
Die Stadt Kranichfeld liegt inmitten der weitgehend von Gesteinen des Muschelkalkes (Erdmittelalter-Trias) geprägten Ilm-Saale-Platte. Durch Bewegung der Erdkruste im Zuge der Auffaltung der Alpen seit der Kreidezeit wurden die Gesteine des Muschelkalkes pultförmig im Süden angehobene Grundgebirgsscholle um 150 bis 300 m aufgewölbt und durch darauf folgende Abtragung der zerrütteten Deckschichten öffnete sich ein „geologisches Fenster“ in die ältere erdgeschichtliche Vergangenheit – den Bundsandstein. Die dadurch entstandene „Tannrodaer Struktur“ (auch Sattel oder Gewölbe genannt) ist in NW- SE ausgerichtet, ebenso wie die parallel angelegte Mulde von Kranichfeld-Krakendorf-Dörnfeld und das SW gelegene „Stedtener Gewölbe“, das bis zum „Felsenkeller“ zwischen Barchfeld und Dienstedt reicht. Die Ilm quert die südliche Aufrichtungszone der „Tannrodaer Struktur“ in Kranichfeld an einer NNE-SSW ausgerichteter Störungszone der „Ilmtalzone“. Die Störung bewirkte, dass der Muschelkalk aufriss und z.T. breite Klüfte bildete, wie sie an der „Felsenmühle“ zu sehen sind und die als schmale Höhlen weit ins Gestein reichen.
Quelle: Thüringer geologischer Verein e.V.

Zum lösen des Cachs sendet mir die 2 vertikal stehenden Erdzeitalter in den blauen Feldern, außerdem bildet den Durchschnittswert des Quellwassers (ltr/sec) am Stubenbrunnen und erstellt und sendet zusammen mit dem CACHERNAMEN an diese Bsp. eMail:
(ä bitte ae schreiben)
quartaer-trias-90(at)chauffeur-uhlig.de
Ein Foto im Log wäre nett… Es kann SOFORT geloggt werden.