Skip to content

Archäologie in Duissern Multi-Cache

Hidden : 9/26/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Related Web Page

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Ein Multi (nicht nur) für Anfänger. Mein Dank gilt Gadi2 für ihre Tipps vor Ort :-)

Archäologie am Kaiserberg in Duissern:

Duissern ist ein sehr alter Ortsteil von Duisburg, vielleicht sogar älter als Duisburg selbst. Die hervorragende Lage Duisserns zwischen dem Hellweg, der Ruhr und dem Kaiserberg bewirkte, dass sich Siedler schon in frühgeschichtlicher Zeit hier niederließen. Das belegen archäologische Funde.

Bereits 8.000 v. Chr. errichteten Rentierjäger auf dem Gebiet der Schweizer Straße und in deren höhergelegenen Bereichen ihre Lager. Auch in späteren Jahrtausenden lebten immer wieder Menschen am Fuße des Kaiserbergs und in dessen Umgebung.

Schon immer war der Kaiserberg von strategisch wichtiger Bedeutung. Von hier aus konnte man den Ruhrübergang kontrollieren und hatte einen weiten Blick über das Ruhrtal. Die unterhalb liegenden Wege konnten leicht überwacht werden und evtl. sich nähernde Feinde blieben nicht verborgen. Im Falle eines drohenden Angriffs konnten sich die Bewohner Duisburgs und Duisserns auf den Kaiserberg zurückziehen.Schon vor weit über 1.000 Jahren baute man auf dem Kaiserberg Wälle und Gräben, die in späteren Zeiten immer wieder erneuert wurden. Die Gräben wurden vermutlich mit Dornengestrüpp gefüllt. Sie sollten wilde Tiere und sonstigen unerwünschten Besuch fernhalten. Auch von Feinden mussten sie im Falle eines Angriffs erst überwunden werden. Einige dieser Wälle kann man heute noch sehen.

Der Kaiserberg wurde auch von den Römern besetzt, hier gab es wohl noch im gesamten 3. und 4. Jh. einen vorgeschobenen militärischen Wachtposten. Germanische Söldner und Siedler unterstützten die Römer wahrscheinlich bei der Kontrolle und Grenzsicherung. Vermutlich war der Duisburger Raum eine wichtige Ausgangsbasis römischer Händler ins freie Germanien.

Etwa im 6. Jh. entstand im Bereich der Schweizer Straße die erste größere Siedlung mit lehmverputzten Häusern. Funde zeigen, dass die Bewohner Schafswolle verarbeiteten, also Schafe hielten. Die Menschen fanden außerdem Tonerde vor, womit sie verschiedene Gefäße herstellten. Auch heute noch sieht man auf dem Kaiserberg nach langanhaltendem Regen an vielen Stellen Löcher und Pfützen, die mit graubraunem Wasser gefüllt sind. Bei dem „Schmutz“ handelt es sich um herausgewaschenen Ton.

Dort, wo heute die Feuerwache ist, stand im Mittelalter eine Wasserburg, die Motte Duissern. Vermutlich wurden auch von dort der Ruhrübergang (die Aaker Fähre) und der Hellweg kontrolliert und bewacht.

Duissern war durch die heutige Duissernstraße, dem damaligen Hellweg, mit Duisburg verbunden.

In grauer Vorzeit, lange vor dem Mittelalter, floss etwa im Bereich der heutigen Wintgensstraße vermutlich die Ruhr. Nach einer Flussverlagerung hinterließ sie dort ein ausgewaschenes tiefergelegenes Flussbett. Die Wintgensstraße liegt deshalb auch heute noch niedriger als die parallel verlaufende Duissernstraße.

Am westlichen Ende von Duissern, im Bereich des Duissernplatzes, befand sich über mehrere Jahrhunderte ein Kloster, das von Zisterzienserinnen gegründet worden war. Im Jahr 1243 zogen die Nonnen jedoch in ein Kloster, das auf dem Kaiserberg errichtet wurde.

Auf einer Seite der Sedanwiese befindet sich eine Schlucht. Oberhalb entspringt eine Quelle, deren Wasser in die Schlucht hinein abfließt. Diese Stelle wird heute häufig als „Unterwelt“ bezeichnet. Viele kennen sie aber noch unter dem Namen „Marienborn“. An dieser Stelle befand sich das Kloster, das von den Nonnen aber schon nach einigen Jahren wieder verlassen wurde. Diese kehrten in ihr altes Kloster am Duissernplatz zurück.

Das Kloster auf dem Kaiserberg verfiel wohl, die Stelle wurde „Das versunkene Kloster am Marienborn“ genannt. Um diese Stelle ranken sich zahlreiche alte Legenden und Sagen.

Heute gilt es, hier einen Schatz zu finden, viel Glück bei der Suche!

Quelle: Duisburger Denkmalthemen 10

Duissern

Ein Duisburger Stadtteil mit „königlicher“ Geschichte

Den archäologisch Interessierten unter euch empfehle ich, das weit ausführlichere Heft schon vor dem Geocache- Spaziergang herunterzuladen und anzuschauen.

https://docplayer.org/954827-Duisburger-denkmalthemen-10.html

 

BEI DEM MULTI handelt es sich um einen Spaziergang über den Kaiserberg. Nehmt evtl. einen Taschenrechner, auf jeden Fall aber einen Stift mit.

Nach Regen kann der Weg teilweise etwas matschig werden, feste Schuhe sind empfehlenswert. Da einige Stufen und kurze steile Abschnitte zu überwinden sind, ist der Weg leider nicht Rollstuhl- und Kinderwagentauglich. Vom Parkplatz bis zur Dose hat man eine reine Laufzeit von ca. 25 Minuten. Wenn ihr nach dem Fund noch den Tradi „Wer suchet, der findet“ mitnehmt, beträgt die gesamte reine Laufzeit ca. 45 Minuten.

Bitte bleibt während des gesamten Spaziergangs auf den Wegen.

Die oben angegebenen Koordinaten führen nicht zum Cache, sondern zum Startpunkt.

Parkmöglichkeit: N 51° 26.530 E 006° 47.808, (Am Schnabelhuck/ Gottfried-Kinkel-Straße, 47058 Duisburg)

 

 

ARCHÄOLOGISCHE INFOS: Am Startpunkt, auf dem Weg zur 1. Station, seht ihr bei N 051°26.471 E006°47.880 eines der „Ton-Wasserlöcher“.

 

ARCHÄOLOGISCHE INFOS: Bei N 051°26.503 E006°47.876 könnt ihr auf der rechten Seite einen der in grauer Vorzeit aufgeschütteten Wälle und eine Senke sehen. Diese führen beide vom Weg nach oben. Der Wall dürfte früher höher und die mit Dornengestrüpp gefüllte Senke tiefer gewesen sein.

 

1. Station: N 051°26.575 E 006°47.926

Wie viele Bänke stehen hier? A =

ARCHÄOLOGISCHE INFOS: Ihr seid am „Schnabelhuck“. Hier war wohl eine der strategisch wichtigsten Stellen des Kaiserbergs. Gewiss wurde die freie Sicht auf die Ruhr und das Umland damals nicht durch Bäume verstellt. Der Kaiserberg hatte an dieser Stelle die Form eines weit in die Landschaft ragenden Entenschnabels. Huck bedeutet Grat, Schnabelhuck also schnabelförmiger Grat.

 

2. Station: N 051°26.509 E 006°47.961

Auf der linken Seite steht an einem Baum ein Hinweis auf ein bekanntes Duisburger Ausflugsziel. Mit ein wenig Fantasie kann man es aber auch als Zahl lesen :-) B =

ARCHÄOLOGISCHE INFOS: Schräg gegenüber (auf der rechten Seite) seht ihr einen größeren Hügel. Hier wurde vor hunderten von Jahren Ton gebrannt. Einer der damals angelegten Wälle führt von diesem Hügel aus bergab. Ein weiterer verläuft oberhalb, parallel des Weges auf der linken Seite. Hier ist er noch sehr niedrig, ein Stück weiter ist er höher und besser zu erkennen.

 

3. Station: N 051°26.486 E 006°48.007

Gesucht wird eine Jahreszahl. C =

ARCHÄOLOGISCHE INFOS: Errichtet zur Erinnerung an den Besuch eines Sängerbundes aus Köln namens Ossian. Im Sommer des gesuchten Jahres veranstaltete dieser Chor spesen- und honorarfrei ein Konzert, dessen Einnahmen zugunsten der Verschönerung des Kaiserbergs eingesetzt wurden.

Quelle: Diplomarbeit von Sandra Thiel „Die Kaiserberganlagen in Duisburg“

 

4. Station N 051°26.381 E006°48.169

Hier steht ihr auf einer Aussichtsplattform. Ihr sucht eine vierstellige Zahl, die in Metall eingeschlagen ist. Nehmt davon die beiden erst Ziffern, bildet daraus eine Zahl ;-), und zieht von dieser 10 ab.   D =

ARCHÄOLOGISCHE  INFOS: In dieser Schlucht, auch "Unterwelt" genannt, stand „Das versunkene Kloster am Marienborn“.

 

5. Station: N 051°26.354 E 006°48.135

Nicht mehr ganz so einfach wie bisher: Sucht die letzten beiden Ziffern einer Jahreszahl aus dem 20. Jahrhundert unter den Initialen G.B.

Für eure Suche braucht ihr den Weg nicht zu verlassen. Schaut in ALLE Richtungen. E =

 

A B C D E
         

 

Ziel:

N  051° XX.XXX

E  006° YY.ZZZ

 

XX.XXX:  (A + B + C -  E)  x  D  -  28.624

 

____________________________________________________________

 

YY:     E    +   2 

 

ZZZ:  (A    x   E) + 2 

 

Zum Bergen der Dose müsst ihr nur ein paar Schritte den Weg verlassen.

Bitte keine Spoilerfotos!

 

Für die ersten drei Finder gibt es je eine Replikie einer römischen Münze.

 

Gold: Der Daniel

Silber: Alodl2pp

Bronze: Peppino1

Herzlichen Glückwunsch!

 

Übrigens: Solltet ihr, so wie mir schon passiert :-), auf dem Kaiserberg eine echte antike Münze finden, meldet euren Fund bitte der Denkmalbehörde der Stadt Duisburg. Die Münze bleibt trotzdem euer Eigentum!

Additional Hints (Decrypt)

Mhz Oretra qre Qbfr züffg vue ahe rva cnne Fpuevggr qra Jrt ireynffra. Irefgrpx vfg vz Ureofg fpujrere mh svaqra... Qbfr ovggr avpug ibyyfgäaqvt ireohqqrya!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)