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Varusschlacht:
In der Varusschlacht, der Schlacht im Teutoburger Wald 9 nach Chr., fanden in einem über drei Tage dauernden Gemetzel drei
Elite-Legionen (die 17., 18. und 19. Legion),
drei Reitergeschwader und sechs weitere Kohorten Fußtruppen, zusammen etwa 18.000 römische Soldaten, den Tod.
Die Römer verfolgten den Plan, die rechtsrheinischen Gebiete, das von ihnen so genannte Germanien, zu erobern und die dort lebenden Völker zu unterwerfen.
Über die Verluste der siegreichen Germanenstämme wurde nichts überliefert. Ebensowenig ist der genaue Ort der Schlacht bekannt, was seit etwa fünfhundert Jahren, dem Zeitpunkt der Wiederentdeckung derantiken Schriften, von größtem Interesse und Anlass zu zahllosen Spekulationen ist.
Die Kontrahenden:
Quinctilius Varus, seit 6 / 7 nach Chr. römischer Oberbefehlshaber der Rheinarmee und Statthalter für Germanien auf der Seite der römischen Besatzer.
Arminius, Sohn des Cheruskerfürsten Segimer und als Cherusker Verbündeter Roms (deshalb galt er auch als vertragsbrüchig), war im pannonisch-dalmatischen Krieg, der Niederschlagung eines Aufstandes im römisch besetzten Illyricum, siegreich.
Er kannte sich im römischen Militärwesen gut aus und war mit römischen Kampftechniken und -taktiken vertraut.
Das Ergebnis:
Wiedereroberungsversuche, soweit man diesen Begriff hier anwenden kann,vor allem unter Germanicus, der mit nahezu einem Drittel der dem gesamten Weltreich zur Verfügung stehenden Truppen in Germanien einmarschierte, scheiterten.
Arminius und die Germanen erwiesen sich in dem Land zwischen Rhein und Elbe mit seinen topographischen und klimatischen Bedingungen als mit römischen Mitteln nicht zu überwindende Gegner. Rom musste den Rhein im Westen und die Donau im Süden Germaniens als endgültige Grenzen akzeptieren. Es resultierte der Bau des Limes, des römischen Grenzwalls. Die gewonnene Schlacht war aus der Sicht der germanischen Stämme ein Meilenstein in der Geschichte.
So schrieb schon H.Heine in "Deutschland ein Wintermärchen in Caput 11:
"Wenn Hermann nicht die Schlacht gewann,
Mit seinen blonden Horden,
So gäbe es deutsche Freiheit nicht mehr,
Wir wären römisch geworden."
Hinweise und Logbedingung:
1. Der Cache befindet sich im Umkreis von 6 m vom Denkmal, aber nicht am Denkmal und nicht in der Streugutkiste.
2. Bitte Stift mitbringen!!
3. Das ordentliche Zurücklegen der gesamten Tarnung ist Logbedingung. Wer das nicht kann oder mag sollte den Cache einfach links liegen lassen.
Ich behalte es mir vor Logs die diese Bedingung nicht erfüllen zu löschen.
4. Logs mit allzu deutlichen Hinweisen oder Spiolerfotos werden ohne Kommentar gelöscht.
5. Ach und noch etwas, in der Nähe oder auch am Finale besteht immer Tretminengefahr, also bitte Vorsicht und am besten nur bei guten Lichtverhältnissen das "verminte" Gebiet betreten (leiter gibt es dafür kein entsprechendes Attribut, wie z.B. für Zecken).
Einer meiner Gedanken zum Geocaching:
Form und Inhalt von Logs sind immer auch ein Spiegelbild des Cachers.
Deshalb:
Ein bisschen Hirnschmalz ;-))!
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