wohlgefallen `gen Himmel und verwandelte sich unvermittelt in einen Baum, der ab diesem Moment jeden Tag auf` s Neue dieses Glücksgefühl erleben darf.
Fortan galt der friedliebende Hexenkult als hochangesehener Retter und dauerhafter Beschützer unserer Gemeinde Dötlingen. Zusammen mit der Kraft des Himmels konnten die Hexen das Böse besiegen und für die Zukunft Gutes in die Welt bringen.
Noch heute, wenn man sich ganz leise verhält und gut aufpasst, kann man die Hexe „Walpurga“ sitzend auf dem ehemaligen Basilisken in den Himmel schauen sehen! Gebt gut acht!
Durch das Finden und Loggen des Caches könnt Ihr den einmaligen Umwandlungszauber des Basilisken in einen „Schlangen-Baum“ aufrechterhalten und somit unsere Gemeinde Dötlingen vor der Vernichtung retten! Helft alle mit!
Inhalt des Caches:
• 1 Logbuch
• Hinweistext GC
• Tauschgegenstände (Startinhalt: Rosenquarz-Edelstein und Murmel)
Hinweise zum Cache:
• BYOP (Bitte bringen Sie einen eigenen Stift für den Eintrag ins Logbuch mit!)
• Bitte versteckt den Cache wieder, wie vorgefunden. So können auch nachfolgende Cacher den „Schatz“ bei gleichen Bedingungen heben!
• Bitte achtet auf die Natur vor Ort und nutzt bei einem Besuch mit dem Auto die folgende „Parkbucht“: N 52° 59.152 E 008° 23.513 - Ankunft am Ziel von dort zu Fuß in ca. 15 Minuten!
• Diesen Cache könnt Ihr nur zu Fuß erreichen! (kein „Drive-In“!)
Zusätzliches Highlight in der Umgebung:
Nebenbei könnt ihr ganz in der Nähe auf den Spuren der wirklichen Hexen reisen. Der „Hexenstein“ in der Gemeinde Dötlingen stellt noch heute, selbst für Archäologen, ein ungelöstes Rätsel dar.
Im Hochsommer ein wenig beschwerlich zugänglich, finden Sie den „Hexenstein“ inmitten eines Maisfeldes. Der riesige Findling aus rötlichem skandinavischem Granit beeindruckt durch seine Ausmaße (ca. 4,30 x 3,10 m) und wird daher auch der „brede Stehen“ (breiter Stein) genannt. Die sichtbare Höhe (1,20 m) lässt wohl nur einen Bruchteil der tatsächlichen Ausprägung erkennen, denn der Stein ist tief im Boden verankert. Zweifelsfrei ist der „Hexenstein zu den größten erratischen Blöcken (Findlingen) der Wildeshauser Geest zu zählen. Entgegen seines irritierenden ursprünglichen Namens – unter der Bezeichnung „brede steen“ subsumierte man früher Großsteingräber – handelt es sich beim „Hexenstein“ keineswegs um ein Megalithgrab, sondern um einen Solitärgranit. Nicht nur sein ungewöhnliches Volumen erregt seit Generationen die Gemüter. Vor allem das Rätselraten um die ursprüngliche Funktion dreier großer und ca. 38 kleinerer Vertiefungen auf der Oberfläche bereitet den Forschern seit langem Kopfzerbrechen. Deutlich wurden diese, zumeist nur wenige Millimeter tiefen, so genannten „Schalen“ von Menschenhand geprägt – doch wieso? Nicht einmal deren Alter ließ sich bisher exakt ermitteln. Die meisten Archäologen datieren späte Jungstein- oder frühe Bronzezeit, wobei sie der Überzeugung sind, dass die Schalen im Laufe der Jahrtausende deutlich an Tiefe verloren haben müssen. Obwohl sich ähnliche Einkerbungen auch beim Deckstein der „Bargloyer Steinkiste“ und zudem wiederholt auch außerhalb der Wildeshauser Geest finden lassen, hat man noch immer keine zufriedenstellende Erklärung für die eigentliche Funktion jener Schalen parat. Sicher scheint nur, dass die Sitte kultisch-rituellen Ursprungs ist. Während die einen mutmaßen, hier handele es sich unmissverständlich um Behältnisse für flüssige Opfergaben wie Blut oder Milch, zweifeln andere diese Theorie an. Denn delikaterweise finden sich die Einkerbungen auch auf senkrechten Flächen – etwa Tragsteinen von Großsteingräbern - und diese Vertikalelemente dürften kaum einer Flüssigkeit (außer Fett und Honig) Halt geboten haben. Noch umstrittener ist die Behauptung, die ohne erkennbare Systematik angeordneten Schalen seien als kartographische oder astronomische Darstellungen zu lesen. Angesichts dieses Rätselratens in der Forschung nimmt es nicht Wunder, dass der „Hexenstein“ zu zahlreichen phantasievollen Geschichten animierte: Den einen war er begehrter Wohnsitz umtriebiger Erdhörnchen, die die „Schalen“ als Essnäpfe nutzten. Die anderen wussten sich zu erzählen, Hexen hätten den Stein für ein Treffen in der Johannisnacht auserkoren. Die dreiecksförmig angelegten drei größten Schalen seien daher nichts anderes als die Halterungsspuren eines Hexen-Spinnrades – daher der Name „Hexenstein“.
(Textauszug aus: www.steinzeitreise.de/schalenstein.php?PHPSESSID=ecb08f2a354bf58b63e145f3956edf38)
Gegenüber dieses „Hexensteins“ gelegen könnt ihr sehr gut eine wohlverdiente Picknickpause (natürlich selbst mitgebracht!) genießen. Eine Holzbank, sowie weitere historische Steinblöcke schaffen das passende Ambiente und ermöglichen ebenfalls einen Log ins „Gäste-Buch“ der Hexenstein-Besucher der Gemeinde Dötlingen (siehe angeschraubter Kasten unterhalb der Sitzfläche). Viel Spaß!
(Koordinaten springen hier ein wenig, daher die Bewertung der Schwierigkeit des Versteckes 2,5!)
Bitte schickt mir eine Mail oder eine "Write note", wenn das Logbuch voll ist, bzw. nur noch max. 5 Einträge reinpassen oder eine Kontrolle / Wartung des Caches erforderlich ist (so kann ich rechtzeitig für Ersatz sorgen)!
Vielen Dank und euch viel Spaß beim Cachen!
Additional Hints
(No hints available.)
Treasures
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