Stadtmauer-Durchbruch
Die Verbindungsstraße zwischen der " Wilhelmstraße " und der "
Kietzstraße " entstand im Jahre 1918, als die Stadtmauer an dieser
Stelle durchbrochen wurde, um eine Verbindung dieser beiden Straßen
zu ermöglichen. Der südliche Teil dieser Straße hieß im 18. Jh.
noch „ Judendorf “ bzw. „ Gegendorf
“.
Nach 1945 erhielt die gesamte Straße die Bezeichnung
„Durchbruch“.
Die Wallanlagen im Norden wurden, als die Mauer keinen wesentlichen
militärischen Wert mehr hatte, und nur noch wegen der
Steuerkontrolle und Desertionsverhinderung notdürftig unterhalten
wurden, zur Ablage eines Tiergartens und später Anpflanzung von
Maulbeerbäumen eingeebnet. Nur noch die beiden Springgräben
erinnern an die früher vorhandenen Wallanlagen.
Quellen:
www.prenzlau-smb.de
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"Die Prenzlauer Straßen und ihre Geschichte", Alfred Hinrichs,
maschinenschriftliche Aufzeichnungen, 1954
Viel Spass beim Finden.
Gruss
Mullte.