Das
heutige „Gilgenbergerland“
umfasst die fünf Gemeinden Nunningen, Zullwil, Fehren, Meltingen und Himmelried. Es ist Teil des
Bezirks Thierstein im Kanton Solothurn.
Alle 5 Dörfer sind politisch selbstständig, arbeiten aber teilweise
in verschiedenen Bereichen zusammen (Schulen, Feuerwehr, Gewerbe,
Kirche…). Das
Gebiet liegt im
nördlichen Solothurner Faltenjura. Umgangssprachlich werden
die Dörfer auch als das
„Gebirge“ des Bezirks Thierstein bezeichnet.
Der
Name Gilgenberg wurde erstmals im Jahre
1312 urkundlich erwähnt. Damals bezeichnete sich Thüring von Ramstein
als „Herre ze Gilienberg“.
Die Burg Gilgenberg selbst wurde um
1300, über einer älteren Anlage von etwa 1200 n.Chr., erbaut. Vom
Wappen der Ramsteiner, welches zwei
gekreuzte Lilienstäbe (Gilgen) zeigt, hatte die Burg Gilgenberg ihren Namen.
Mehr darüber
gibt’s unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Gilgenberg
Meltingen
Die
Gemeinde Meltingen liegt auf 586 M.ü.M.
und hat eine Fläche von 5,8 Quadratkilometern. Mit 632 Einwohnern
(stand 31.12.2010) gehört sie zu den kleineren Gemeinden des
Kantons Solothurn. Das Dorf liegt indirekt an der
Verbindungsstrasse zwischen Nunningen und Laufen, und ist dadurch
mit etwa 40 Postauto-Kursen, gut an den öffentlichen Verkehr
angebunden. Das Dorf mit seiner Kirche „Maria im Hag“
gilt als historischer Walfahrtsort. Meltingen wurde 1375 n. Chr.
erstmals urkundlich erwähnt.
Der
Name Meltingen stammt aus dem 4. oder 5. Jahrhundert n. Chr., und
geht auf den althochdeutschen Namen „Malto“ zurück. Die Ganze Bedeutung soll
‚bei den Leuten/der Sippe von Malto‘ lauten. Die offizielle Beschreibung
des Dorfwappens lautet: In Gelb auf gewelltem blauen Schildfuss eine blaue Madonna mit Kind,
beseitet von zwei blauen Lilienstäben.
Das Wappen geht auf eine Sage mit einem Marienbild zurück, welches
geraubt und später am Platz der heutigen Wallfahrtskirche wieder
entdeckt wurde.
Mehr über Meltingen erfahrt ihr auf
www.meltingen.ch
Mineralquelle
Wer
kennt noch die Getränke Meltina Orange,
Citro oder Sport-Kola? Diese Getränke
sind alle in diesem kleinen Dorf entstanden. Seit 1915 bestand die
Aktiengesellschaft Bad Meltingen, wo die ersten Flaschen des
Wassers abgefüllt wurden. Umsatzgewinne registriert man jedoch erst
Ende der 20er Jahre, nachdem 1928 mit Meltina Citro das erste
Süssgetränk vertrieben wurde. Die goldenen Jahre stellten sich
jedoch erst ab 1950 ein. Damals wurden Millionen Flaschen
abgefüllt, und neue Produktionsanlagen angeschafft. Ab 1966 wurde
sogar das Amerikanische Getränk ‚Seven-Up‘ in Meltingen abgefüllt. 1985 übernahm man
ausserdem die Produktion von Sinalco. Nachdem 1987 noch neue
Ausbaupläne bestanden, fand der Konzern 1988 ein plötzliches Ende.
Nach einer Änderung des Lebensmittelgesetzes, war die Nachfilterung
des Wassers, wie sie bisher geschah, nicht mehr zulässig. Und die
Qualität des Wassers war vom bekteriologischen Standpunkt aus nicht ganz
einwandfrei. So kam es dass 1990 die letzte Flasche des
Meltina Süsswassers abgefüllt wurde.
Für die verbleibenden 20 Mitarbeiter wurde immerhin ein guter
Sozialplan erstellt.
Der Geocache
Der Cache befindet sich in unmittelbarer Nähe des ehemaligen
Produktionsgebäudes, welches heute vor allem dem Klein-Gewerbe
einen Platz bietet. Daher verhaltet ihr euch während den
Arbeitszeiten besser unauffällig. Parkmöglichkeiten findet ihr
unmittelbar vor dem Gebäude. Direkt neben dem Cache befindet sich
noch ein kleiner Brunnen, aus dem noch Meltinger Quellwasser fliesst.
HAPPY GEOCACHING!