Des Königs Allee #2 Traditional Cache
Amor war da ;-): Platz für Neues ;-)
Und Tschüss ;-)
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Des Königs Allee #2
Eine kleine Cache-Reihe entlang des Königs Allee
"Du bist keine Weltstadt!
Auf deiner Königsallee
finden keine Modenschau'n statt!
Hier, wo das Herz noch zählt,
nicht das große Geld!
Wer wohnt schon in Düsseldorf?"
aus: "Bochum" von Herbert Grönemeyer
Die Königsallee in Bochum ist eine Ausfallstraße, die vom
Zentrum der Stadt südwärts führt. Ihre Verlängerung in die
Innenstadt hinein ist die Viktoriastraße, sie endet mit einer
abknickenden Vorfahrt auf die Kemnader Straße. In ihrem gesamten
Verlauf ist sie vierspurig ausgebaut, da sie Anfang des 20.
Jahrhunderts als Prachtstraße durch Bochum-Ehrenfeld angelegt
wurde.
Bereits im griechischen Altertum existierten Einrichtungen für
unheilbar kranke Menschen, die kontinuierlicher Pflege und
Behandlung bedurften und letztlich einen geborgenen Ort zum Sterben
suchten. Diese Idee wurde auch später während der Kreuzzüge und der
sich daran anschließenden Seuchenzeit im Mittelalter fortgeführt -
mit einem großen gesundheitlichen Risiko der wenigen mutigen
Freiwilligen, die das Obdach mit den Bedürftigen abseits der
Gesellschaft teilten und diese bis zuletzt pflegten Zu dieser Zeit
hatte der Begriff Hospiz, Hospitium oder Hospital noch eine andere
Bedeutung, als es heute der Fall ist: Es war die Bezeichnung für
kirchliche oder klösterliche Herbergen, die Pilger Bedürftige und
Kranke aufnahmen. Aus diesen Einrichtungen gingen die heutigen
Krankenhäuser hervor. Der Gedanke von Rast und Ruhe der diesen
Einrichtungen ebenfalls zugrunde lag, wurde seinerseits von der
Hospizbewegung wieder aufgegriffen und konsequent weiter
entwickelt.
So entstand mit dem St. Christopher's Hospice in Sydenham bei
London im Jahr 1967 das erste stationäre Hospiz moderner Prägung
das schwerkranke, sterbende Menschen begleitete und sie medizinisch
betreute. In den achtziger Jahren gewann die Hospizbewegung auch in
Deutschland immer mehr an Bedeutung Das erste deutsche Hospiz nahm
1986 in Aachen (Hopiz "Haus Hörn seinen Betrieb auf. Vorbild für
weitere Gründungen war aber insbesondere das ein Jahr später
eröffnete "Hospiz zum Heiligen Franziskus" in Recklinghausen, das
mit seiner kleinen, in einem Wohnhaus untergebrachten
9-Betten-Einheit eher die räumlichen Voraussetzungen bot, um
sterbenden Menschen in die geborgene Atmosphäre einer "Herberge"
aufzunehmen.
Da die Finanzierung stationärer Hospize in Deutschland zunächst
nicht gesichert war, wurden in den Folgejahren nur wenige Häuser
neu eröffnet. Erst nachdem die Krankenkassen den Begriff der
häuslichen Krankenpflege erweiterten und die Hospize nach §37 SGB V
als "Ausgelagerte häusliche Krankenpflege" anerkannten nahm die
Zahl der Hospize in den 90er Jahren in Deutschland rascher zu Das
Bochumer Hospiz St. Hildegard wurde am 28. Oktober 1995 in der
umgebauten "Villa Gröppel" an der Ostermannstraße eröffnet Zehn
Jahre später nahm im Jahr 2005 das Jutta-von-Sponheim-Haus seinen
Betrieb auf, das Angehörigen der Hospiz-Gäste und Angehörigen von
Patienten der Bochumer Krankenhäuser eine Wohnmöglichkeit
bietet.
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(Decrypt)
upfvgratnz
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