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Geologischer Lehrpfad Tagebau Schleenhain EarthCache

Hidden : 10/1/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:





Die Landschaft im Südraum von Leipzig wird in einem hohen Maße vom Braunkohlenbergbau geprägt, wie in kaum einem anderen Gebiet Deutschlands. Fördernde und stillgelegte Tagebaue, Relikte ehemaliger Braunkohlentiefbaue, Werksanlagen der Braunkohlenveredlung und Kraftwerke, Halden und Tagebaurestlöcher, Bauten der bergmännischen Wasserwirtschaft und Werkbahnanlagen sind Bestandteile der Landschaft - oftmals sogar ihre prägenden Elemente.
Das Tagebaufeld Schleenhain gehört zu den großen Lagerstätten im Südraum der Leipziger Tieflandbucht. Seiner Lage im zentralen Teil des Weißelsterbeckens entsprechend ist der Tagebau Schleenhain rundum von weiteren Tagebaufeldern umgeben (ausgekohlten, wie Deutzen, Regis IV, Haselbach, Phönix-Ost und gestundeten, d. h. noch abbauwürdige Vorräte aufweisenden, wie Groitzscher Dreieck und Peres).

Der Aufschluß des Tagebaues Schleenhain begann im Jahr 1949, die Rohkohleförderung wurde 1953 aufgenommen. Auf Grund des bereits in dieser Zeit ausgeprägten Hungers nach dem Rohstoff Braunkohle war eine weitaus größere Förderung ,,eingeplant" als dann unter den gegebenen technologischen und geologischen Realitäten tatsächlich erreicht werden konnte. So weist das ,,Lexikon von A-Z in einem Band" des Jahres 1953 unter dem Stichwort ,,Schleenhain" aus: Größter Braunkohlentagebau und Untertagebau der DDR und eine spätere Ausgabe enthält dann auch noch das Attribut ,,modernster". Der Aufschlußbereich lag nördlich des Ortes Ramsdorf. Im Tagebau Schleenhain sind vier Flöze, das Sächsisch-Thüringische Unterflöz, das Bornaer Hauptflöz, das Thüringische Hauptflöz und das Böhlener Oberflöz ausgebildet. Der Tagebau Schleenhain ist der einzige Tagebau des Reviers, in dem alle im Weißelsterbecken bauwürdigen Flöze angetroffen und auch gewonnen werden.

Der Betrieb eines jeden Tagebaues stellt einen gravierenden Eingriff in die natürliche Umwelt dar. Die Orte Schleenhain (1965) und Droßdorf (1982) sowie der Ort Breunsdorf mußten der Tagebauentwicklung weichen. Der Ort Heuersdorf wird der Planung zu Folge wohl auch noch dem Tagebau weichen müssen. Die Innenverkippung in Tagebau Schleenhain begann im Jahre 1956 im südöstlichen Bereich des ausgekohlten Tagebaus. Bis 1993 wurden hier insgesamt 650 Hektar Fläche wiedernutzbar gemacht und davon 500 ha zur landwirtschaftlichen und 125 ha zur forstwirtschaftlichen Rekultivierung übergeben. Intensive Bemühungen von Politik und Wirtschaft führten 1993 zum Abschluß eines Kohleliefervertrages für die Belieferung des Neubaukraftwerkes Lippendorf über die gesamte Laufzeit von 40 Jahren kostengünstig zu versorgen. Dieser Aufgabe wäre die Grube Schleenhain mit ihrer veralteten Ausrüstung nicht gewachsen gewesen. In der historisch kurzen Zeit vom Mai 1995 bis zum September 1999 wurde ein moderner Tagebau ausgerüstet, der auch der Herausforderung des Energiemarktes des 21. Jahrhunderts gewachsen ist.

Quellen:
http://www.mumsdorf-online.de/schleenh.htm
http://www.mumsdorf-online.de/schleen1.htm


Die Lagerungsformen und Mächtigkeiten des Flözes 1 sind stark von den Auslaugungsvorgängen im Untergrund beeinflußt. Eine durchschnittliche Mächtigkeit von 4 bis 5 Metern steigt in Kesselbereichen rasch bis 25 Meter an. Im Bereich der auslaugungsbedingten Kesselstrukturen kann der Tagebau Tiefen von mehr als 100 Metern erreichen.
Das Flöz II als Hauptgewinnungsflöz ist ein homogen ausgebildeter Flözkörper mit einer durch schnittlichen Mächtigkeit von 14 Metern und einer Mächtigkeitszunahme im Ostteil des Baufeldes bis 20 Metern. Die Flöze III und IV erreichen nur im nordöstlichen Feldesteil eine Mächtigkeit von 4 bis 6 Metern. Den Abschluß der tertiären Schichtenfolge bilden die mitteloligozänen Feinsande (Pödelwitzer Formsande). Die Formsande sind an der nördlichen Tagebauböschung großflächig aufgeschlossen. Die quartäre Schichtenfolge wurde durch Vorstöße des nordischen Inlandeises geprägt. Diese werden durch die Grundmoränen (elster- und saaleglazialer Geschiebemergel) belegt, an deren Basis verbreitet Bändertone auftreten. In den quartären Ablagerungen befinden sich zahlreiche Geschiebe (Findlinge).
Einige davon wurde zur Einrichtung dieses geologischen Lehrpfades verwendet. In ihrer Vielfalt und Größe vermitteln sie einen guten Einblick in die jüngere geologische Vergangenheit. An der Zusammensetzung des Liegentons hier im Tagebau sind Gehölze der Bruch- und Auenwälder vom Typ subtropischer Regen- und Lorbeerwälder beteiligt. Die in dieser Region geförderte Braunkohle ist ein bräunlich-schwarzes, meist lockeres Sedimentgestein. Braunkohle entsteht aus dem organischen Material abgestorbener Bäume, Sträucher und Gräser, welches nach der Überdeckung mit verschiedensten Sedimenten unter Druck und Luftabschluss den geochemischen Prozess der Inkohlung durchlief.

Da Braunkohle meist in einem jüngeren Erdzeitalter entstanden ist und dadurch noch nicht die komplette Inkohlungsreihe "durchlaufen" hat, unterscheidet sie sich qualitativ von der Steinkohle; zum Beispiel durch einen höheren Schwefelgehalt und eine grobere, lockerere und porösere Grundmasse, in der manchmal aber auch große mitunter ganze Baumstümpfe zu finden sind. Braunkohle in größeren Mengen wird heute ausschließlich im Tagebau abgebaut. Braunkohle ist ein fossiler Brennstoff, der zur Energieerzeugung verwendet wird. Der Abbau von Braunkohle im Tagebau ist mit einem riesigen Flächenverbrauch verbunden. Ökologisch wertvolle Gebiete werden zerstört und nach dem Abbau durch den Bergbaubetrieb wieder rekultiviert. Beispiele für diese Rekultivierung ist das Leipziger Neuseenland und sie sind auch hier vor Ort zu finden.




Um diesen Cache loggen zu dürfen müsst ihr folgende Fragen beantworten:
- 1. Wie bezeichnet man die eiszeitlichen Gesteine kurz nach dem Rückzug des Eises?
- 2. Durch welche Mineraleinlagerungen wird dem Aland-Granit die typische Farbe gegeben?
- 3. Augengneis besteht bis zu wieviel Prozent aus Feldspat?
- 4. Welches magmatische Gestein ist auf Tafel Nr. 28 zu sehen?
- 5. Wie wird die Elster-Vereisung auf der Tafel "Europa unter Eis" noch genannt?
- 6. Welches berühmte Bauwerk wird als Vergleichsobjekt für die Höhe des Inlandeises verwendet?
- 7. In welchem Zeitalter entstand der auf Tafel Nr. 127 beschriebene Sandstein?
- 8. Welches magmatische Gestein ist auf Tafel Nr. 147 zu sehen?

• Nehmt nun die Anfangsbuchstaben eurer Antworten (immer nur ein Wort, bei Frage 3 natürlich nur die
erhaltene Zahl), wandelt diese in Zahlen und setzt diese in folgende Formel ein:
a = (Antwort zu 1. - Antwort zu 2.) * Antwort zu 3.
b = (Antwort zu 4.* Antwort zu 5.) + (Antwort zu 6. * Antwort zu 7.) - Antwort zu 8.
Setzt aus den Antworten eine eMail-Adresse der Form a_b@gmx.de zusammen,
zum Beispiel so: 123_456@gmx.de. Schreibt euren Nutzernamen in den Betreff.
Wenn die Antworten korrekt sind erhaltet ihr die Logfreigabe.
• Optional, aber germ gesehen: Macht ein Bild von euch während ihr auf dem Lehrpfad seid und hängt
ihn nach der Logfreigabe an euren Online-Log an.




The landscape in the area in the south of Leipzig is influenced by a large extent on the coal mining industry, as in no other area of ​​Germany. Promotional and disused mines, relics of former lignite mines, plants and the brown coal upgrading plants, dumps and open-cast mines, construction of mining and water works railway facilities are part of the landscape - often their formative elements.
The mining field Schleenhain is one of the major deposits in the area south of Leipzig lowlands. Located in the central part of the White Elster basin is in accordance with the mining Schleenhain completely surrounded by other mining fields, (depleted mines like Deutzen, Regis IV, Haselbach, Phoenix East and deferred, that is still mineable reserves containing such Groitzsch triangle and Peres).

The disruption of the open pit mine Schleenhain began in 1949, the raw coal mining took place in 1953. At this time pronounced hunger for the raw lignite, a far greater funding, dispatched "could as then, under the given technological and geological realities are actually achieved. This shows that, Lexicon from A to Z in one volume" of the year 1953 under the heading, Schleenhain "from: largest brown coal open pit and underground mining in the GDR and then a later edition also contains the attribute, the latest".
The disruption was the area north of the village Ramsdorf. The opencast Schleenhain has 4 main ledges: the Saxon-Thuringian ledge, the Bornaer main ledge, the Thuringian main ledge and the Boehlener ledge. Schleenhain is the only open pit mine of the district in the White Elster Basin in which all four coal seams can be found and depleted as well.

The operation of each open pit mine is a serious encroachment on the natural environment; whereas the places Schleenhain (1965) and Droßdorf (1982) and the place Breunsdorf had to yield the open pit development. The place Heuersdorf is planning to follow probably still have to give way to the pit. Innenverkippung in the mining Schleenhain began in 1956 in the southeastern area of ​​the depleted pit. By 1993 there were a total of 650 hectares of land for reuse and transfer of which 500 hectares to 125 hectares for agricultural and forestry reclamation.

Intensive efforts between government and industry led in 1993 to conclude a supply contract for coal to supply the new power plant Lippendorf provide cost over the lifetime of 40 years. This task would have been the pit Schleenhain not cope with their outdated equipment. In the historically short period from May 1995 to September 1999 was equipped modern open pit, which is also the challenge of the energy market of the 21st Century has grown.

sources:
http://www.mumsdorf-online.de/schleenh.htm
http://www.mumsdorf-online.de/schleen1.htm


The storage of shapes and thicknesses of the coal seam 1 are strongly influenced by the underground removal. An average thickness of 4 to 5 meters in boiler areas increases rapidly up to 25 meters. In the area of ​​the mine stock removal boiler structures can reach depths of more than 100 meters.
The seam is main ledge mining II as a homogeneously trained ledge with an average thickness of 14 meters and a thickness, increased in the eastern part of the construction site to 20 meters. The seams III and IV reaching only the field in the northeastern part of a thickness of 4 up to 6 meters. The conclusion of the tertiary beds are the result of the molding sands. The shape of sand mining on the northern slope are extensively digested. The quaternary layer sequence was characterized by advances in the nordic inland ice. These moraines (magpie and saaleglazialer boulder clay) shows widespread, occuring at the base of varved. In the Quaternary deposits are numerous sediment (boulders).
Some of it was used for the establishment of this geological nature trail. In their diversity and size, they give a good insight into the recent geologic past. On the composition of mine here in Liegentons trees and woodlands of the fracture type subtropical rain and laurel forests are involved. The main origin of the lignite is the tertiary. Lignite is a brownish-black, mostly loose sedimentary rock. Lignite arises from the organic material of dead trees, shrubs and grasses, which went through a geochemical process after they was covered with a variety of sediments, hermetically sealed and exposed to high pressure. Since lignite arised in a younger earth era and thus not yet completed the whole chemical process, it is qualitatively different from the "coal". For example is has a higher sulfur content and a more rough, porous ground mass, in which sometimes whole tree stumps are to be found.

Lignite in larger quantities is now solely dismantled in opencast pits. Lignite is a fossil fuel that is used to generate energy. The mining of lignite is linked to an extensive wastage of area. To fully exploit the deposits, entire villages are relocated Ecologically valuable areas are destroyed but after the dismantling again restored. Examples of this reclamation is the Leipzig Neuseenland.




To log this cache you may have to answer the following questions:

- 1. Name the glacial rocks shortly after retreatment of the ice?
- 2. Through which mineral deposits the typical granite color of the Aland granite is given?
- 3. "Augengneiss" consists to what percentage of feldspar?
- 4. Which igneous rock can be seen in Table No. 28?
- 5. The Elster-icing as seen on the blackboard "Europe under ice" is also called?
- 6. What famous building is used as a comparison object for the height of the ice sheet?
- 7. At what age was the sandstone formed which is described in the Table No. 127?
- 8. Which igneous rock can be seen on Table No. 147?

• Now take the first letter of your answers (one word per answer, only for question 3 the resulting
number of course), look for the corresponding number in the alphabet and place them into the
following formula:
a = (answer 1 - answer 2) * answer 3
b = (answer 4 * answer 5) + (answer 6 * answer 7) - answer 8
Put these numbers in the receiver-adress, like this: a_b@gmx.de, e.g. 123_456@gmx.de.
Write your username in the subject line.
If the answers are correct you will receive a response with the acceptance of your log.
• Optional: take a picture of yourself while you are on the trail and attach it to your online-log.

Additional Hints (Decrypt)

Nyyr Nagjbegra fvaq nhs qra Gnsrya qrf Yruecsnqrf haq na qra nhftrfgryygra Rkcbangra mh svaqra. Nhtra nhs!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)