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Eisen „hinterm Berg“ EarthCache

This cache has been archived.

GeoawareDE8: Hallo,

leider antwortet der Besitzer des Listings nicht mehr auf Anschreiben per Email und Messenger.

Nach den Richtlinien muss ein Listing einen aktiven Besitzer haben, der die Antworten auf EarthCaches kontrolliert und gegebenenfalls Logs löscht.

Da dies hier nicht mehr der Fall ist, muss ich das Listing leider archivieren.

Bitte beachte, dass Caches, die vom Geocaching HQ oder einem Reviewer auf Grund mangelnder Wartung archiviert wurden, nicht mehr aus dem Archiv geholt werden können.

Mit freundlichem Gruß

GeoawareDE8

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Hidden : 9/3/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Erzvorkommen in der Hinterbergteltsche (Rötelsteingebiet)
Ore deposits in the Hinterbergteltsche (area of Rötelstein)

Eisen kommt in der Erdkruste sehr häufig vor, aber nie als reines Metall, sondern immer nur in Verbindung mit anderen Metallen. Gesteine, die 20 % oder mehr Eisen enthalten, werden als Eisenerze bezeichnet und in Stollen oder an Erzbergen abgebaut. Danach kommt es in den Hochofen, wo es erhitzt wird. So wird Roheisen erzeugt, aus dem man wiederum Stahl herstellen kann. Die Eisenerze sind immer mit mineralischen Bestandteilen, den sogenannten Gangarten, Kieselsäure, Tonerde, Kalk u.a. gemischt.

Die häufigsten Eisenvorkommen sind:
• Magneteisenstein (Magnetit) Fe3 O4 bis 72% Fe
• Roteisenstein (Hämatit) Fe2 O3 bis 70% Fe
• Brauneisenstein (Limonit) 2Fe2 O3 + 3H2O bis 51% Fe
• Spateisenstein (Siderit) Fe CO3 bis 48% Fe

Iron ores are rocks and minerals from which metallic iron can be economically extracted. The ores are usually rich in iron oxides and vary in color from dark grey, bright yellow, deep purple, to rusty red. The iron itself is usually found in the form of magnetite (Fe3O4), hematite (Fe2O3), goethite (FeO(OH)), limonite (FeO(OH).n(H2O)) or siderite (FeCO3).

Im Röthelsteingebiet (Hinterberger Tal bei Bad Mitterndorf) dürfte schon seit urdenklichen Zeiten Bergbau betrieben worden sein um die meist gangförmigen Lagerstätten mineralischer Rohstoffe ausbeuten zu können. Das Eisenvorkommen am Kampl besteht laut geologischer Probe einiger Haldensteine aus Pyrit, Siderit, Limolit und Galenit.

In this area mining was already pursued before hundreds of years around them to be able to exploit to mostly way-shaped beds of mineral commodities. The iron occurence in the Kampl exists according to geologic test of some waste dump stones of Pyrite, Siderite, Limolite and Galena.


(Bildquelle: www.gevestor.de)


Geschichtliches zum Erzbergbau
Vor etwa 220 Millionen Jahren war von den Alpen noch keine Spur. In dem Bereich, wo später Gesteine gebildet werden sollten befand sich damals ein ausgedehnter tropischer Ozean, der weit in den Süden reichte. In der geologischen Zeit des Jura kam es vor etwa 180 bis 145 Millionen Jahren durch Bewegungen der Erdkruste zu einer Verschiebung. In der letzten Eiszeit („Würm-Eiszeit“) war das gesamte Gebiet von Eis bedeckt.

Nach dem Abschmelzen der Gletscher vor etwa 10.000 Jahren wurden die Alpen und auch die charakteristisches Karstlandschaft des Toten Gebirges mit seinen zahlreichen Höhlen besiedelt. Die ältesten Eisengegenstände sind etwa 6000 Jahre alt. Damals war es sehr schwierig Eisen in größeren Mengen zu gewinnen. Bei uns in Europa haben erstmals die Kelten um 700 v. Chr. begonnen, Eisen zu gewinnen. Dazu erhitzten sie Eisenerz im Holzkohlefeuer unter kräftiger Luftzufuhr.

Die Erzgewinnung während des 19. Jahrhunderts hinterließ am Kampl deutliche Spuren. Die ältesten Akten stammen aus dem Jahr 1796. Ursprünglich hatte man hier auf Salz geschürft, ist jedoch auf Eisenerz gestoßen. Die Untersuchung der Gesteine ergab einen Gehalt von 38 bis 52 Prozent Eisenerz. Von 1797 bis 1808 wurde ohne Unterbrechung geschürft, was drei Millionen Zentner Erz einbrachte. In den Jahren 1844 bis 1853 wurden 14.000 Zentner gewonnen und über den Achzweg (Erzweg) nach Obersdorf zu den Schmelzöfen gebracht. Im Eisengraben wurde sogar noch 1906 noch nach Eisenerz geschürft. Die schlechte Qualität des Erzes, die Schwierigkeiten der Bringung mit Ochsenfuhrwerken durch das steile Gelände und die hohen Holzpreise führten allmählich zu einem Stillstand des Bergbaus.

About 220 million years before, inthe area where the rocks of the Alps should be formed later, a vast tropical ocean reached far back in the south. About 180 to 145 million years before in the time of the Jurassic, the earth's crust moved by plate tectonics. During the last ice age the whole area was covered by ice.

On melting the glacier about 10,000 years ago, the Alps and also the typical karstland of the Totes Gebirge with his numerous caves became settled. In former times it was very hard to win iron in larger quantities. In Europe the Celts begun the iron win about 700 B.C. begun. In addition they heated up iron ore in the charcoal fire under strong aerial supply.

The ore production during the 19th century left in the Kampl clear tracks. The oldest files come from 1796. Here originally one had prospected on salt, but Iron ore was found. The rocks contain from 38 to 52 percent iron ore. From 1797 to 1808 (mining without interruption) three million hundredweight of ore were extracted. In the years from 1844 to 1853 14,000 hundredweight were won and the Achzweg (ore way) after upper village to the furnaces brought. The bad quality of the ore, the difficulties of the transport with ox's carts through the precipitous area and the high prices of wood led bit by bit to a shutdown of the mining.




Der (kürzeste) Weg zum Cache führt von Obersdorf entlang des mit „Kamplrundweg“ markierten Weges zu stummen Zeugen längst vergangener Bergbautätigkeit. Alle Stationen sind kostenfrei zu erreichen, im Winter jedoch nur eingeschränkt. Bei Schneelage ist die Aufgabe an Station 2 jedoch nicht lösbar. Kostenlose Parkmöglichkeit bei N 47° 34.289 und E 13° 53.471 folgt man den gelben Schildern des „Kamplrundweges“. Man kann zunächst der Beschilderung auch noch mit dem Auto folgen und so die ersten 150 Höhenmeter bis zum Waldrand (Teerstraße und 200 Meter Schotter) abkürzen. Dort sind aber nur 2 – 3 Abstellplätze vorhanden!

Nach einer guten Stunde erreicht man über den „Achzweg” (Infotafel) die Hinterberger Teltschenalm.

Achzweg
A: Wer trug beim Erztransport Saumsättel?

Am Beginn der Teltschenalm lohnt ein Abstecher zur „Teltschen Mutter“ (N 47 35.711 und E 013 53.233, Infotafel), wo ein Marterl an Marienerscheinungen erinnert.



Bildquelle: Der Holzschrein der "Teltschenmutter" und "Die Erscheinung des Peter Dangl: Die Himmelsmutter mit dem Reh zu ihren Füßen."© Hilde und Willi Senft

Der Weg führt weiter quer durch die Teltschenalm, vorbei am 200 Jahre alten „Achzhaufen” (Erzhaufen, Eisenhalde, Infotafel), der seit über 100 Jahren dort unverändert liegt. Die Saline benötigte damals zum Salzsieden große Holzmengen, so dass die vorhandenen Holzreserven nicht vermindert werden durften. Aus Holzmangel konnte man das abgebaute Erz nicht im vollen Ausmaß schmelzen und lagerte es auf „Achzhaufen” ab.




Achzhaufen

Nimm dir die Zeit und schau dir die lagernden Eisensteine an, du kannst dir auch Eisensteinchen als Erinnerung mitnehmen.

B Was ist das Besondere an dieser Halde?

Ein Stück weiter oberhalb der Alm erreicht man durch einen lichten Lärchenwald nach ca. 20 Minuten einen alten Stollen, dem „Achzloch“ (Infotafel 4). Dies ist der einzige noch begehbare offene Bergwerksstollen und endet bereits nach wenigen Metern. Schau dir im Schein der Taschenlampe die Wände des Stollens an. Du kannst im Inneren deutliche Werkzeugspuren an den Wänden erkennen und fühlen, die davon zeugen, dass hier in mühsamer Handarbeit, mit Schlegel und Eisen, dem Berg das Erz entrissen wurde.



Achzloch

C: Wie hieß der Stollen?


D: Laut Infotafel soll der Stollen eine Länge von 50 Metern haben.


Nimm selbst Maß, (ca. Maß wie z.B. mit Schrittlänge gemessen reicht dafür aus) und prüfe ob diese Angabe stimmt (Längenangabe in Metern).

Sende uns eine Mail mit den Antworten und deinem Geocachingnamen über unser Profil (NICHT über das Messagecenter!!!) . Du musst keine Antwort abwarten, sollte etwas nicht passen, melden wir uns bei dir. Wir freuen uns über Fotos zu deinem Logeintrag, Logeiträge ohne vorherige Mail werden wir allerdings kommentarlos löschen.

Wenn du nicht den gleichen Weg zurückgehen magst empfehlen wir dem Kamplrundweg weiter zu folgen und neben dem Gipfel mit seiner herrlichen Aussicht auch noch zwei Tradis (GC2CRVY "Am Kampl" und GC31TDE "Jesu Namen" ) zu besuchen.

Additional Hints (No hints available.)