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Biolgie trifft Geologie

Kalktuffquellen in der Pitzeklamm

Die Grundlage von Kalktuffquellen (Cratoneurion) wie dieser hier in der Pitzeklamm ist stetig nasses Kalkgestein, aus dem sich durch die ständige Befeuchtung Kalk löst.
Durch den hohen Kalkgehalt dieses Wassers sowie relativ milde Wassertemperaturen kommt es hier zur erneuten Ablagerung von Kalk. Auch "Tuffbildner" wie bestimmte Moose oder Blaualgen tragen durch den Verbrauch von Kohlendioxyd direkt zur Ausfällung von Kalk bei.
So enteteht Kalktuff.
Mit der Zeit hebt sich der Tuff langsam kuppig empor und es bilden sich immer dickere Tuffschichten.

Kalktuffquellen sind eher kleinflächig ausgebildet und dienen nur wenigen Pflanzenarten als Lebensraum.
Das Moos Cratoneuron commutatum (Palustriella commutata) kommt an diesen nassen kalkreichen Standorten vor und trägt direkt zur Bildung von Kalktuff bei.
Dies geschieht in dem das Moos dem Wasser Kohlendioxyd entzieht. In der Folge sinkt die Löslichkeit von Kalk, welches ausfällt und sich an der Pflanze ablagert.
Auf diese Weise entsteht im unteren Bereich des Moospolsters fester Kalktuff, während die Pflanzen im oberen Teil weiterwachsen.
Kalktuffquellen gelten als sehr gefährdet und sind gebietsweise von völliger Vernichtung bedroht.
Eine Gefahr für den Lebensraum stellt die Errichtung von Quellfassungen oder die Zerstörung der Standorte dar.
Letzteres geschieht häufig durch Nährstoffeintrag, Überbauung oder mechanische Belastungen wie etwa Trittschäden.
Ein kleiner Felssturz hat im Jahr 2010 die Kalktuffquelle meterhoch verschüttet und das Moospolster zerstört.
Bei ungestörter Entwicklung wird sich der Bewuchs auf der Kalktuffquelle langsam wieder einstellen.
Kalktuffquellen sind ein tolles Beispiel, wie Biologie und Geologie zusammenwirken können.
Quellen: Infotafel (Land Tirol, Natura 2000), Wikipedia
Logaufgabe
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3) Betrachte genauestens das Gestein direkt unter der Quelle - ist es glatt, porös? Versuche es mit eigenen Worten zu beschreiben!
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Viel Spaß beim Besuch der Location!