
Am 14. 7. 1965 in Begleitung der Herren Scholz, Krabbe und Pfarrer Vanheiden nach Besichtigung und kurzer Beratung kamen die anwesenden Herren zu der Erkenntnis, dass sich Umbau und Instandsetzung der alten Pfarrkirche nicht mehr lohnten. Es sei besser, einen Neubau zu planen.
GEDANKEN ZUM NEUBAU DER PFARRKIRCHE ST. JOSEPH
VON FELIX GANTEFÜHRER UND FRITZ HANNES ARCHITEKTEN
Dem Neubau der Kirche ging ein Architektenwettbewerb voraus. Die Entscheidung des Preisgerichts fiel für den jetzt ausgeführten Entwurf.
Es war ein Entwurfsgedanke, eine Kirche zubauen, die nicht nur die liturgischen Bedingungen weitgehend erfüllte, sondern auch in der Gestaltung des Baukörpers der besonderen Situation des Baugeländes entsprach.
Das Baugelände bestandt aus einer großen, baumbestandenen Grünfläche, die in der städtischen Grünfläche eine Fortsetzung findet. Um diese schöne Gegebenheit nicht zu stören, schien ein gebautes Zelt mit niedrigen Außenwänden und hohem Dach die natürlichste Lösung zu sein.
Wie der Bau zeigt, hat sich die Richtigkeit der Überlegung gezeigt.
Die Kirche setzt sich deutlich von den Profanbauten der Straßen ab. Die Lage ist so gewählt, daß der Baumbestand weitgehend geschont wurde und zugleich ein neues Gemeindezentrum im Zusammenhang mit dem Jugendheim, dem Kindergartern dem Pfarrhaus und dem Schwesternhaus entstanden ist. Dieser Gemeindeplatz ist durch die Kirche von dem Verkehr der Grullbadstraße abgeschirmt; eine ruhige Eingangszone ist für die Kirche geschaffen worden.
Die äußere Gestaltung ist von großer Einfachheit. Über einem sechs-eckigen Grundriß spannt sich das Zeltdach, das mit Asbestschiefern gedeckt ist. Das Dach wird von Holzleimbindern und Pfetten getragen. Die Außenwände sind mit roten Klinkern verblendet.
Der Innenraum ist von weißen Wänden umfaßt, die durch Lichtschlitze und Bänder durchbrochen werden. Aus der Dachspitze fällt Licht auf den Altar, der aus Muschelkalk geschaffen ist. Der Fußboden ist im Kontrast zu den weißen Wänden mit dunkelgrauem Anröchter Dolomit belegt.
Die innere Bekleidung der Dachflächen ist aus hellem Kiefernholz gefertigt. Die Form des Kirchengrundrisses ergibt eine konzentrierte Ausrichtung der Bankreihen auf den Altar, der dreiseitig umfaßt ist. Hierdurch ist eine gute Voraussetzung für die Mitfeier des Gottesdienstes gegeben.
TEXT DER URKUNDE, DIE DEM GRUNDSTEIN BEIGEFÜGT WURDE
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Anläßlich der Grundsteinlegung dieses Gotteshauses in der Pfarrgemeinde St. Joseph zu Recklinghausen wird dem Grundstein eine Urkunde eingefügt.
58 Jahre mußte sich die Gemeinde mit einem Kirchbau begnügen, der im Jahre 1912 als Notkirche errichtet worden war. Die damals ausgefertigte Urkunde wird heute mit in diesen Grundstein gelegt.
Als im Jahre 1965 größere Reparaturarbeiten am alten Kirchbau notwendig wurden, erbrachte eine Besichtigung durch das Bischöfliche Generalvikariat in Münster, "daß sich ein Umbau und eine Instandsetzung der alten Pfarrkirche nicht lohne, daß es besser sei, einen Neubau zu planen und in absehbarer Zeit zu verwirklichen. "
(Aus dem Protokoll der Kirchenvorstandssitzung vom 23. Juli 1965)
Nach einem Architektenwettbewerb entschieden sich ein Gutachter-gremium, der Kirchenvorstand und die danach befragte Gemeinde unabhängig voneinander für den Entwurf der Architekten Ganteführer und Hannes aus Recklinghausen.
An der Bauausführung, die im Herbst 1969 begann, waren für die Beton und Maurerarbeiten die Firma Ridder sowie die Firma Grüner für die Zimmererarbeiten - beide aus Recklinghausen - maßgeblich beteiligt.
Wenige Monate nach Baubeginn - am 2. März 1970 - verstarb plötzlich Pfarrer Josef Vanheiden, der mit vielen Ideen, großem Eifer und persönlichem Einsatz diesen Neubau der Pfarrkirche eingeleitet hatte. Möge dieser Bau unter dem Schutz des Heiligen Joseph ohne Unfall zu Ende geführt werden.
Möge das neue Gotteshaus dazu beitragen, daß sich die Gemeinde
St. Joseph unablässig erneuere im Geiste Christi und wachse in Glauben, Hoffnung und Liebe.
Recklinghausen, den 25. Oktober 1970

Station 1: Was verbirgt sich unter dem schwarzen Balken?
A=Summe, B=Quersumme iteriert
34.2xAxB+8xB
11.(B+4)(B+3)(B-1)
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