Als Nachfolger des Jahnbades und anderer Bäder, die die Stadt
Hamm
schließen ließ, um Kapazitäten für den Betrieb des neuen Bades
zu
erzeugen, tritt das Maximare in die Fußstapfen von Bad Hamm.
Das von den Hammer Architekten Gustav und Christoph Keinemann
geplante und für gut dreißig Millionen Euro realisierte Sport-
und
Erlebnisbad erstreckt sich über 12.000 Quadratmeter und hat
ein
etwa 450 Quadratmeter großes Sole-Außenbecken. Mitte November
2003
hat die Betreiberfirma Erlebnistherme Bad Hamm GmbH ihren
Betrieb
aufnehmen können. Mit der 30-Millionen-Euro-Investition wird
die
von vielen Bürgern seit Jahrzehnten herbeigesehnte Rückkehr
Hamms
zur Badestadt vollzogen. Der Standort des Bades ist in
Verbindung
mit den dortigen Kliniken in der Tradition ehemaliger
Kurbetriebsangebote auf dem ehemaligen Großen Exerzierplatz
gewählt
und ist der Trias Sport Gesundheit Wellness gewidmet.
Das Maximare wird aus Marketinggründen als Erlebnistherme
oder
als Sport- und Gesundheitsbad bezeichnet. Wie im früheren Bad
Hamm
können dort gesundheitsbewusste und vernügungslustige
Besucherinnen
und Besucher in Sole baden. Das Natursolewasser hat eine
Temperatur
von 33 Grad; das Solebecken ist mit Sprudelliegen,
Wasserkaskaden
und Massagedüse ausgestattet. Die Sole wird aus dem Leinetal
hierher gebracht, nicht mehr aus einer nahe gelegenen Quelle.
Sie
wird mit einem Lastwagen transportiert und in ein Außenbecken
gefüllt. Rund um das Solebecken befindet sich eine Liegewiese
für
sonnige Tage. Die Sole kann in der Inhalationshalle des Bades
inhaliert werden.
Das Maximare teilt sich (bis Ende 2008) in die Bereiche
Aquawelt, Saunawelt und Wellnesswelt. Das Bad versucht, durch
Sport-, Spaß- und Wellnessangebote Kundschaft für sich zu
gewinnen.
Zur Ausstattung der sogenannten Aquawelt gehören Wellenbecken
(stündlich), Erlebnisbecken, warme Solebecken, die 95 Meter
lange
Reifenrutsche und der 92 Meter lange Wildwasserbach. Seine
Geschwindigkeit kann gesteuert werden. Je nach Einstellung
durchlaufen ihn zwischen 300 und 600 Liter Wasser pro Sekunde,
was
die Anlage für verschiedene Altersgruppen nutzbar macht. In
Sichtweite des Wellenbeckens steht für Kinder bis acht Jahren
der
Wasserspielgarten bereit.
Der Saunabereich besteht aus einem etwa 2.000 Quardratmeter
großen
sogenannten Saunagarten, der die Seesauna, die Fegefeuersauna,
die
Lichtklangsauna, die Erdsauna, das HAMMAM und die Solesee
umfasst.
In der Wellnesswelt findet man Entspannungsbäder in gläsernen
Wannen, Eselsmilchbäder, Edelstein- und Ölmassagen,
Seifenbürstenmasschagen und Klangliegen mit individuell
wählbarer
Musik.
In der zweiten Hälfte des Jahres 2008 wurde mit
umfangreichen
Umbauarbeiten begonnen. Diese dienen der Umsetzung eines
neuen
Marketingkonzeptes. Seit dem 15. November 2008, dem fünften
Geburtstag des Maximare also, werden die bisherigen Bereiche
Saunawelt und Wellnesswelt aufgegeben und gegen ein neues
Konzept
ersetzt, bei dem Wellness und Sauna stärker miteinander
verbunden
sein sollen. Diese neue Sparte wird dann unter dem Namen
"Maximare
Spa - Sauna & Wellness Resort" angeboten werden. Mitte
Dezember
2008 wird die "Arena Mare", eine Theatersauna mit
multimedialen
Inhalten, eröffnet. Gleichzeitig erweitert sich dadurch auch
der
Saunagarten auf ca. 3600m². Das neue Maximare Spa-Konzept
findet
seinen Abschluss im Frühjahr 2009. Die jetzige Aufguss-Sauna
"Seesauna" wird dann durch ein neues Ruhe- und Liegehaus
ersetzt.
Sport betrieben werden kann im fünfzig Meter langen und
einundzwanzig Meter breiten Sportbecken. Es hat acht Bahnen und
ist
durch eine Startbrücke teilbar, hat einen Hubboden, mit dem
die
Wassertiefen reguliert werden können, und wird von
Wasserballern,
Schwimmern wie dem Maxi Swim-Team Hamm und Schulklassen
genutzt.
Außerdem lehnt sich die reha bad hamm nur eine Tür weiter an
das
Maximare und ist speziell für die ambulante Reha konzipiert.
Das
therapeutische Angebot umfasst die drei Schwerpunktbereiche
Orthopädie, Kardiologie und Neurologie. Aber ebenfalls mit
den
Leistungen im klassischen Heilmittelbereich: Mit
Physiotherapie,
physikalischer Therapie, sowie Ergotherapie und Logopädie
Quelle: HAMMWIKI.DE, reha bad- hamm