In unserem Cache geht es u. a. um des Deutschen liebstes Getränk.
Nicht nur heutzutage gehört Bier zu den umsatzstärksten Getränken und ist bis weit über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Auch schon in der Vergangenheit rann der Hopfen- oder Gerstensaft durch viele Kehlen, so auch in unserer Region.
Sogar diverse Kriege gab es wegen dem Biere, bei denen selbst Tote zu beklagen waren.
So kam es z. B. zum Bierkrieg zu Schönbörnchen.
Unter den im Anklageregister der Oberschindmaaser Gemeinde aufgeführten Beschwerden dürfte vielleicht die letzte, die auf den Schönbörnchner Bierkrieg Bezug nimmt, von Interesse sein: Hans Schmieder beklagt sich wegen seines Vaters Tod, dass er anstelle seines Vaters 2 Tage Frone auferlegt bekommt. Das war ihm gar nicht Recht, für seinen Vater Frone zu bekommen. Sein Vater Nicol Schmieder, der Richter von Oberschindmaas war, wurde beim Schönbörnchner Bierkrieg erschossen. Zur Aufklärung diene folgender Bericht aus der Glauchauer Chronik:
"Am 17. Oktober 1702 fiel die brauende Bürgerschaft Glauchaus nach Schönbörnchen aus, und tranken beim Mehlhans ein Viertel Bier aus, das von Meerane eingeführt war. (Schönbörnchen lag innerhalb des Glauchauer Bierbannes und war deshalb von Glauchau, nicht von Meerane zu beliefern). Acht Tage danach, am 25. Oktober, wurde der Ausfall wiederholt und 2 Viertel Meeransches Bier ausgetrunken. Aber der Hauptmann von der Mosel stellte sich als Gerichtsherr mit seinen Leuten und den Untertanen von Oberschindmaas zur Wehr und schoss viermal unter die Glauchauer Bürger, tötete dabei aber seinen eigenen Richter. Doch wurden auch viele von den Bürgern verletzt." (Quelle: Heimatverein Dennheritz/Schindmaas e. V.)
Aber auch Positives gibt es durch den Genuss des Getränkes zu berichten. So ergab es sich, dass mehrere Abiturienten mit der Reichsbahn gen Norden fuhren, dabei dem Verzehr des Saftes fröhnten und im gefühlten 50 Grad heißem Abteil diverse Mathematik-Rechenarten durchgingen, die im nüchternen Zustand für den ein oder anderen mehr als ein Gräuel waren. Doch zum Glück tranken die Oberprimaner wie die Löcher, der Gerstensaft lief flaschenweise (48!!!) durch die Kehlen der jungen Herren und beim Anblick des Saftes frohlockte der Gaumen und das Hirn war so beschwingt, dass es ein Leichtes war, zu differenzieren und so zu kommunizieren, dass es gar lieblich im Ohre klingt. Auf dem Höhepunkt des Gelages kam die todernste Frage eines Mathe-Genies an einen Mathe-Nicht-Wirklich-Durchblickenden: "Wieviel ist 3x² differenziert?" Die Antwort kam prompt: "Na, 6x!" Darauf lallte das Genie: "Geil, du bist nicht besoffen!"
Das ließ tief blicken, denn mittlerweile ging im Osten die Sonne auf und es dauerte nicht lange, dass diese so blendete, dass man sich vorkam als hätte man grad was auf die 12 bekommen. Vor allem, da die Abiturienten bereits sage und schreibe 28 Stunden auf den Beinen waren! Was man nicht alles auf sich nimmt, um zu einem berühmt-berüchtigten Open Air zu gelangen, bei dem die 7 begehrtesten Bands der vergangenen Republik zu sehen und zu hören waren, auch wenn man durch den übermäßigen Bierkonsum ständig auf´s 00 rennen muss...
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Die Moral von der Geschicht? Wer Bier trinkt, sollte immer probieren, ob er noch differenzieren kann. Wenn das klappt, ist alles im grünen Bereich. Bei mir funktioniert das bestens! 
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