11.11.11 - 11 Caches für den Niederrhein #2
Es begab sich an einem lauen Sommerabend im schönen Bönninghardt. Dort saßen einige Teams zusammen und erfreuten sich der neuen Codetabellenbücher. Im Laufe des Abends reifte die Idee dieser Serie zu einem konkreten Plan.
Am 11.11.11 erschienen 11 Caches, die Euch den Niederrhein mit all seinen schönen Ecken und Sehenswürdigkeiten näherbringen soll. Die Caches der Serie liegen fast über den gesamten Niederrhein -im Gebiet zwischen Xanten, Kevealer, Nettetal und Mönchengladbach- verteilt.
Aber Achtung: Um den 11. Cache zu finden, braucht Ihr die Bonuszahlen, die Ihr in den ersten zehn Caches findet!
Alle Caches der Serie
Kante GC361VN, Die Anti-Carnivalisten GC35W8C, naholu GC35REX, Döskopp GC35RV4, Akkroell GC35XT4, Winnerteam GC35F75, Stern79 GC35TVA, NetteLeut(h)e GC35TWR, Fat-Red GC35X71, JanTanja GC35RP1, Die Loerheidegeister GC35T1X
Dieser Cache
Der Kampf zwischen Karneval und Fasten von Pieter Bruegel dem Älteren (1559)
Die AC´s tun sich erdreisten
Ihren Beitrag hier zu leisten.
Und ich glaub, ihr ahnt es schon:
Es geht um ne Protestaktion!
Denn nicht nur unsere Serie,
gewinnt heute an Materie.
Auch des Faschings irrer Wahn,
fängt am Elften Elften an:
"Allaf und Helau! - Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!
Man kennt es schon aus Akte X
Doch Mulder holen hilft hier nix.
Bedingt durch Strahlen aus dem All
ist ganz plötzlich Karneval.
Auf einen Schlag sind alle dämlich,
denn das befiehlt das Datum nämlich.
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.
Auf einmal tun in allen Ländern,
die Leute sich ganz schlimm verändern.
Plötzlich gibt es jede Menge Jecken,
die sich auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren,
danach zum Elferrat formieren,
und dann muß selbst das döfste Schwein,
dort auf Kommando fröhlich sein.
Sie tun nur noch in Reimen sprechen
und sind so witzig, man könnt brechen,
bewegen sich in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprotesen,
man möchte ihnen - im Vertrauen -
am liebsten auf die Nase hauen.
Sie gehn sich hemmungslos besaufen,
und fremden Menschen Freibier kaufen,
schmeißen sich Bonbons an die Schädel,
betatschen Jungens und auch Mädel
und tun einem Jeden, den sie sehen,
ganz furchbar auf die Eier gehen.
Am besten ist, man bleibt zu Haus,
und sperrt den Wahnsinn einfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein,
und läßt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, daß man sich verpisst,
bis wieder Aschermittwoch ist.
Doch was soll man nur dagegen machen?
Soll man vielleicht noch drüber lachen?
Es hilft kein Schreien und kein Schimpfen,
man kann sich nicht mal gegen impfen,
die Macht der Doofen ist zu stark,
als daß man sich zu wehr´n vermag.
Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so nem Pappgesichts-Geschwür,
und sagt statt "Hallo" dann nur "Allaf",
dann dreh es um, das dumme Schaf,
und tritt ihr kräftig in den Arsch,
und ruf dabei "Narrhalla-Marsch"
Eigentlich wollten wir an dieser Stelle wieder selber reimen,
aber die Realität ist doch viel schöner:
Dieser Text basiert auf einer Büttenrede, die 1995 in
Flörsheim am Main gehalten wurde: Der Redner musste
nach dem Vortrag unter Polizeischutz rausgebracht
werden und die Sitzung wurde vorzeitig beendet!
Hellau !!!