Die Hochschule Coburg
Die Hochschule Coburg führt ihre Tradition auf die private Zeichenschule für Bauhandwerker („Privatinstitut für Bauhandwerker“) zurück, die 1812 der Hofbaumeister Friedrich Streib (* 1781; † 23. April 1852 als herzoglicher Landbaumeister) in Coburg gründete. Sie hatte die Aufgabe, Bauhandwerker auf das Meisterrecht vorzubereiten. Nach dem Tod Streibs gründete der Hofmaler Georg Rothbart (* 1817; † 3. September 1896 als herzoglicher Oberbaurath und Geheimer Hofrath) eine Nachfolgeeinrichtung, die ab dem Dezember 1852 die Bezeichnung Herzogliche Baugewerkschule führte. Die Schule war in der Steingasse 20 untergebracht. Der Unterricht wurde anfangs in den Wintermonaten gehalten, ab 1909 auch im Sommer. 1903 wurde der Lehrplan dem der preußischen Baugewerkschule angepasst, was die Berechtigung zur Anstellung im preußischen Staatsdienst zur Folge hatte.
Nach 1918 hieß die Anstalt Staatliche Baugewerkschule. Durch die Vereinigung des Freistaats Coburg mit dem Freistaat Bayern am 1. Juli 1920 änderte sich erneut der Name in Staatliche Bauschule. 1928 kam es zur Umgestaltung zu einer höheren technischen Lehranstalt für die Ausbildung von Baumeistern und technischen Kräften für die Privatwirtschaft, sowie technische Beamte für den Reichs-, Staats- und Gemeindedienst. Von 1933 bis 1939 trug die Schule den Namen Höhere technische Staatslehranstalt für Hoch- und Tiefbau und ab 1940 Staatsbauschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm sie als erste Staatsbauschule Bayerns wieder den Unterrichtsbetrieb mit 193 Studierenden auf. Von 1951 an hieß sie Staatbauschule - Ingenieurschule für Hoch- und Tiefbau.
Am 18. Juli 1959 schlossen der Freistaat Bayern, die Stadt Coburg, der Landkreis Coburg und die Stadt Neustadt bei Coburg ein Abkommen über die Auflösung des Instituts für Lehrerbildung in Coburg, dessen Bestand zwischen Bayern und dem ehemaligen Freistaat Coburg im Staatsvertrag vom 14. Februar 1920 vereinbart worden war. Ersatzweise vereinbarten die Vertragspartner die Erweiterung der Staatsbauschule Coburg zu einem Polytechnikum.
Ab dem 1. Oktober 1963 führte die Schule den Namen Staatliches Polytechnikum Coburg. Im Mai 1967 folgte die Einweihung der Neubauten der Ingenieurschule für Bau- und Maschinenwesen in der Friedrich-Streib-Straße, die etwa 20 Millionen DM kosteten. Mit der Errichtung der Fachhochschulen entstand schließlich am 1. Juli 1971 die Hochschule Coburg in ihrer heutigen Form.
Dann mal viel Spaß beim Erkunden der Hochschule und viel Spaß beim Suchen!
Info: Montag - Freitag bis 19 Uhr ist die Hochschule frei betretbar. Samstag und Sonntag nur mit Studentenausweis über den Haupteingang!
Parken: Direkt an der Hochschule befindet sich der Hochschulparkplatz. Es empfiehlt sich ab 16 Uhr zu kommen, da vorher alles sehr voll ist!
Hinweis: Die Stages müssen nicht in der Reihenfolge abgegangen werden! Ein Rundgang um die Hochschule hilft!
Ok... dann viel Spaß:
Stage 1: steinerndes Zahnrad

Wie viele Zahnköpfe hat es an der Außenseite oberhalb der Grasnarbe? (= A)
Stage 2: Such mich

Wie viele Tiere schlängeln sich um das ganze Schriftbild? (= B)
Stage 3: Künstler

Wer hat wohl dieses Bild gemalt? Neben dessen Namen findet ihr eine Zahl (= C)
Stage 4: Die große liegende Figur
Sucht das Schild mit der Jahreszahl. Gesucht sind die letzten zwei Zahlen(=D)
Stage 5: Säulenhalle

Wo mag diese Halle wohl sein? Wie viele Säulen befinden sich in der Halle? (= E)
Stage 6: Never eat the left shoe

Na wo findet ihr wohl diesen Stein? Auf den Stein befinden sich auch zwei Doppelziffern, gesucht ist die zweite (= F)
Stage 7: Aula
Stellt euch vor die Aula und zählt die Lamellen (von oben nach unten). (=G)
Stage 8: Walzenständer
In der Nähe des Haupteingang findet ihr einen großen Walzenständer. Welche Firma hat diesen gespendet?
Gesucht ist der Zahlenwert des zweiten Buchstabens (=H)
Leider scheint der Walzenständer verschwunden zu sein. Daher gebe ich den Wert für H bekannt. H=8
FINAL:
N 50' 15.XXX
E 010' 56.YYY
XXX= ((F+E+C+D+H)*3) +157
YYY= ((D+B+A+G+H)*8) + 20