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Der Schatz vom Chemihüttli Mystery Cache

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Scooter2710: Wir danken all denen, die sich diesem Rätsel gewidmet haben und den Schatz gehoben haben. Wir werden den Cache schliessen, damit dieser Platz für eine neue Idee frei ist. Die Box wird in den nächsten Tagen von uns "abgeholt" und entsorgt. Liebe Grüsse Gemeine Stinkwanze und Scooter2710

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Hidden : 11/9/2011
Difficulty:
5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Der Schatz vom Chemihüttli
Es war einmal vor vielen, vielen, vielen Jahren ein armer Köhler namens Christoph. Im Dorf nannten ihn alle nur Stoffel. Wie es sein Beruf wollte, wohnte er in einer ärmlichen Hütte im Wald.
Vor seiner Schabrake stand ein grosser Meiler, der den ganzen, lieben, langen Tag vor sich hin rauchte. Von der harten Arbeit hatte er genug. Der Staub hatte sich in seinen Lungen festgesetzt. Ein chronischer Husten war sein ständiger Begleiter. Wenn er nicht jung sterben wollte, musste er etwas ändern.
Er hatte es so satt, immer diese Kohlen!
Stoffel packte eines schönen Tages sein Bündeli und zog in die weite Welt um sein Glück zu finden. Dabei hatte er lediglich seinen Wanderstock, im Sack ein paar Feuersteine und in der Hand seinen ausgedienten Kupferkessel. Darin transportierte er seine kümmerlichen Brosamen, die er bis anhin gewohnt war, mit den Mäusen zu teilen.
Auf eine neue Zukunft hoffend, zog er einfach von dannen. Er machte sich vorher aber noch auf, Lu, ortsansässige Kartenlegerin, Wahrsagerin, Medium, Tischrückerin und Hexe einen Besuch abzustatten, um sich von ihr bestärken zu lassen! So konnte dieser Entscheidung nichts mehr im Wege stehen.
Nach tagelanger Walz erreichte er die Küste Englands. In einer kleinen Hafenstadt angekommen, staunte er nicht schlecht. Noch nie hatte er so viele Menschen auf einmal gesehen. Es war eine unglaubliche Hektik. Ein riesiges Schiff lag im Hafen. Aus den mächtigen Schornsteinen quoll Rauch. Auf dem Schiff prangte zwei mal, auf jeder Seite nämlich, in grossen Lettern, der Name: Titanic. Man munkelte, dass sie den Ozean überqueren sollte, so schnell wie noch kein Schiff zuvor. Viele wollten im fernen Amerika ein neues Leben anfangen, wie er selbst auch. Er überlegte nicht lange und zählte seine letzten Kröten. Er würde sich eine der feilgebotenen Fahrkarten kaufen und auch mitfahren. Doch so sehr er seine Münzen zählte und zählte, es reichte nicht einmal um als Kohlenschaufler mitzufahren...
So begnügte er sich damit, das Schauspiel zu beobachten. Das geschäftige Treiben, die letzten Passagiere, die nun auch schon auf das Schiff gingen. Tränenreiche Verabschiedungen. Edel gekleidete, elegante Damen und Herren winkten mit ihren seidenenTaschentüchern. Das Kommando für das Lichten lautet: Anker auf. Das hatte ihm sein Grossvater schon erklärt, der alte Seemann! Die schweren Eisenketten rasselten und das Schiff hornte, dass ihm fast Hören und Sehen verging. Stoffel ergriff die Flucht. Schliesslich wollte er einfach nur seine Ruhe.
Der Hunger nagte, der Kessel war schon lange leer. Eine alte Frau erbarmte sich seiner und gab ihm ein Stück Brot und frisches Wasser. Satt aber müde wollte er sich unter einer Brücke etwas ausruhen. Ruhen? Nein, nicht einmal da hatte er seine Ruhe. Da sassen einige Männer in ein angeregtes Gespräch vertieft. Sie winkten ihn heran und stellten sich ihm freundlich vor: aus dem Norden Erik Eriksson, aus dem Süden Giovanni Giovanetti und aus dem Osten, da musste er zweimal hinhören, Kalif Kali. Um nicht unhöflich zu erscheinen, setzte er sich zu den Männern dazu. Er erfuhr von ihnen, dass sie im Wald eine bescheidene Behausung gefunden hatten. Eine Holzhütte, die niemandem gehörte. Sie wollten sie zusammen ausbessern und bewohnbar machen. Gross genug für die Männer war sie allemal. Ob er mitkommen wolle? Gerne schloss er sich an, um die Hütte in Augenschein zu nehmen.
Auf einem morschen, herabhängenden Holzstück lasen die Männer: Chemihüttli. Ein hübscher Name, wie sie fanden. Neugierig schauten sie in jede Ritze der Behausung, voller Vorfreude, was sie alles daraus machen könnten. Die Kammern der baufälligen Behausung wurden verteilt und jeder zog sich in sein Gemach zurück. Durch die Spalten der fehlenden Latten konnte man hinaussehen in die dunkle Nacht.
Bevor er Schlaf finden konnte, dachte Stoffel darüber nach, was er morgen wohl zu Essen finden könnte. Er würde auf die Suche gehen nach Walderdbeeren, Heidel- oder Brombeeren, Hasel- oder Baumnüssen. Vielleicht fand er sogar schon Pilze. Es war so ein Glück, dass er diese fremdländischen Leute getroffen hatte. Von grosser, neuer Hoffnung beseelt, fiel er in einen tiefen, tiefen Schlaf.
Er träumte davon, dass er beim Suchen von Pilzen hinter der Holzbaracke eine Höhle entdeckte. Aus lauter Neugierde steckte er dort seine Nase hinein. Sie war zuerst eng, dann, als er sich aber weiter hineinzwängte, wurde sie wieder breiter und höher. Er konnte vom wenigen Tageslicht, das noch hineinschimmerte, kaum etwas erkennen. Vorsichtig tastete er sich weiter und weiter, Schritt für Schritt. Sein Fuss stiess plötzlich gegen eine metallene Kiste. Sein Herz begann wie wild zu schlagen. Er holte eilig seine neuen Freunde herbei. Gemeinsam hievten sie die grosse Kiste aus der Höhle heraus und als sie diese öffneten, bot sich ihnen ein unglaublicher Reichtum: Perlenketten, Münzen, Edelsteine. Ein überwältigender Schatz...
Als er am nächsten Morgen aufwachte und loszog, mit seinem Kessel an der Hand, um Beeren zu finden, stand er plötzlich vor tatsächlich genau dieser Höhle. Er konnte es kaum fassen, sein Herz machte einen Satz... Ob da drin nun der gleiche Schatz war?

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. Geochecker.com.

Additional Hints (Decrypt)

Unygr Beqahat, fb uäyg fvr qvpu...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)