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Ernst May Cache Traditional Cache

Hidden : 9/9/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Ernst May Cache

 
Anfang der 1920er Jahre initiierte der Architekt und Stadtplaner Ernst May (27.7.1886 - 11.09.1970) das großangelegte Wohnungsbauprogramm "Neues Frankfurt, das die akute Wohnungsnot im Frankfurt am Main der 1920er Jahre beseitigen sollte.

Zusammen mit Martin Elsaesser und einem großen Stab an fortschrittlichen Architekten suchte May nach Wohn- und Siedlungskonzepten, die nicht nur erschwinglichen Wohnraum schaffen, sondern auch die sozialen und hygienischen Probleme des herkömmlichen Wohnungsbaus vermeiden sollten.

May und seine Mitarbeiter setzten dabei auf eine einfache und industrialisierte Bauweise mit vorgefertigten Bauteilen, funktional optimierten Grundrissen und einem hohen Freiraumbezug mit einer aufgelockerten Zeilenbauweise und Dachterrassen. Er verknüpfte dabei die Ansätze der Gartenstadtbewegung mit den Zielen des Neuen Bauens.

Kernstück des großen Stadtentwicklungsprojekts war das Niddatal-Projekt, das die bekanntesten und größten Siedlungen Römerstadt, Praunheim, Westhausen, Bornheimer Hang, Höhenblick, Raimundstraße und Miquelallee umfasste.

Insgesamt entstanden im Rahmen des Projektes "Neues Frankfurt" knapp 12.000 Wohnungen, von denen die wichtigsten Realisierungen hier aufgeführt sind:

Römerstadt


Praunheim
- Eingang zum 3.Bauabschnitt -


Niederrad
- Zickzackhausen-
 
Name der Siedlung Stadtteil Bauzeit Wohneinheiten
Siedlung Bruchfeldstraße(auch "Zickzackhausen") Niederrad 1926-1927 643
Siedlung Praunheim Praunheim 1926-1929 1.500
Siedlung Bornheimer Hang Bornheim 1926-1930 1.234
Siedlung Römerstadt Heddernheim 1927-1929 1.220
Heimatsiedlung Sachsenhausen 1927-1934 1.072
Siedlung Westhausen Praunheim 1929-1931 1.116
Hellerhofsiedlung Gallus 1929-1932 1.200
Total - - 7.985

Im Rahmen der Optimierung von Funktionsabläufen entsteht auch die 1926 von der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky entworfene Frankfurter Küche, mit der die Handlungsabläufe in der Küche rationalisiert und das Arbeiten vereinfacht werden sollte. Sie gilt als Urtyp der modernen Einbauküche.

Die Frankfurter Küche sollte wie ein industrieller Arbeitsplatz gestaltet sein: Alle wichtigen Dinge sollten mit einem Handgriff erreichbar sein und eine Vielzahl von Gerätschaften soll Arbeitsgänge verkürzen. Um die Forderung der schnellen Erreichbarkeit zu erfüllen, ist sie sehr kompakt gehalten, was den Erfordernissen des gerade im Entstehen begriffenen Massenwohnungsbaus sehr entgegenkam. Die Frankfurter Küche kann als Prototyp der heutigen Einbauküche betrachtet werden.

Heute sind nur noch sehr wenige Küchen vollständig erhalten. Eine der im ursprünglichen Raum erhaltene Küche befindet sich im Ernst-May-Haus.

"Frankfurter Küche"

Am Cache findet sich ein Garten, wie er, entsprechend der Gartensatzung von 1928, anzulegen war. Nichts wurde dem Zufall überlassen, die Gartenordnung umfasste alle Details: Auf den Meter genau wurde die Fläche für den Bleichrasen, das Spalier und Rankgerüst, der Anpflanzort des Obstbaumes oder der für Sträucher und Gemüse festgelegt. Was wie Bevormundung oder Zwang zur Gleichmacherei erscheint, war damals aber für die neuen Siedler vorteilhaft. Mit Gärten kannten sich viele nicht aus. Wie man einen Garten zur Eigenversorgung mit Obst und Beeren nutzen kann wußten sie nicht. Daher waren viele froh darüber, daß ihnen ein fertig gepflanzter Garten mit Apfel- oder Pflaumenbaum, Wein und Beerensträuchern übergeben wurde.



Zum Bergen des Cache müssen keine öffentlichen Wege verlassen werden!

Additional Hints (Decrypt)

Vz Irenafgnyghatfcebtenzz qre Reafg Znl Trfryyfpunsg vfg orfgvzzg süe wrqr:a Vagrerffvregr:a jnf qnorv ....

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)