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Um die Hütt Mystery Cache

This cache has been archived.

caspar79: Nachdem ich nun 6 mal eine neue Finaldose ausgelegt habe und einige Petlinge im Rohr verschunden sind mache ich den Cache dicht, leider....

Die Chirps werden neue Aufgaben bekommen und wieder in Funktion sein irgendwo im Wald

Danke für die FaVo Punkte und freundlichen logs....

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Hidden : 9/23/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Die Abentheuer Hütte
Wiege der Saarländischen Stahlindustrie
 

Die Eisenhütten im Hunsrück sind die Wiege der Saarländischen Stahlindustrie. Ich möchte mit diesem Cache einen kleinen Einblick in die Geschichte dieser Eisenhütte geben.

Die 1499 errichtete Abentheuerer Hütte gilt als der älteste nachweisbare Hochofenbetrieb auf dem Hunsrück. Gründer des Werkes waren der Meister Hans Eisenschmidt aus Eisenschmidt bei Himmerod und sein Sohn Matthäus. Die technischen Kenntnisse wurden in der Folgezeit nur wenig weiterentwickelt. Die Familie Eisenschmidt zählte zu den Pionieren des Eisenhüttenwesens im Hunsrück. 1621 werden Johann und Nikolaus Eisenschmidt erwähnt.

Der Dreißigjährige Krieg brachte den Betrieb zum Erliegen. 1635 starb mit Johann Eisenschmidt d.J. der vorerst letzte Eigentümer der Abentheuerer Hütte an der Pest. Im selben Jahr wurde das Werk zerstört.

 

1672 brachte Jean Hujet den Eisenhammer der Abentheuerer Hütte wieder in Gang. 1699 übernahm Remacle de Hauzeur (1663–1745) das Hüttenwerk und machte es zur Zentrale seiner verschiedenen Unternehmungen im westlichen und mittleren Hunsrück. Er durfte nach Bedarf Holzkohle in den herrschaftlichen Waldungen brennen. Außerdem wurde ihm das alleinige Recht zugesprochen, im Amt Birkenfeld Mineralien aller Art zu gewinnen; dafür musste er den Zehnten an die sponheimische Gemeinherrschaft entrichten. 1701 erhielt er die Erlaubnis zur Erbauung eines Schmelzofens.

Für einen Betrag von 19.000 Gulden erwarb 1763 Johann Heinrich Stumm (1709–1783) aus Asbach die Abentheuerer Hütte. Außer den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sind an Gebäuden aufgeführt: der große Hammer, der kleine Hammer, die Eisenschneide, das Schied- und das Eisenmagazin. 1765 wurde ein Schmelzofen errichtet. Die Rechte für Erzgewinnung wurden auf Stumm übertragen. Nach dem Tode Stumms ging das Hüttenwerk an seine vier Söhne über.
 
In den Jahren 1800–1815 hatte das Hüttenwerk mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Es wurde geklagt über hohe Abgaben, hohe Holzpreise, erschöpfte Erzgruben. Im Westen Deutschlands waren viele Eisenhütten entstanden, und Abentheuer war nicht mehr konkurrenzfähig.

1806 wagten die Gebrüder Stumm den Sprung an die Saar und erwarben die Neunkirchener Hütte. 1809 kamen die Brebacher Hütte und die Fischbacher Schmelze in Quierschied hinzu. Den Ausschlag hatten die dortigen Eisensteinvorkommen gegeben, die ein qualitativ besseres Roheisen als im Hunsrück versprachen, aber auch die günstigere Verkehrslage. 1807 zog Friedrich Philipp Stumm (1751–1835) von Abentheuer nach Saarbrücken.

Eine Enkeltochter von Johann Heinrich Stumm heiratete Oberbergrat Heinrich Böcking. 1839 gelangte Familie Böcking in den Besitz der Hütte. Damals setzte sich das Werk folgendermaßen zusammen: 1 Hochofen, 1 großer und ein kleiner Hammer, 1 große Poliertrommel, 1 Schlackenpoche, 1 Sandmühle, 1 Putzhaus, 1 Vorratsraum für Schmiedeeisen, 1 Lagerhaus für fertige Waren. Auf dem großen Hammer wurden die mächtigen Eisenblöcke, die größtenteils von auswärtsbezogen und Masseln genannt wurden, verarbeitet.

Die Gebrüder Böcking bezogen ihr Erz aus den Gruben von Schwarzenbach, Reichenbach und Buhlenberg. Vor Buhlenberg verrät ein trichterförmiges Loch in einer Wiese, wo früher der Schacht in die Tiefe führte (hier wird es auch bald einen Geocache geben). Etwa 200 Arbeiter wurden in den 1860er Jahren auf der Hütte beschäftigt. In der weiteren Blütezeit von 1848 bis 1871 wurde insbesondere Munition produziert.

In ruhigeren Zeiten wurden Wagenachsen, Öfen, kunstvolle Ofenverzierungen, Töpfe aller Art, zierliche Rauchtische mit Servicen usw. zum Export in die ganze Welt gefertigt.

Nach 1870 wurde der Betrieb infolge des Übergangs vom Holzkohlen- zum Koks-Hochofenbetrieb und vom Frischfeuer- zum Puddelofenbetrieb mehr und mehr eingeschränkt, und 1875 wurde die Fertigung eingestellt. Die Besitzer siedelten zur Halberger-Hütte nach Neunkirchen/Saar.

Doch nun zum Cache:
Dieser Multi führt euch recht lange an der Aussengrenze des ehemaligen Hüttengeländes entlang.
Ihr benötigt ein GPS-Gerät welches Chip-Signale empfangen kann. Desweiteren sind gutes Schuhwerk und für den Bonus auch raue Kleidung nötig.
Alle weiten Informationen könnte ihr aus den Wegpunkten entnehmen.
Der GPS-Empfang springt etwas am Final (um bis zu 20m!). Wenn garnichts mehr geht sollte der Hint ausreichend sein.

Das gesamte alte Hüttengelände ist Privatbesitz, bitte achtet dies, es ist zu keiner Zeit notwendig und gewünscht dieses zu betreten.
Wer sich hier mal umschauen möchte oder mehr Informationen über die Hütte haben möchte kann sich gerne bei mir melden, ich werde sehen was ich, wenn es die Zeit erlaubt tun kann.
Parken kann man hervorragend am Geocache Abent(h)er. Bitte nicht vor den Häusern am Startpunkt Parken, hier ist alles Privat.

Additional Hints (Decrypt)

Fgntr 4: vz Qhaxrya Fgntr 5: jre Fvgmg vfg frue anu qena/jre evpugvt ehug xnaa rf nhpu frura Svany: qehagre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)