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Die Sagen der Mechtildis Multi-Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 12/26/2011
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Mechtildis die Selige von Dießen

Dieser Cache musste einfach sein weil er ganz einfach einen Eigenen verdient hat!!!

BITTE DIESEN FLECK DIESSENER GESCHICHTE MIT RESPEKT BEHANDELN!!!

Ach ja,
benützt die Wege & Straßen sonst kommt ihr schwer ans Ziel. Achtung, nicht ausrutschen und keine (Kalk)steine zum rollen oder abbrechen bringen!!! NATURSCHUTZ!!!!


MEIN TIP ZU EURER TOURPLANUNG: Sucht zuerst die Burgkapelle(Cache "Sconenpurch" in der Nähe) und bewegt euch von dort in Richtung Mechtildisquelle. Auch der Cache "Schleglhüttn" ist von der Burgkapelle aus über einen netten Pfad am Waldrand entlang erreichbar)

Hier gleich die Aufgaben zum Final:
(Alle kann man an der Quelle, manche sogar schon früher lösen)

Finalkoordinaten: N 47° AB.04C E 011° 0D.1E2

A+B = Geburtsjahr der Hl.Mechtilis minus 1071

Ergebnis ist AB

C = Rechts der Quelle hängt eine Tafel mit dem Psalm xy/z ALLES LAND BETE DICH AN UND LOBSINGE DIR
Rechne x + y - z .

Ergebnis = C

D = Diesem Wasser wurde welche Heilkraft nachgesagt?
1 Zahnfleischbluten
2 Raucherhusten
3 Blinddarmentzündung
4 SMS-Daumenleiden
5 Augenleiden
6 Hämorrhoiden

Nummer zur Antwort = D

E = Auf der Rückseite der Quelle befinden sich eins oder mehrere Untertellergroße Löcher. Wieviel siehst Du? 1 , 3 , 5 oder 7?

Antwort = E

NUN ERSETZE DIE ZAHLEN MIT DEN BUCHSTABEN DER FINALKOORDINATEN! :-)

FINAL = N 47° AB.04C E 011° 0D.1E2

_______________________________________________________

Hier ein paar Informationen über Mechtildis-Quelle und ihrer Namensgeberin sowie den Cache selber.

Heimat Heilige und Brotmutter vom Ammersee
Heimat Heilige von Dießen

Die Verehrung der Seligen Mechtildis begann bald nach ihrem Tod 1160. Schon zu ihren
Lebzeiten war sie durch ihre strenggläubige Lebensweise bereits ein Vorbild gewesen, auch
soll sie Kranke geheilt haben. Als man ihre Gebeine 1468 „unverdorben“ auffand, wurde dies
als Wunder gewertet.
Als Tugenden der Seligen Mechtildis gelten tiefe Gläubigkeit, Güte, Barmherzigkeit, Mitleid und
Gehorsam.

auch

Brotmutter vom Ammersee:
Die Selige Mechtild wird so genannt, weil sie angeblich einen Teil ihrer Mitgift dazu
verwendete, Kirchen der Umgebung mit Hostien zu versorgen.
Mechtild soll eine der ersten Frauen gewesen sein, die angeregt hatte, dass in einem
Chorfrauenstift eine Hostienbäckerei eingerichtet wurde.
Das Kloster Dießen soll, noch im Jahr 1520, diese Sitte beibehalten haben.

Name:
Mechthild ist eine alte Form des Vornamens Mathilde. Der Name setzt sich zusammen
aus den beiden althochdeutschen Substantiven maht (Macht, Kraft, Stärke) und hiltia
(Kampf) und bedeutet damit in etwa ‚machtvoller Kampf, mächtig im Kampf,
mächtige Kämpferin‘.
Im Mittelalter war dieser Name verbreitet durch Mathilde, Gemahlin König Heinrichs
I. (919-936) und Mutter Kaiser Ottos I., des Großen (936-73).
Das Chorfrauenstift St. Stephan in Dießen wurde – der Legende nach - von Gräfin Kunissa
(gestorben 1020) gegründet. Kunissa war angeblich eine Enkelin Kaiser Ottos I. und hatte
Graf Friedrich, genannt Rocho, den Bruder des hl. Rasso, geheiratet. Kunissa war die
Großmutter von der Seligen Mechtildis.

Lebensdaten:
Mechtild war die Tochter des Grafen Bertold II. von Diessen-Andechs und seiner Frau
Sophia.
um 1127 geboren in Dießen
am 31. Mai 1160 gestorben in Dießen
um 1130 von ihren Eltern in die Obhut des Chorfrauenstifts St. Stephan in Dießen gegeben
um 1144 erfolgte Mechtilds Eintritt in den Orden der Chorfrauen des Hl. Augustinus und sie
wurde bald „wegen ihres Charakters“ zur MAGISTRA (Vorsteherin des Konvents) gewählt
um 1153 ging Mechtild als Äbtissin in das adelige Damenstift Edelstetten bei Krumbach, um
es zu reformieren und zu leiten
1160 kehrte Mechtild nach Dießen zurück und starb dort am 31. Mai 1160

Tod der Seligen Mechtildis:
Viele Legenden haben sich um Mechtilds Tod gebildet. So hat man ihr nach ihrem Tod die
langen blonden Haare abgeschnitten und als Reliquien aufbewahrt. Durch die Berührung
dieser Haare seien sehr oft die Kranken gesund geworden.
„Als die heilige Äbtissin im Sterben lag,“ so Schwester Aquinata, „ soll sie dreimal glückselig
gelacht haben, darum beten besonders die alten Leute auch um ihren Beistand in der
Todesstunde.“

Grab der Seligen Mechtildis:
1160 wurde Mechtild in der Kirche St. Stephan beigesetzt, „eine mit dem Erdboden ebene
Platte
bedeckte die Grabesstätte über 300 Jahre“.
Um 1468 wurde die Kirche St. Stephan abgebrochen und unter Propst Johann Schön neu
gebaut. Am 1160 wurde Mechtild in der Kirche St. Stephan beigesetzt, „eine mit dem Erdboden ebene
Platte 10. Mai 1468 wurde der Sarkophag der Seligen Mechtildis aus der Erde gehoben und
geöffnet. Ihre Gebeine, ihr Schleier sowie ihr Kopfkissen-Stein wurden unversehrt
vorgefunden. 1468 wurde die Seligen Mechtildis in einem Hochgrab mit Marmordeckel
umgelagert.
1488, unter Propst Johann Zallinger, wurde angeblich ihr Grab aus dem Chor der St. Stephans
Kirche in die Kapelle des heiligen Sebastian verlegt.
Um 1698, unter Propst Andreas Sedlmayr, wurde die Stephanskirche niedergerissen. Die
Gebeine der Sel. Mechtildis wurden kunstvoll nach Art eines vollständigen Körpers
zusammengefasst und im Sarkophag auf den Magdalenenaltar in der Kirche St. Maria verlegt.
1739, als unter Propst Herkulan Karg der neue Barockbau St. Maria, fertig gestellt war,
wurden die Gebeine der Seligen Mechtildis in einem „gläsernen Schrein, die Gebeine in edle
Stoffe, Gold und Steine gefasst“ in die neue Marienkirche auf den Magdalenen-Altar überführt,
wo sie noch heute ruhen.

Mechtildisstein / Kopfweh-Stein:
Im Grab der Seligen Mechtildis wurde 1468 ein runder Tuffstein gefunden. Angeblich hat sie zu
ihren Lebzeiten ihren Kopf auf diesen Stein zur Ruhe gebetet. Dieser Stein wurde in der
Klosterkirche eingemauert und war Gegenstand frommer Verehrung. Früher pflegten Leute,
die von Kopfweh gequält wurden, davon abgeschabtes Steinmehl als Heilmittel an ihre Stirn
zu binden. Auch war man in jenen Zeiten überzeugt, dass durch einfaches Berühren des
Steines die Kopfschmerzen geheilt werden könnten. Heute ist er in der Vorhalle der Kirche an
der linken Seite eingemauert.

Mechtildisbrünnlein und Mechtildiskapelle:
Die kleine Kapelle befindet sich am „Sixitgern“, dem östlichen Hügelhang des Burgbergs bei
St. Georgen, ostwärts von der Burgkapelle.
Der Sage nach ist diese Quelle auf dem Burgberg ein Abfluss des Burgbrunnens.
„Das Wasser ist dort früher direkt aus dem Boden aus einem Tuffstein herausgekommen.
Außen herum war die Quelle nur mit ein paar Holzbrettern eingefasst und ein paar Steine
lagen darum herum. Alles war wild und Weg führte auch keiner hin.“
Die größere der Quellen nördlich des Burgbergs führt seit langer Zeit den Namen
Mechtildenbrunnen und es wird gern behauptet, dass auch die Bewohner der einst an der
Stelle gelegenen Burg Schönenberg hier das Trinkwasser holten.
Das Mechtildisbrünnlein ist eine kleine Brunnengrotte.
1885 wurde die Kapelle gebaut und die Quelle wurde neugefasst.
Am Giebel des Mechtildisbrunnens befindet sich eine Tafel:
„Diese Quelle ist ein Abfluß des Brunnens in der Burg Schönenberg, wo die hl. Mechtild
anno 1127 geboren wurde u. in Ihrer Jugend oft hier getrunken hat. Diesem Wasser wurde
ehemals große Heilkraft besonders in Augenleiden zugeschrieben. 1869 wurde die Quelle neu
gefaßt. Renoviert 1885.“
Man schrieb und schreibt dem Wasser besonders in den Morgenstunden Heilkraft gegen
Augenleiden zu.
Früher nahmen die Leute auch gern ein Fläschchen Mechtildisbrunnen und Mechtildiskapelle
Die kleine Kapelle befindet sich am „Sixitgern“, dem östlichen Hügelhang des Burgbergs bei
St. Georgen, ostwärts von der Burgkapelle.
Der Sage nach ist diese Quelle auf dem Burgberg ein Abfluss des Burgbrunnens.
„Das Wasser ist dort früher direkt aus dem Boden aus einem Tuffstein herausgekommen.
Außen herum war die Quelle nur mit ein paar Holzbrettern eingefasst und ein paar Steine
lagen darum herum. Alles war wild und Weg führte auch keiner hin.“
Die größere der Quellen nördlich des Burgbergs führt seit langer Zeit den Namen
Mechtildenbrunnen und es wird gern behauptet, dass auch die Bewohner der einst an der
Stelle gelegenen Burg Schönenberg hier das Trinkwasser holten.
Das Mechtildisbrünnlein ist eine kleine Brunnengrotte.
1885 wurde die Kapelle gebaut und die Quelle wurde neugefasst.
Am Giebel des Mechtildisbrunnens Mechtildisquellwasser mit nach Hause,
um sich daheim mit dem Wasser „alle Tag“ die Augen auszuwischen.
Der Wasserwart von Dießen rät aktuell ab, das Wasser für solche Heilungen zu benutzen.

Additional Hints (Decrypt)

FCRPUG + vz Jhemryfgbpx Unygrg Inaqnyra haq fbafgvtr Noevffoveara ibz Svany srea!!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)