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Bir länge Stude Traditional Cache

This cache has been archived.

edi_the_eagle: und tschüss.......

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Hidden : 9/17/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:



Zwischen Müntschemier und Ins steigt ein ausgeprägtes und oberflächlich fein gegliedertes Hügelgebiet um 40 bis 50 m aus dem südlich anschliessenden Grossen Moos empor. Die Kiesgrube „Bir länge Stude“erlaubt wie durch ein Fenster den Einblick in den südlichen Rand dieser Hügelzone. Seit Jahrzehnten ist dieser Aufschluss immer wieder von GeologInnen besucht worden, weil hier spezielle Erscheinungen beobachtet werden können: Der Aufbau im Grossen ist einfach; unten Kies und Sand, darüber eine Deckschicht (=Grundmoräne). Bei genauer Beobachtung ist aber mehr Eiszeitgeschichte sichtbar: die Sand- und Kieslagen sind in einen Oberen und Unteren Schotter gliederbar. Zurzeit ist sowohl die Molassefelsunterlage wie auch die Deckschicht, also die Grundmoräne der letzten Eiszeit, eine ausserordentlich kompliziert aufgebaute Schicht von stark wechselnder Mächtigkeit, sichtbar. Folgende Besonderheiten können beobachtet werden: - Die Unteren Schotter enthalten bemerkenswert hohe Anteile an Jurakalken. - Die Oberen Schotter enthalten vor allem alpines Material und zeigen ausgeprägte Sedimentstrukturen eines verwilderten Gletscherbachs. Nach oben „versandet“die Ablagerung bis in die Grundmoräne hinein. - Die Grundmoräne zeigt auffällige Deformationsstrukturen: Es handelt sich um überschobene und ausgewalzte Falten und eingefaltete Kiesnester, welche die Bewegungen an der Basis des Gletschers direkt abbilden. - Im Oberen Schotter treten immer wieder steil stehende „sedimentäre Gänge“ aus feinkörnigem Material auf, welche auf spezielle Entwässerung unter sehr grossem hydrostatischem Druck unter dem Gletscher hinweisen. - Im Oberen Schotter sind viele sedimentäre Strukturen einmalig klar zu sehen. - Direkt über dem Molassefels, bzw. an der Basis des Unteren Schotters und in der Deckschicht treten immer wieder Findlinge auf. Sowohl ihre Form als auch ihre Herkunft sind spektakulär: Es sind vorwiegend Gesteine aus dem südlichen Wallis. Insbesondere sind herrliche, geschliffene Exemplare von Vallorcine- Konglomerat aus dem Mont Blanc –Gebiet zu bewundern. Durch den Kiesabbau entsteht eine Dynamik, welche die Bedingungen des Lebensraumes Auenlandschaft simuliert. Entsprechend finden sich auf dem Areal unterschiedlichste Lebensräume und Strukturen, die mosaikartig miteinander verzahnt sind und eine Vielzahl spezialisierter Pflanzen- und Tierarten beherbergen. Die optimale Vernetzung mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet, welches sehr artenreiche Hecken und Trockenwiesen aufweist, erhöht den Wert für Pflanzen und Tiere zusätzlich. Auffällig sind die Uferschwalben, welche ihre Bruthöhlen in freigelegte Sandeinschlüsse in der Abbauwand graben. Seit 10 Jahren besiedelt diese gefährdete Vogelart die Kiesgrube „Bir länge Stude“ mit jährlich über 50 Brutpaaren, und stellt somit aktuell eine der grössten und konstantesten Kolonien im Kanton Bern dar. In den Hecken und Trockenwiesen , welche ans Areal grenzen und auf den renaturierten Flächen neu angelegt wurden, leben mit Turteltaube, Nachtigall, Dorngrasmücke und Neuntöter weitere seltene Vogelarten. Von den zahlreichen Kleinstrukturen in den südexponierten Böschungen profitieren Zaun- und Mauereidechse, Blindschleiche und Ringelnatter. Letztere nutzt die unterschiedlich ausgeprägten Gewässer, welche auf dem Gelände vorhanden sind, zur Jagd auf Amphibien. Temporäre, nur spärlich bewachsene Tümpel dienen den stark bedrohten Pionierarten Gelbbauch- Unke und Kreuzkröte als Laichgewässer. Nur vereinzelt sind im Mai/Juni die Rufe des seltenen Laubfrosches zu vernehmen, der zur Laichablage bewachsene, wintertrockene Kleingewässer bevorzugt. Die ausdauernden, mit Schilf bestandenen Tümpel werden neben anderen häufigen Amphibienarten von Wasserfrosch und Fadenmolch besiedelt.

Quelle: http://www.landschaftundkies.ch

Bitte den Behälter wieder genau gleich verstecken so dass man den weissen Deckel nicht schon von weitem erblickt


FTF: kunigunde5

Additional Hints (No hints available.)