Skip to content

Waal # 2 - Pestkapelle Traditional Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Hallo Allgäuhiasl,

leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Geocaching.com Reviewer


Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer:
GC-Reviewer, speziell für Bayern auf:
Reviewer Bayern und Erklärungen zur Winterpause findest Du hier: Winterpause

More
Hidden : 9/17/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Auch die Gegend um Waal wurde nicht von der Pest verschont. Rund um diese Kapelle waren früher die sogenannten Pestacker, wo man die Verstorbenen Beerdigt hatte.
Leider kann ich keine Genauen Jahreszahlen zur Erbauung wiedergeben!

Bitte Stift nicht vergessen und Vorsicht vor den Muggels ;-)

In einer flachen Senke, an den Quellen der Singold, liegt der Marktflecken Waal.

Die Siedlung war ursprünglich ein Straßendorf, entstanden aus zwei Teilen. Der ältere Teil der Siedlung mit der Kirche St. Nikolaus dürfte vom Reichskloster Stöttwang gegründet worden sein.

Der zweite Ortskern mit der jüngeren St.-Anna-Kirche, der Taverne und dem Schloß als Lehen des Stiftes Kempten, entstand später einige hundert Meter östlich der alten Siedlung und bildet heute die Ortsmitte.

Im Jahre 890 erstmals in einer Tauschurkunde des Klosters Ottobeuren erwähnt, erlebte der Ort eine wechselvolle Geschichte durch die verschiedenen Herrschafts- und Adelsgeschlechter, die das Schloß bewohnten.

Die wohl aus dem 14. Jahrhundert stammende Pfarrkirche St. Anna wurde 1470 bis 1510 umgebaut und erhielt eine dreischiffige Halle. Die Pfarrkirche St. Anna, eine der wenigen noch stilecht vorhandenen neugotischen Hallenkirchen, wurde in den Jahren 1979–82 einer Innen- und Außenrenovierung unterzogen.

Die Filialkirche St. Nikolaus wie bereits schon erwähnt, steht im älteren Ortsteil inmitten eines aufgelassenen Friedhofes an der Singoldquelle. Wie das Turmunterteil aufzeigt, dürfte sie bereits im frühen Hochmittelalter errichtet worden sein. Das jetzige Langhaus und der Chor stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Das Schloß Waal in der Ortsmitte zeigt in seinem Westteil noch Reste einer im Städtekrieg 1397 von den Augsburgern zerstörten mittelalterlichen Burg.

Der Markt Waal führt als Wappen in Silber und aus silbernen Wolken wachsend den Heiligen Nikolaus in rotem Ornat, der in der rechten Hand den Bischofstab und in der linken ein Meßbuch, darauf drei goldene Kugeln, hält.
Aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stammt das Siegel in Rokokoformen, das inmitten einer Umschrift schon den Heiligen Nikolaus auf Wolken thronend zeigt. Der Heilige kam infolge der lokalen Tradition, daß diese Nebenkirche St. Nikolaus die ehemalige Pfarrkirche gewesen sei, zu der Ehre, Wappenbild des Marktes zu werden.

In Waal wurde am 26.05.1849 der berühmte Portraitmaler Professor Hubert Ritter von Herkomer geboren, der in München und England studierte und der durch das englische Königshaus geadelt wurde.

Der Markt Waal hat insgesamt 2.259 Einwohner. Der Gemeindeteil Waal allein zählt 1.528 Einwohner. Nach Waal eingemeindet sind seit der Gebietsreform die Gemeinden Emmenhausen, Bronnen und Waalhaupten.

Die vielfältigen Angebote für Erziehung, Kultur, Freizeit und Sport haben die Marktgemeinde zu einem echten Gemeindezentrum gemacht.

Bestes Beispiel hierfür sind die weithin bekannten Passions- und Heiligenspiele. Die in unregelmäßigen Abständen von einheimischen Laienschauspielern den ganzen Sommer über aufgeführten religiösen Spiele erfreuen sich allerbester Kritik und eines regen Zuspruchs aus nah und fern. Sie werden im modernen Passionsspielhaus mit ca. 600 Sitzplätzen aufgeführt. Das Waaler Passionsspiel zählt zu den ältesten Passionsspielen in Bayrisch-Schwaben und stammt aus der Zeit der furchtbaren Pestjahre um 1626. Das älteste Dokument ist ein handgeschriebener Text aus dem Jahre 1791.

Der Markt Waal ist außerdem für seine Märkte überregional bekannt und beliebt. Dies sind der im Juli stattfindende Kunsthandwerkermarkt und der Adventsmarkt.
Quelle: Homepage Markt Waal

Additional Hints (Decrypt)

Frgm qvpu haq fpunh qvpu hz...fpunh anpu bora

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)