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Traditionelles Handwerk im x4tel Traditional Cache

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eigengott: Da hier keine Wartung durch den Owner durchgeführt wurde, archiviere ich das Listing. Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#listingmaintenance
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#cachemaintenance

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Hidden : 9/4/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Es handelt sich um einen Nano in greifbarer Nähe! Ein gutes Auge ist gefragt!

Dieser Cache führt euch zu einem Ort im Kreuzviertel, an dem noch ein sehr traditionelles Handwerk ausgeübt wird – der Geigenbau. Zum Herstellen von Geigen werden jahrhundertalte Handwerkstechniken genutzt. Rund 500 Arbeitsgänge werden für den Bau einer Geige benötigt und dieser dauert meißt bis zu 3 Monaten. Bei besonders guten Instrumenten kann es aber auch weit länger dauern. Seit Mitte der 80er Jahre ist der Geigenbauer Volker Bley hier ansässig und bereits 1982 berichtete die Ruhr Nachrichten folgendermaßen über ihn: „Rumpelkopp“ baut wieder Geigen - „Eine „gläserne“ Werkstatt wird am heutigen Samstag im Dortmunder Kreuzviertel eröffnet. Im September hat Volker Bley mit der Einrichtung seiner Geigenbauer-Werkstatt am Neuen Graben, Ecke Weisbachstraße begonnen, und schon während dieser Zeit kam es vor, dass jemand die Ladentür aufriß, „Spitze“ in den Raum rief und verschwand. Eine schönere Ermunterung kann sich Volker Bley für sein Experiment nicht wünschen: Experiment, weil er seinen Job beim Dortmunder Kindertheater an den Nagel gehängt hat und neben der vielen Arbeit in Laden und Werkstatt noch für die Meisterprüfung büffelt. Der Geigenbauer Volker Bley erfüllt sich hiermit einen langgehegten Traum, der durch eine Allergie (gegen Ebenholzstaub) viele Jahre unmöglich schien. Vor 20 Jahren (von 1962 bis 1964) war er Schüler der Geigenbauschule in Mittenwald. Anschließemd besuchte er viele europäische Museen, fotografierte und zeichnete historische Instrumente. In einer eigenen Werkstatt in Stuttgart fertigte er ungewöhniche Instrumente, z.B. Trommeln mit Saiten. Doch die Allergie zwang ihn, sich nach einer anderen Tätigkeit umzusehen. Als Lehrbeauftragter an der Universität Marburg entdeckte er durch die Inszenierung von zwei Theatergruppen seine Liebe zu diesem Metier. Vier Jahre Kindertheater in Dortmund folgten. Als Rumpelkopp hat er manch kleinen Besucher zum Lachen gebracht. Von seiner Allergie geheilt, schmiedete er Pläne, zum Geigenbau zurückzukehren. Sein Laden entstand in Eigenarbeit: Schwarz lasierte Holzregale bilden den noblen Rahmen für die ausgestellten Musikinstrumente. Die Werkstatt schließt sich nahtlos an. Vorübergehende Passanten haben den Blick frei auf seine Hobelbank. Hier entsteht bald seine Meistertgeige, die in der knapp bemessenen Zeit von nur vier Wochen gearbeitet werden muß. Volker Bley wird im nächsten Jahr als einziger Geigenbauer in Nordrhein-Westfalen seine Meisterprüfung ablegen. Für den Geigenbau benötigt Bley verschiedene Hölzer: Ahorn für den Korpus, Fichte für den Deckel und Ebenholz für das Griffbrett. Das Holz ist kostbar, bedenkt man, dass die Bäume mindestens 80 Jahre alt und gerade gewachsen sein müssen. Erst nach einer Lagerung von 20 - 40 Jahren verarbeiten Geigenbauer dieses Holz zu Instrumenten. Das Ebenholz aus Afrika ist so rar, dass es wie Silber und auch zu fast denselben Preisen grammweise gehandelt wird. acht bis zwölf Lackschichten geben den handgearbeiteten Geigen ihren unnachahmlichen Glanz. Alle Lacke kocht Volker Bley aus Naturharzen selbst auf, ob Myrrhe aus den Anden, Mastix aus Griechenland oder die wohlriechende Benzoe aus Siam. Zum Färben wird „Drachenblut“ verwandt. Der „Duft“ einer Geige sei wichtig, beteuert der Geigenbauer, ein Musiker liebe sein Instrument, er müsse es gern fühlen und gut riechen können. Verständlich, dass ein berühmter Kollege seinen „Hundedreck“ seit Jahrzehnten hütet: Dieser Harz ist zwar sehr selten und kostbar, doch macht sein Geruch dem Namen alle Ehre. Bei der Werkstatt-Eröffnung bestimmen Musik und eine Aquarell-Ausstellung seines Freundes Klaus Meister den Tag. Für die nahe Zukunft hat Volker Bley einige Workshops geplant: Kurse für türkische Musik, Irish Fiddle und Anregungen für Lehrer, mit einfachen Materialien Instrumente zu bauen.“

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