Ein kleiner kurzmulti aus einer Station und dem Final.
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte der Weißstorch mit 40 bis 50 Paaren zum alltäglichen Bild der Kulturlandschaft des Niederrheins. Der Schwerpunkt der Population lag in der Düffel. Entwässerungsmaßnahmen und die Verdrahtung der Landschaft führten dazu, dass Anfang der 1940er Jahre bei Kranenburg die letzten Jungstörche am Niederrhein zur Welt kamen.
Erst mehr als 50 Jahre danach kamen die Weißstörche an den Niederrhein zurück. Nach der Errichtung von Nisthilfen in dem Düffeldorf Zyfflich kam es 1996 erstmals wieder zu einer erfolgreichen Brut eines Storchenpaares, das von der Bevölkerung "Jan en Marie euwer" getauft wurde.
Mittlerweile sind in vielen Ortschaften entlang der Rheinschiene zwischen Nijmegen und Duisburg weitere Nisthilfen errichtet worden. Der Erfolg blieb nicht aus: Am Niederrhein und im angrenzenden niederländischen Rheindelta sind wieder mehrere Brutpaare beheimatet und es besteht die Hoffnung, dass sich langfristig wieder eine stabile Weißstorchenpopulation entwickelt.
Der Weißstorch ist nicht nur ein Symboltier für den Naturschutz. Er ist auch als Kinder- und Glücksbringer, Märchenfigur, Fabeltier und Frühlingsbote in der europäischen Kultur fest verankert.
Um diesen majestätischen Vogel und Sympathieträger zu schützen werden ausreichend große Lebensräume mit einem Mosaik von intensiv und extensiv genutztem, feuchtem Grünland benötigt. Nur wenn er genügend Nahrung findet, um seinen Nachwuchs großzuziehen, kann seine Population dauerhaft erhalten werden. Um den Bestand langfristig stabil zu halten, müssen durchschnittlich wenigstens zwei Jungstörche pro Elternpaar flügge werden.
Um den Verbleib der Jungvögel verfolgen zu können, werden diese mit Ringen mit einer auch aus der Ferne ablesbaren Buchstaben-Zahlenkombination gekennzeichnet.
So weiß man z. B., dass "Felix", der einzig überlebende Jungstorch des Jahres 1998 in Zyfflich weit 2003 östlich der Elbe brütet.
Der Verlust von Lebensräumen, der Stromtod an elektrischen Freileitungen, Gefahren auf dem langen Zugweg, Bejagung sowie lange Dürreperioden und der Einsatz von in Europa längst verbotenen Bioziden in Afrika haben zu Bestandsrückgängen geführt.
Der Weißstorch wird in der roten Liste der Brutvögel Deutschlands als gefährdet aufgeführt. In Nordrhein-Westfalen gilt er sogar als vom Aussterben bedroht.
An den angegebenen Koordinaten findet ihr 2 Tafeln über die Weißstörche, hierzu müssen Fragen beantwortet werden.
Nach wievielen Wochen sind die Jungtiere etwa so groß wie ihre Eltern. = A
Wann wurde das Storchennest errichtet. 2 Zahl = B
Wieviele Storchennester gibt es auf der Karte. = C
Wieviele Jungtiere gabe es insgesamt in den Jahren 2004 und 2005. = D
Wie hoch ist die Lebenserwartung eines Weißstorches. 2 Zahl = E
Wieviele Kilometer lang ist die Tour 1a. Errechne die Quersumme = F
N51° 50.ABC
E006° 04.DEF
In der Nähe findet ihr auch noch den Tradi
das Päßchen unter GC35BYD.
Bitte passt beim loggen auf Muggel auf, da hier viele Spazieren gehen.
Bringt bitte selber einen Stift mit und verzichtet aufgrund der Größe
auch auf Stempel oder Aufkleber. Achtet beim zurücklegen darauf,
dass es wieder so abgelegt wird wie ihr es vorgefunden habt.
viele Grüße Die Pandas