
Unsere Region war im damaligen Erdzeitalter vor
ca 2,6 Millionen Jahren von den Vereisungsgebieten im Norden und
den Alpen im Süden in die Zange genommen worden.
Dadurch wechselten sich feucht-kalte, trocken-kalte und relativ
warm-feuchte Phasen ab. In den trocken-kalten Phasen blies der Wind
über die offenen, freiliegenden Flächen der Schotterterrassen des
Rheins und der Selz.
Die losen Sandpartikel wurden so zu Dünen aufgeweht. Deshalb
spricht man von Flugsanddünen, entsprechend dem Herkunftsmaterial,
den tertiären Kalken, auch von Kalkflugsanddünen.
Durch die relative Niederschlagsarmut des Mainzer Beckens wurde der
Kalk nicht wie andernorts ausgewaschen und stellt somit eine
Besonderheit dar. Die feineren Teilchen, der Gesteinsstaub, wurden
durch die Winde weiter weg vom Auswehungsort transportiert und
lagerten sich dementsprechend auf den Plateau-Flächen und Hängen in
großer Mächtigkeit ab. Das Relief wurde dadurch von einer
durchgehenden Lössdecke eingehüllt. Dies gilt insbesondere für die
Nord- und Osthänge sowie die Hochflächen, bei denen die
Durchschnittsmächtigkeit bei 2 Meter liegt, jedoch auch eine Höhe
bis zu 25 Meter erreichen konnte. Durch die mächtigen
Lössablagerungen verlor das Relief von seiner Steilheit,
Hangeinschnitte wurden weitgehend aufgefüllt.
Charakteristisch für den Löss ist, dass es bei starker
Durchfeuchtung an Hängen, Hangkanten und Steilwänden zum Abbruch
von Schollen und zu Fließbewegungen kommt. Entlang der Wege formten
sich dadurch in den Lössdecken Vertiefungen aus, die sich bei
stärkeren Regenfällen zu schluchtartigen Rinnen ausbildeten; die
typischen Hohlwege dieser Landschaft entstanden.
Und nun zum Cache:
Um diesen Cache loggen zu können, beantworte folgende Fragen und
sende mir die Antworten per mail. Du kannst danach direkt loggen,
bei großen Abweichungen komme ich auf Dich zu. Es wäre schön, wenn
Du Deinem Log ein Foto von Dir bzw Deinem GPS, aufgenommen an den
o. g. Koordinaten, anhängen würdest.
1. In welcher Eiszeit entstanden diese Flugsanddünen?
2. Vor wieviel Millionen Jahren gab es in Rheinhessen tatsächlich
ein Meer?
3. Schätze, wie lang diese Flugsanddünen sind.
.

English descreption
Our region had been taken about 2,6 million years ago of the ice
fields in the north and the Alps in the south in a pincer.
This took turns wet and cold, dry and cold from relatively warm and
humid phases. In the dry-cold phases of the wind blowing across the
open, exposed surfaces of the gravel terraces of the Rhine and the
Selz.
The loose sand particles have been blowing up into dunes.
Therefore, we also speak of shifting sand dunes, according to the
source material, the Tertiary limestone, also of
"Kalkflugsanddünen".
Because of the relative precipitation poverty of the Basin of
Mainz, the lime does not like other places washed out and thus
represents a special dar. The finer particles of rock dust were, by
the winds transported further away and pitched accordingly on the
plateau surfaces and slopes in large thickness.
The relief was enveloped by a continuous loess-layers. This applies
particularly to the north and east slopes and plateaus, where the
average thickness at 2 meters, but could also reach a height of 25
meters. By the mighty loess deposits, the relief of losing its
steepness, slope cuts were largely filled.
Characteristic of the loess is that it comes under heavy moisture
on slopes, slope edges and steep walls to the demolition of plaice
and flow movements. Along the paths formed thereby from the wells
loess-layers, which trained at heavy rainfall to canyon-like
gullies, ravines typical of the landscape originated.
And now to the cache:
To log this cache, answer the following questions and send me the
answers by mail. Then you can log in directly, for large deviations
I will contact you. It would be nice if you load a photo of
yourself or your GPS, taken at the coordinates above.
1. In which Iceage are these sand dunes built?
2. How many millions of years ago there was actually an ocean in
Rheinhessen?
3. Guess how long the sand dunes are in kilometers.