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Holger M. Multi-Cache

Hidden : 9/15/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:



Dieser unauffällige Friedhof dicht bei der Autobahn hat zwei prominente Bewohner. Dieser Cache widmet sich dem jüngeren der Beiden: Holger Meins, RAF Terrorist.
Holger Meins (geb. 26.10.1941 in Hamburg-Eimsbüttel, gestorben 09.11.1974 in Wittlich), Filmstudent in Berlin, schloss sich 1970 unter dem Decknamen „Rolf“ der Rote Armee Fraktion an und tauchte recht bald unter. Ihm wurde vorgeworfen, sich an Anschlägen auf US-amerikanische Einrichtungen in Frankfurt am Main und Heidelberg beteiligt zu haben. Am 1. Juni 1972 wurde Meins zusammen mit Andreas Baader und Jan-Carl Raspe nach einer Schießerei in Frankfurt am Main verhaftet. Aus Protest gegen die Haftbedingungen zusammen, ging Meins mit anderen Gefangenen in den Hungerstreik. Die RAF-Gefangenen wollten zusammengelegt werden und beanspruchten den Status als Kriegsgefangene. Im Mai folgte ein zweiter Hungerstreik, bei dem Meins erstmals zwangsweise künstlich ernährt wurde. Nach sieben Wochen brachen die Gefangenen ihren Hungerstreik ab. Den dritten Hungerstreik begann Meins am 13. September 1974. Trotz künstlicher Ernährung starb er am 9. November 1974 in der Justizvollzugsanstalt Wittlich nach 58 Tagen. Er wog bei seinem Tod bei einer Größe von 1,86 Metern nur noch 39 Kilogramm. Holger Meins war nach Petra Schelm († 15. Juli 1971), die bei einem Schusswechsel mit der Polizei erschossen worden war, der zweite Tote unter den RAF-Terroristen.
Meins wurde im Familiengrab in Hamburg-Stellingen beerdigt. Zu seiner Beerdigung am 18. November 1974 kamen über 5.000 Menschen, unter ihnen Rudi Dutschke, der direkt vor dem Grab, vor laufenden Kameras und mit erhobener Faust, rief: „Holger, der Kampf geht weiter!“, was ihn später in Erklärungsnot brachte. (Quelle: Wikipedia)
Interessantes Detail: Die Beerdigung wurde durchgeführt von dem örtlichen Bestattungsunternehmer Ewald Harnack, Inhaber eines alt-eingesessenen und immer noch tätigen Stellinger Unternehmens, der damals Vorsitzender des Stellinger Ortsverbands der CDU war.
Nach seinem Tod sorgte Meins weiter für Aufsehen: sein Grab wurde als Walfahrtsort von den Anhängern der RAF missbraucht und von Rechten geschändet:
Wilhelm Meins, der Vater:
„Die Fanatiker, die mit einem Terroristenkind auf dem Friedhof nicht ihre Angehörigen haben wollten, ... die sind hier jeden Tag hergekommen. Da hab ich hier einen Zettel gehabt: in den nächsten Tagen, wenn ich wiederkommen würde, würde ich ihn hier nicht mehr finden, sie würden ihn hier aufhängen am Baum. Da hab ich von hier bis da, ungefähr einen Meter tief eine Betondecke ziehen lassen, dass sie den Sarg nicht mehr rausnehmen konnten.“

Die Koordinaten führen euch zum Grab; um das Final zu finden, löst diese simple Rechenaufgabe:
(Letzten beiden Ziffern des Sterbejahrs der Mutter) * 7 – 21 = ABC
(Letzten beiden Ziffern des Sterbejahrs des Vaters) * 6 + 10 = DEF

Final-Koordinaten:
N 53° 35.ABC
E 009° 55.DEF

Der Cache ist nicht auf dem Friedhof versteckt! >



English version

This unassuming cemetery has served as a burial place for the people of Stellingen for nearly a century. Alongside all the ordinary folk, it is also the final resting place of a highly controversial figure in German post-war history: Holger Meins, a member of the RAF terror group and one of the first of this group to die in prison. Here’s what Wikipedia has to say:
Holger Klaus Meins (born October 26, 1941 in Hamburg / died November 9, 1974) was a German cinematography student who joined the Red Army Faction (RAF) in the early 1970s and died on hunger strike in prison.
Holger Meins’ family came from this area of Hamburg and he was buried here in the local cemetery. His funeral was attended by thousands, including some very high-ranking figures in the left scene, such as Rudy Dutschke and Otto Schily, who later became federal minister of the interior.
After the funeral the family received anonymous letters, threatening to disinter Meins and hang his body from a tree in the cemetery. His father was forced to have a massive concrete slab laid on top of the grave to prevent this happening.

(last two numbers of the mother’s date of death) x 7 – 21 = ABC
(last two number of the father’s date of death) x 6 + 10 = DEF

Final coordinates:
N 53° 35.ABC
E 009° 55.DEF
Please note that the cache is not hidden anywhere inside the cemetry

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu / zntargvp

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)