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Naturdenkmal Kroneneiche Traditional Cache

This cache has been archived.

wilde_maden: ENDE

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Hidden : 9/25/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Naturdenkmal Kroneneiche

Wie alt die Kroneneiche ist, wird erst ermittelt werden können, wenn Sturm oder Blitz sie werfen sollte. Der Volksmund weiß sich da zu helfen und rundet die Jahre von überalterten Bäumen gerne auf 1000 ab. So alt ist die Kroneneiche nicht, wie Kienitz zu berichten weiß, denn sie war zwar die schönste und vitalste, aber nicht die einzige alte Eiche im umgebenen Eichen- Buchen-Mischbestand. Bei Fällungen einiger dieser Überhälter wurde damals das Alter geschätzt, so dass man inzwischen ein Alter von ca. 500–550 Jahren annehmen kann. So zeigt sie durch ihren Aufwuchs in einem geschlossenen Waldbestand diese besondere Wuchsform mit einer Höhe von rund 33 m, einen astreinen Schaft von 19,5 m bei einem Durchmesser von 1,20 m, womit ihr Holzvolumen bei geschätzten 18 Festmetern liegt. An einem schönen Wintertage im Jahre 1806 beginnt die Aufmerksamkeit auf die Kroneneiche.


Die Geschichte der Kroneneiche

Als Sohn des damaligen Revierförsters hatte es Johann F. Weber mit sechs seiner Kriegskameraden auf der Flucht aus französischer Kriegsgefangenschaft zurück in seine Heimat verschlagen, denn dort im einsam gelegenen Forsthaus schien ihr Unterschlupf zunächst sicher zu sein. Gemeinsam mit den Kameraden wurde unter der „Schwureiche“ der Eid geschworen, solange zusammenzuhalten, bis die Franzosen besiegt seien. So geschah es dann auch, dass sie, durch jugendlichen Tatendrang getrieben, erneut den Weg zu ihrer Truppe suchten. Nur Weber überlebte mit schweren Kopfverletzungen als einziger aus dieser Schwurgemeinschaft, erhielt nach seiner Genesung das silberne Ehrenzeichen, machte später die Freiheitskriege mit und wurde mit Versorgung im Forstdienst als Oberjäger aus dem Garde-Jägerbataillon entlassen. Als Nachfolger seines Vaters war er im Belauf Britz ebenfalls mit über 60 Dienstjahren tätig. Ihm und seinem Vater wurde im Jahre 1879 unter der Kroneneiche ein Denkmal gesetzt, welches aus den verzinsten Spenden des Dienstjubiläums von 1861 bezahlt wurde. Man war so sparsam, dass sogar noch Geld für die spätere Unterhaltung übrig blieb. Zu einem weiteren großen Fest lud dann im Jahre 1907 bereits der Enkel des „Alten Weber“, „Lebt denn die alte Kroneneiche noch?“ – Beste Stimmung mit Musik und Gesang im Forstrevier Senftenthal Ein kleines Jubiläum: Revierleiter Jan Lorenz eröffnet das 15. Kroneneichenfest der königliche Wildmeister Rudolf Weber aus Potsdam, ebenfalls zur Feier seines 60-jährigen Dienstjubiläum ein. Zu den Gästen des inzwischen 78-jährigen Jubilars zählten alte Familienangehörige, Regimentskameraden und ein Zimmermann aus Senftenhütte, dem letzten Überlebenden aus Webers Schulzeit. Als sich die Herbstsonne neigte, kam die Zeit zum Aufbruch. Und unter dem Klang munterer Jägerweisen schritt die Gesellschaft zum Bahnhof Chorin, wo der Jubilar noch unter den Klängen der Regimentskapelle den Parademarsch abnahm. Mit seinem Tod im Jahre 1912 wurde die Forsttradition der Familie Weber beendet, doch unter der Kroneneiche legt das schlichte Denkmal aus märkischem Feldstein ein Zeugnis über deren fast 100-jährige Geschichte ab. Denn dem Mut des alten Weber ist es zu verdanken, dass die Kroneneiche das erste Mal gerettet wurde. Im vorletzten Jahrhundert, als zur Konsolidierung bereits damals leerer Staatskassen zahlreiche Eichen, darunter auch die Kroneneiche aus dem Britzer Belauf, nach England verkauft werden sollten, stellte sich Weber mit ganzer Macht vor die Obrigkeit und seine Holzhauer, um diese Tat zu verhindern, was ihm dann auch gelang. Lediglich das längst überwallte Fällungszeichen gibt als Rindenarbe noch darüber Auskunft.

Der Weg zur Kroneneiche

Mit dem Ziel Kroneneiche gibt es zwei schöne Wanderwege über die Choriner Endmoräne. Der kürzere Weg führt direkt vom Forsthaus Senftenthal vorbei an einer Streuobstwiese mit Benjeshecke auf einem schmalen Pfad hinauf zur Kroneneiche und hat eine Länge von ca. 1 km. Ein anderer Weg beginnt am Bahnhof Chorin und führt in einer Länge von 3 km durch ein langgestrecktes Wiesental hinauf in den Wald. Unter dem Schirm prächtiger Mischbestände aus Buche und Eiche geht ein ziemlich steiler Anstieg über die Stabhüttenbrücher an die Stelle, wo sich auf einer kleinen Blöße inmitten des Buchenbestandes dem Betrachter dieser herrliche Baumveteran vorstellt.

Der Cache ist ein paar Meter  von der Kroneneiche entfernt!  Es muss also kein Zaun überstiegen werden um an die Dose zu kommen!

 

 

Additional Hints (Decrypt)

uvagre ......

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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