Baum Lehrpfad- Juglans
regia
eine Reihe von Caches die dir die ein heimischen (oder die
Heimisch geworden sind) Gehölze näher bringt. Es werden in Zukunft
weiter dazu kommen die nahmen sind in Latein die Beschreibung der
Pflanzen sind aus Wikipedia da kann man auch noch weitere
Interessante Details nach lesen . Wir wünschen viel spass es sind
selten Hints nötig. Ich bitte euch alles so zu hinterlassen wie ihr
es antrefft und die Bäume nicht zu
beschädigen!!!
Juglans regia
Vegetative
Merkmale
Die Vertreter
sind vorwiegend Bäume, seltener Sträuche. Sie enthalten meist
reichlich Tannine. Die Knospen sind nackt
oder mit Schuppen besetzt. Terminalknospen kommen vor, werden
jedoch oft von seitenständigen verdrängt. Die Blattnarben sind groß
und tragen drei Gruppen von Leitbündelnarben. Das
Mark der Zweige ist fest oder
gekammert.
Die
Blätter sind sommer- oder seltener immergrün, meist
wechselständig, seltener gegenständig oder wirtelig. Sie besitzen
keine Nebenblätter und sind
paarig oder unpaarig gefiedert, mit meist 5 bis 31 Fiederblättchen,
selten sind sie dreiblättrig oder einfach. Der Blattrand ist ganz
oder gesägt. Blätter wie auch Knospen, Blüten und Früchte sind
meist mit Harzdrüsen versehen: mit gelben oder bleichen,
mehrzelligen schildförmigen Drüsenschuppen. Sie tragen häufig auch
gebündelte oder drüsige Haare.
Blütenstände
Die Bäume
sind monözisch, seltener diözisch. Die Blüten
stehen in Kätzchen oder Ähren,
die meist hängen, seltener aufrecht stehen. Meist stehen männliche
und weibliche Blüten in getrennten Blütenständen, manchmal sind sie
auch in einer dann androgyn genannten Rispe
vereint: Hier ist dann die zentral stehende
Ähre weiblich oder zumindest teilweise weiblich, die Seitenäste
tragen männliche Blüten. Getrennt stehende männliche Blütenstände
stehen in Gruppen von 3 bis 8 Kätzchen oder auch einzeln. Getrennt
stehende weibliche Blütenstände sind vielblütige Kätzchen oder
zwei- bis vielblütige Ähren. Die Blütenstände stehen seitlich oder
endständig an vorjährigen oder älteren Trieben, männliche
Blütenstände stehen manchmal auch an der Basis diesjähriger Triebe.
In jedem Tragblatt sitzt nur
eine Blüte.
Blüten
Kronblätter fehlen. Die
männlichen Blüten haben vier oder weniger (bis keine) Kelchblätter.
Das ungelappte oder dreilappige Tragblatt und – sofern
vorhanden - die beiden Brakteolen sind mit dem
Receptaculum der Blüte verwachsen und erscheinen wie ein Teil des
Kelchs. Die Staubblätter stehen daher
scheinbar auf der Blütenhülle und dem Kelch. Die 3 bis 40, seltener
bis 100 Staubblätter sind sitzend, die Antheren
öffnen sich mit Längsschlitzen. Ein
Stempel-Rudiment ist selten
vorhanden.
Bei den
weiblichen Blüten ist der Kelch meist vierlappig, mit dem
Fruchtknoten verwachsen
oder er fehlt. Das Tragblatt und die Brakteolen sind nur mit dem
Blütenstiel und der Basis des Fruchtknotens verwachsen; oder mit
dem ganzen Fruchtknoten. Bei einzelnen Arten können in den
weiblichen Blüten einzelne Staubblätter gebildet werden. Der
Stempel besteht aus zwei Fruchtblättern, selten in einzelnen Blüten
aus drei oder vier. Der Fruchtknoten steht unterständig, ist
einfächrig und besitzt eine echte, unvollständige Unterteilung.
Häufig kommen sekundäre und auch tertiäre Unterteilungen vor,
sodass der Fruchtknoten im unteren Teil zweifächrig oder falsch
vier- oder achtfächrig ist. Oberhalb der Mitte ist der Fruchtknoten
einfächrig, selten im obersten Teil durch Einwüchse der Wand bis
falsch fünffächrig. Der Fruchtknoten enthält eine einzelne,
aufrechte, orthotrope Samenanlage mit einem
Integument, die auf der Spitze der primären Trennwand steht. Die
Plazentation ist
abgewandelt zentralwinkelständig, und wirkt auf den ersten Blick
basal. Am Fruchtknoten sitzt ein einzelner Griffel, der selten
fehlt. Der Griffel trägt zwei bis vier
Narbenäste.
Frucht
Innerhalb der
Familie gibt es zwei Arten von Früchten. Die erste ist eine
Nussfrucht, die von einer der Nuss anhaftenden, faserigen Hülle
umschlossen ist, die sich zur Reife öffnet oder geschlossen bleibt.
Die zweite Art sind eine Nuss mit dünner Hülle oder eine
dünnhäutige Nuss mit zwei oder drei Flügeln, oder einem
kreisförmigen Flügel. Die Frucht ähnelt häufig einer Steinfrucht,
die Hülle wird jedoch vom Involucrum und dem Kelch gebildet, die
dünne Haut vom Kelch alleine. Nie jedoch wird die Hülle vom
Perikarp gebildet, weshalb die Frucht keine echte Steinfrucht ist.
Diese Fruchtform wird manchmal Tryma genannt.
In der Frucht sitzt ein einzelner, großer Same, der zwei- bis
vier- oder auch achtfach gelappt ist. Ein Endosperm fehlt. Der
Keimling füllt die Nuss aus. Die Keimblätter sind vierlappig,
häufig fleischig, ölreich. Bei der Keimung verbleiben sie häufig in
der Nuss, können aber auch als vierlappige Blätter im Freien
erscheinen.
Verbreitung
Die
Walnussgewächse haben ihren Verbreitungsschwerpunkt auf der
Nordhalbkugel und kommen sowohl in Amerika als auch in Eurasien
vor. Die meisten Gattungen sind dabei auf eine Seite des Pazifik
beschränkt, lediglich Carya und Juglans kommen in
der Alten wie der Neuen Welt vor. Alfaroa und Oreomunnea sind auf
Amerika beschränkt, die übrigen Gattungen auf Asien. Nur zwei
Gattungen reichen mit ihren Arealen auf die
Südhalbkugel: Juglans erreicht
Nordargentinien, Engelhardia reicht bis
Sumatra, Java und Neuguinea. Das Mannigfaltigkeitszentrum ist heute
Ostasien, das Zentrum der fossilen Artenvielfalt ist allerdings
Nordamerika.
Quelle:
Wikipedia