Ein schneller Drive-in mit Aussicht zur Wallfahrtskirche "Maria Hilf"
Die große Wallfahrtskirche Maria Hilf wurde von 1712 bis 1726 erbaut.
Seit Erbauung der jetzigen großen geräumigen Wallfahrtskirche wuchs der Zustrom der frommen Wallfahrer zur Gnadenmutter von Fuchsmühl beständig. Von nah und fern kamen die Gläubigen, um sich bei Maria Hilfe Trost zu holen. Wenn man die aufgezeichneten Erhörungen durchliest, muß man staunen über das unerschütterliche Vertrauen zu Maria, der Helferin in allen Nöten. Auch die höchsten Stände kamen nach Fuchsmühl. Frau Götz von Tiefenbach bei Wunsiedel pries die bei der Gottesmutter empfangene Hilfe 1789 in ihrer lutherischen Gegend dargestalt, daß noch manche andere kamen (Chronik). Wunderbare Gebetserhörungen sind bis zum Jahre 1800 bis 200 aufgezeichnet.
Im Zuge der Aufklärung und der Säkularisation kam das Wallfahrtswesen allgemein fast zum Erliegen. Laut "Churpfalzbayerischen Verordnung" wurden alle Prozessionen - außer Bittprozession und Fronleichnamsprozession - verboten und die Gottesdienste stark eingeschränkt. Doch auch diese negative Entwicklung hatte einmal ein Ende und der Wallfahrtsort Fuchsmühl hat heute bei vielen Gläubigen, die in ihrer Not und ihren Anliegen bei der Muttergottes "Maria Hilf" Trost und Hilfe suchen, eine große Ausstrahlungskraft. Niemand weiß, wie oft vor dem Gnadenaltar das bekannte Fuchsmühler Maria-Hilf-Gebet gebetet wurde.
Maria-Hilf-Gebet
Hilf, Maria, hilf!
Ich komm in großer Not.
Hilf, Maria, hilf!
Erfleh mir Kraft von Gott.
Hilf jetzt und einst im Tod.
Hilf, Maria, hilf!
Im Leben hilf zu Heiligkeit.
Im Kreuz zur Gottergebenheit
Im Sterben zur Glücksseligkeit.
Hilf allen Menschen allezeit,
du Mutter der Barmherzigkeit.
Hilf, Maria, hilf!