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Trapper Ändy und das Wolfsgeheul *Nightcache* Multi-Cache

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kleuslis: Traurigen Herzens verabschieden wir uns endgültig von Trapper Ändy.

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Hidden : 9/1/2011
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
4 out of 5

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Geocache Description:

Dies ist ein Geburtstags-Cache für meinen «Grauen», persönlichen Helden und Freund!


Kennt ihr Trapper Ändy?
Habt ihr schon je von seinen Legenden gehört?
Seinen Geschichten zeugen von Mut, Ausdauer, Kraft und Herz.

Leider gibt es von Trapper Ändy nur ganz wenige schriftliche Dokumente, aber seine Nachfahren erzählen sich die Geschichten schon seit Generationen. Vielleicht wurden sie im Laufe der Zeit ein wenig verändert doch von ihrer Faszination haben sie nichts eingebüsst.
Jetzt werdet ihr eine Geschichte von Trapper Ändy kennen lernen. Damit ihr das Gelesene noch besser verstehen und nachvollziehen könnt dürft ihr euch anschliessend selbst auf die Fährte von Trapper Ändy begeben.
Lest euch also in Ruhe die Geschichte durch, zu Hause oder am Start. Druckt sie euch vielleicht sogar aus und nehmt sie mit auf dieses Abenteuer. Es könnte eventuell sogar den einen oder anderen Hinweis darin enthalten sein welcher euch vor Ort nützlich sein könnte. Aber auf jeden Fall könnt ihr so jederzeit nachlesen wo ihr euch gerade in der Geschichte befindet.

Da Trapper Ändy sein Abenteuer in der Nacht erlebt hat werdet ihr der Geschichte auch nur in der Nacht nacheifern können. Die Ausrüstung die ihr deshalb mitnehmen solltet ist somit auch klar. Lasst die Sonntagskleider und Schuhe zuhause, nehmt dafür eine Extrasocke mit. Gerade wenn es etwas geregnet hat dürfte diese eventuell ganz willkommen sein. Das Terrain dürfte sich bei Nässe als etwas tückisch erweisen.

Nehmt etwas zum notieren und schreiben mit.

Und nun geniesst die Geschichte und stürzt euch in das Abenteuer von
TRAPPER ÄNDY UND DAS WOLFSGEHEUL...

Die Nacht brachte langsam über das Land herein. Es war ein schöner Abend und bis vor ein paar Augenblicken hatten sich die einzelnen Wolken in ein leuchtendes Orange-rot gehüllt.Trapper Ändy sass auf seinem treuen Begleiter und war auf dem Weg zu seiner Hütte um sich dort eine warme Mahlzeit am gemütlichen Feuer zu gönnen. Der Tag war hart und lang gewesen und die Ausbeute seiner Fallen sehr karg. Selbst das Jagdglück war ihm nicht hold gewesen, kein Tier war ihm heute vor seine Flinte gelaufen.Trapper Ändy seufzte und rutschte mit schmerzenden Gliedern auf dem Sattel hin und her. Er klopfte mit der flachen Hand auf den Hals seines Pferdes. „Bald, mein Freund, bald, gehen wir zurück und du kannst in deinen warmen Stall. Aber lass uns doch noch ein letztes Mal in den Fallen nahe des Hasensprungs nachsehen, ob uns nicht doch das Jagdglück hold war.“

Ändy ritt in raschem Trab über die Felder bis er nach kurzer Zeit den Waldrand erreichte. Hier hielt er sich nicht gerne länger auf. Die Hütte von Smokey-Eyes-Joe war einfach zu nahe. Der andere Trapper war bekannt dafür dass er nicht mit sich reden liess. Einer der ihm zu Nahe kam oder von dem er dachte er wäre auch ein Fallensteller, begrüsste er schon mal mit einer Ladung Schrott. Seine „Old Lady“ wie er seine alte Schrottflinte nannte, trug er ständig bei sich. Nein, mit Smokey-Eyes-Joe war nicht zu spassen.Jedes mal wen Trapper Ändy seine Fallen so nahe an Smokey-Eyes-Joe`s Gebiet auslegte, war ihm nicht wohl dabei, aber er musste ja auch von etwas leben. Gerade die Felle der Hasen und Wölfen die in dieser Gegend lebten brachten gutes Geld.Trapper Ändy stieg aus dem Sattel warf die Zügel über den Kopf des Pferdes und schlang sie um den Pfosten. „ Es wird nicht lange dauern“ versprach er seinen Pferd nahm seine Tasche und machte sich auf den Weg.

Zuerst wollte er runter zur einsamen Tanne. Dort, so hoffte er, würde bereits etwas in seiner ersten Falle zappeln. Er ging in den Wald hinein und folgte dem Pfad. Er musste vorsichtig sein den vor vielen Jahren hatte er hier die unangenehme Bekanntschaft mit einem wilden und höchst aggressivem Schwarm Bienen gemacht. Gedanken verloren rieb er sich den Arm an welchem er vor Jahren unzählige Stiche davon getragen hatte. Wo war nur schon wieder dieser hohle Baum in dem der Schwarm lebte? Ändy ging mit grossen Schritten durch den Wald als er plötzlich etwas an seinem Arm spürte. Im selben Augenblick hörte er sie. Das Summen des riesigen, aufgebrachten Schwarms. „Himmel noch einmal!“ fluchte Ändy. Wie hatte er nicht bemerken können dass er bereits ganz nahe am Wohnort des Schwarmes war? Ändy verlor keine Zeit er ging ruhig und schnell, aber nicht hektisch, weiter dem Pfad entlang neben dem hohlen Baum vorbei. Nach einigen Metern stiess er den Atem aus, den er die ganze Zeit angehalten hatte. So ein Glück! Die Bienen hatten sich an diesem Abend nur mit drohendem Summen begnügt.

Glücklich dass er nochmals so gut davon gekommen war schritt Ändy munter aus und nach kurzer Zeit erreichte er die einsame Tanne. Stolz und gross stand sie da im Mondlicht aber die Falle die Trapper Ändy gleich daneben gut getarnt versteckt hatte war leer. Was war dass heute bloss für ein Tag? Wieso wollte sich heute kein Jagdglück einstellen? Ändy schüttelte für sich den Kopf und marschierte weiter zur nächsten Falle. Diese lag etwas weiter entfernt aber während des Weges genoss er den Blick hinunter zum See. Dunkel lag er dort, nur der Mond spiegelte sich auf der Oberfläche. Ab und zu hörte er etwas Lärm oder das Bellen eines Hundes aus der Stadt am oberen Ende des Sees.

Kurz darauf erreichte er den tiefen Graben. Als er zum ersten Mal dort eine Falle auslegt hatte musste er dort ein Seil um eine dicke Buche binden damit er den Graben überhaupt überwinden konnte. Das Seil war immer noch vor Ort. Zügig kletterte Ändy am Seil in den Graben an der anderen Seite hinauf und schon näherte er sich seiner zweiten Falle. Nervös näherte er sich. Er hielt sich soo nahe von Smokey-Eyes-Joe`s Gebiet auf! Gerade als er sich nach seiner Falle umsah vernahm er einen Ton. Klagend, unheimlich, immer lauter werdend... ! Dann stimmten weitere Töne ein, ein schauriges Konzert.

Wölfe! Viele Wölfe!

Sie hatten ihn entdeckt und riefen ihre Kameraden zur Jagd. Der Jagd nach Trapper Ändy. Und Ändy rannte. So schnell war er noch nie gerannt. Wild Hacken schlagend rannte er den Hügel hinauf, über Bäume, Wurzeln und Äste stolpernd, achtete nicht mehr auf den Weg bis er schwer atmend und mit stechenden Seiten stehenblieb. Er stürzte sich an einem Baum ab und machte einen Schritt zurück. Etwas Metallisches klirrte und spickte neben seinem Kopf hoch in die Bäume. Was..? Eine Falle! Aber nicht seine sondern eine von Smokey-Eyes-Joe. Er blickte sich um und sah dass er etwa 5 Meter neben der Hütte von Smokey-Eyes-Joe`s Hütte stand. „Himmel, nein“ rief Ändy aus vergass seine Atemnot und rannte blind weiter. Hinter sich hörte er immer noch die Wölfe heulen und in jedem Augenblick erwartete er dass ihn Smokey-Eyes-Joe mit einer Ladung Blei von seinem Grund vertreiben würde.

Trapper Ändy lief immer weiter, mal auf einem Weg oder Pfad, dann wieder quer durch die Wälder bis er nach einiger Zeit einen Holzschopf erreichte. Keuchend blieb er stehen. Wo war er bloss? Diese Gegend kannte er nicht mehr. Seine Fallen waren weit weg. Hinter sich hörte er nochmals schwaches Wolfsgeheul. Dieses Heulen, und war es noch so weit weg, reichte auf um Trapper Ändy aufzuschrecken. Ohne zu wissen wohin rannte Ändy weiter durch den Wald.

Irgendwann wurde der Waldboden immer wie sumpfiger und feuchter. Ändy lief nun vorsichtig weiter aber er stolperte und geriet in eine Pfütze voller Schlamm. „Himmel Herrgott nocheins!“ Er schleppte sich zu einer kleinen Erhebung in mitten des Sumpfes und setzte sich hin. Aus seiner Tasche holte er ein paar trockene Socken hervor. Mit einem ekligen, schmatzenden Geräusch zog er sich die nassen Socken von den Füssen und warf sie in hohem Bogen davon. Was für einen Wohltat!

Trapper Ändy schlüpfte in seine Stiefel, stand auf und wollte sich gerade irgendwie orientieren als nicht weit von ihm ein lautes Knacken zu hören war. Erschrocken blickte er sich um und im mageren Mondlicht das durch die Bäume schien sah er schemenhaft das riesige Geweih eines 6-Enders. Er musste weg, einfach nur fort von hier!

Wieder hastete er durch die Wälder, lief über Pfade und Wege völlig orientierungslos. Jedes mal wenn er dachte dass er in Sicherheit sei hörte er ein Geräusch dass ihn weitertrieb.
Weiter, immer weiter lief Trapper Ändy durch den Wald und in einem besonders dichten Waldstück passierte es. Ändy stolperte einmal mehr und rutschte unter verzweifeltem Gefluche einen Abhang hinunter, er überschlug sich und landete Kopf voran in einem kleinen Bach. Mit voller Wucht schlug sein Kopf auf einen Stein und ihm wurde schwarz vor Augen. Wo war er? Was war passiert? Mühsam richtete sich Trapper Ändy auf. Sein Mund war voller Blut! Ändy spuckte aus und mit einem leisen Klappern viel ein Zahn mit heraus. Verdutzt blickte er hoch zur Kante des Abhangs. Wie hatte er nur so einen Steilhang übersehen können? Nie wäre er so nahe am Abgrund entlang gelaufen wäre er mehr bei sich gewesen. Schmerzhaft pochte es in seinem Mund. Erstrich mit der Hand über seine Wange, dort wo vor kurzem noch sein Zahn gewesen war. Jetzt kostete ihn dieses Abenteuer also auch noch einen Zahn!

„Himmel!“ rief Ändy aus „ hast du den heute kein Erbarmen?!“ Mühsam richtete er sich wieder auf. Seine Kraft verliess ihn nach und nach. Er spürte jeden einzelnen Knochen im Leib. Langsam erklomm er den Abhang und versuchte das Mondlicht wieder zu finden. Endlich! Trapper Ändy erreichte den Waldrand. Nach kurzem Blick auf Mond und Sterne sah er sofort wie weit er von seinem treuen Pferd entfernt war, aber er wusste jetzt auch in welche Richtung er würde gehen müssen. Er marschierte los, den Blick immer wieder gen Himmel gerichtet. Manchmal waren die Bäume so dicht das er nicht immer wusste wo er gerade war. Ändy liess sich aber nicht beirren und nach einem längeren Marsch erreichte er das alte Waldhaus.

Jetzt war alles klar. Wohin er gehen musste und wie weit es noch wäre bis zu seinem treuen Freund. Trapper Ändy liess sich auf der Bank vor der Hütte nieder und trank einen langen Schluck aus seiner Feldflasche. Danach nahm er einen Kanten Brot aus seiner Tasche und machte sich wieder auf den Weg. Wenn ihm jetzt nichts mehr dazwischen käme wäre er schon bald bei seinem Pferd! Munter marschierte er über die Pfade den Hügel hinunter. Fröhlich darüber bald wieder zuhause zu sein begann er ein Lied zu pfeifen. Als hätten alle auf genau dieses Kommando gewartet begannen die Wölfe aus weiter Ferne zu heulen. Im selben Augenblick hörte er es aus dem Waldesinnern rufen:„ Wer da? Zeige dich du Lump oder du bekommst eine Ladung Schrott aus meiner „Old Lady“ zu spüren!“ Schon wieder hatte er sich zu wenig auf seine Umgebung konzentriert und dabei nicht bemerkt dass er sich wieder in der Nähe von Smokey-Eyes-Joe`s Hütte war. Natürlich würde er dem alten Kauz keine Antwort geben, er wollte sein Leben ja noch etwas geniessen. Aber seine Beine in die Hände nehmen und so schnell wie möglich zu deinem Pferd laufen, dass konnte er. So rannte Trapper Ändy wieder einmal kopflos durch den Wald, durchs Gebüsch hinunter in die Senke, hinüber über den Bach und über die umgestürzten Bäume.

Ein- zweimal fiel er hin und in seiner Hast bemerkte er nicht dass er nun auch noch seine Tasche verloren hatte. Egal, er würde nicht zurückgehen und sie suchen, er wollte nur noch zu seinem grauen Wallach. Ändy trat aus dem Wald und blickte nach Osten wo sich bereits eine sanfte Morgenröte ausbreitete. Und dort stand sein liebes, treues Pferd und wartete auf ihn.“ Hallo Grauer“ begrüsste er das geduldige Pferd, klopfte ihm kurz den Hals und schwang sich in den Sattel. „Du glaubst nicht was ich alles erlebt habe....“ und während er so langsam davon ritt erzählte er von seinen Erlebnissen. Vor ihm ging langsam die Sonne auf, ein neuer Tag begann.

THE END

Additional Hints (Decrypt)

Avzz rvar Bib zvg! Qh xnaafg rf qnzvg mjne avpug orffre... nore yäatre! ;-) (pn. 4 Fgq.) Mhz oreüpugvtgra Cbfgra 5: Qre yvrtg qbeg ahe fb ehz.... Cbfgra 11: Nyyr abgjraqvtra Uvysfzvggry fvaq ibeunaqra, fpunhg rhpu thg hz!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)