Bei der Fleißnerschen Schablone handelt es sich um ein
Verschlüsselungsverfahren, bei dem der Text durch Transposition mit
Hilfe einer Schablone umsortiert wird. Benannt wurde das Verfahren
nach dem Österreicher Edouard Fleißner von Wostrowitz, der es im
Jahre 1881 beschrieb.
Die klassische Schablone ist 6x6 Felder groß und kann somit
maximal 36 Zeichen verschlüsseln. Ist der Text länger, wird eine
zweite Matrix benötigt. Oder man nutzt eine größere Schablone, die
nach gleichem Prinzip funktioniert. Wir kommen hier mit der
Standard 6x6 Schablone zurecht. Hier der verschlüsselte Text:
| E |
7 |
1 |
2 |
° |
2 |
| h |
4 |
3 |
t |
° |
4 |
|
5 |
1 |
1 |
b |
e |
| 7 |
. |
i |
|
. |
0 |
| 3 |
|
3 |
6 |
S |
9 |
| 8 |
u |
c |
|
N |
5 |
Ihr könnt die Schablone (siehe unten: beigefügtes Bild)
ausdrucken und die weißen Felder ausschneiden. Die Schablone gibt
auch die Größe vor, in der der verschlüsselte Text auf ein Papier
zu übertragen werden sollte - hinter jedes Kästchen gehört ein
Buchstabe. Wenn man alles richtig gemacht hat, dann kann man den
Text leicht ablesen. Die Schablone muss man dann mehrmals im
Uhrzeigersinn drehen und kann erneut ablesen. Der entschlüsselte
Text führt euch direkt zum Cache. Viel Erfolg!