Kreisgraben Moosbierbaum Traditional Cache
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Terrain:
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 (micro)
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Das Geheimnis des Kreisgrabens von Moosbierbaum (Quelle Moosbierbaumer Dorfblatt April 2006) Vergessen Sie Stonehenge! Einer der ältesten Monumentalbauten Europas liegt direkt vor Ihrer Haustüre - in Moosbierbaum, an der Straße nach Trasdorf! Schließlich ist die Gegend rund um Wien Zentrum rätselhafter Kreisgrabenanlagen, und Forscher der Universität Wien sind ihnen mit High-Tech-Methoden auf der Spur. Die weite Landschaft des Tullnerfeldes war bereits in der Steinzeit dicht besiedelt. Schon 2000 Jahre vor Stonehenge und lange vor dem „Ötzi" haben Menschen hier Monumentalbauten errichtet: Von Palisadenbauten umgebene Grabenanlagen mit bis zu 180 Metern Durchmesser, deren Toranlagen nach astronomischen Aspekten angelegt waren. Dass die Hinkelsteine in Südengland heute dennoch die weit bekannteren Zeugnisse prähistorischer Baukunst sind, hat einen einfachen Grund: Ihnen konnten Wind und Wetter kaum etwas anhaben - im Gegensatz zum vergänglichen Holz, aus dem die Kreisgrabenanlagen waren. Im Boden haben ihre Spuren die Jahrtausende aber freilich überdauert. „Mit Hilfe hochauflösender Magnetometersysteme und der Luftbildarchäologie konnten allein in Niederösterreich bis dato 40 dieser geheimnisvollen Monumente entdeckt werden", erzählt Dr. Wolfgang Neugebauer vom Interdisziplinären Forschungsinstitut für Archäologie der Universität Wien (VIAS). Für den Laien sind die Spuren der Kreisgrabenanlagen unsichtbar im Boden verborgen. In frisch gepflügten Äckern oder im Pflanzenwuchs zeichnen sie sich aber durch ihre besondere geometrische Form ab: Das Erdmaterial in der Füllung der Gräben unterscheidet sich vom umgebenden Boden in seiner Farbe und in der Möglichkeit, Wasser zu speichern. Vom Boden lässt sich das nur schwer erkennen, durch die Auswertung von Luftbildern am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien lassen sie sich aber ausmachen. Die Fundstellen können unter Einsatz modernster, an der Zentralanstalt für Metereologie und Geodynamik und VIAS speziell für die Archäologie entwickelter geophysikalischer Methoden und Messgeräte genau erfasst werden. Mit der Methode „Archeo Prospections" lassen sich Bilder von Kreisgrabenanlagen erstellen. Überall, wo Gruben ausgehoben wurden, hat die Erde ein leicht verändertes Magnetfeld - und das ist messbar. Diese magnetischen Aufnahmen werden mit hochsensiblen und sehr genauen Messinstrumenten erstellt. Sie werden mit einem speziell konstruierten unmagnetischen Wagen über das Feld bewegt. Aus diesen Daten erhält man digitale Bilder - quasi ein Röntgenbild der Erde. Für den Archäologen sind sie eine wertvolle Grundlage: Er kann so im Boden verborgene archäologische Strukturen analysieren und sie später gezielt ausgraben. Der Cache enthält: Logbuch, Stift
Additional Hints
(Decrypt)
upbygfn
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