MTB-Runde 3 # 4 Traditional Cache
Füxle: [center]Aus gesundheitlichen Gründen,werden wir auch diese Runde schließen.
Vielen Dank an Alle,die sie besucht und gesucht haben.
Füxle und Co[/center]
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Dies ist nun unsere 3.MTB-Runde.
Die Runde ist etwas kürzer als die anderen,denn sie ist wintertauglich! Man kann sie auch zu Fuß oder mit den Schneeschuhen meistern.Alle Dosen sind max.2-8m vom Weg entfernt versteckt.Es muß nicht gegraben werden!
Und jetzt gibt`s auch noch,eine ausführliche Beschreibung des Denkmals.
Soldatengrab von Wilhelm Krentz aus Ludwigsburg bei Mennisweiler
Die meisten Mennisweiler Bürger wissen um ihr Soldatengrab im Wald nördlich des Dorfes. Viele finden auch den Weg zu dem noch immer gepflegten Grab eines Soldaten, der in den letzten Kriegstagen erschossen und im Wald begraben wurde. Dort fand Wilhelm Krentz, dessen Namen noch auf dem Grabstein wenigstens zu erahnen, wenn auch nicht mehr gut zu lesen ist, seine letzte Ruhestätte.
In dem von Elmar Scheffold bearbeiten Buch „50 Jahre danach“, 1945 – 1995, wird auf Seite 138 die Geschichte des Soldatengrabs geschildert. Wir übernehmen die Ausführungen aus diesem lesenswerten Buch, das auch andere Schicksale aus unserer Region schildert. Scheffold nennt in seinem Buch das Soldatengrab als eine der wenigen „ganz verborgenen Stätten, die an das Grauen jener Tage erinnern“ und weiter: „Dazu zählt zum Beispiel das Soldatengrab von Leutnant Wilhelm Krentz nördlich von Mennisweiler, versteckt im Hochwald auf dem Moränenhügelzug. Ein wenig konnte der Autor über das Schicksal dieses deutschen Soldaten erfahren. Bei Kriegsende hatte sich der 25-jährige Wilhelm Krenz aus Ludwigsburg wegen der Einsicht in die Sinnlosigkeit des Widerstands vom Chef der Kampftruppe auf der Haidgauer Haid im Brodbacherhof nach Hause entlassen lassen. Krentz lag in einem Schützengraben in „Marschalls Grub“, nord-westlich unterhalb des Leprosenberges. Als seine Entlassung perfekt war, marschierte er ohne Waffen los. Er wollte der Bahnlinie folgend sich bis nach Ludwigsburg durchschlagen, sobald die Kämpfe abgeflaut waren.
Herr Müller vom Brodbacherhof bekam den Auftrag, das Maschinengewehr von Krentz zu holen, denn wäre der Soldat noch bewaffnet von einer deutschen Streife aufgespürt worden, wäre er sofort als Deserteur erschossen worden. Krentz kam zunächst bis Mennisweiler, wo er sich in einem heute abgerissenen Stadel am nördlichen Ortsausgang (Richtung Ehrensberg) ganz in der Nähe des Waldes versteckt hielt. Dort wurde er jedoch um den 30. April (der Krieg endete am 8. Mai mit der Kapitulation Deutschlands!) herum von einer französischen Streife, die vielleicht auf einem Jagdgang war, aufgespürt, sofort im Wald standrechtlich erschossen und dort vergraben. Die Mutter von Ludwig Krentz entschloss sich dann, ihrem Sohn dort die letzte Ruhestätte im Wald zu belassen, da er den Beruf eines Försters ergreifen hatte wollen. So kündet an dieser Stelle ein einfach umfasstes Grab mit einem Naturstein vom Ende eines hoffnungsvollen jungen Mannes, der am Schluss des Krieges einer sinnlosen Erschießung zum Opfer fiel.“
Wir wünschen Allen viel Spaß auf der Winterrunde.
Der Cache liegt nicht direkt am Denkmal!
Additional Hints
(Decrypt)
Yvaxf ibz Qraxzny,5 Fgäzzvtr Ovexr
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