Vergessene Wege - zur Schaumbergalm Traditional Cache
Vergessene Wege - zur Schaumbergalm
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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Vom Eisernen Herrgott führte einst ein Steig auf die
Schaumbergalm.
Dort, wo einst der Eiserne Herrgott stand, steht jetzt ein
Holzkreuz, der alte Steig wird kaum mehr begangen und verfällt, und
der Zustand der alten Schaumbergalm ist schon seit Jahren
hoffnungslos.
Vergessene Wege - zur Schaumbergalm
edit 02.11.2011: Wegpunkte zur besseren
Orientierung eingefügt.
ACHTUNG!
Dieser Steig ist sehr
verwachsen, teilweise verfallen und schwer zu finden. Er quert
einige Steilwiesen, wo ein Ausrutschen fatal wäre.
Absolute Trittsicherheit,
Erfahrung im weglosen Gelände und guter Spürsinn sind unbedingte
Voraussetzungen!
Keinesfalls bei Nässe (nach
Regen mehrere Tage warten), und nicht in Gegenrichtung
begehen!
ANFAHRT:
von Molln der Beschilderung Breitenau folgen und weiter in den
Bodinggraben.
PARKPLATZ:
P1: nur von 6:00 - 9:00 ist die Zufahrt zum Parkplatz beim
Jagahäusl gestattet!
P2: wer später kommt, muss vom
Parkplatz Scheiblingau die 2 Kilometer zum Jagahäusl zu Fuß
gehen.
EINSTIEG:
vom Jagahäusl etwa 45 Minuten Richtung Steyrsteg. Nach der
2.Serpentine findet ihr links einen antiken Ameisenhaufen. Kurz
danach, beim Steinmann, etwa 10 Meter im rechten Winkel den Hang
rauf, dann ist der Steig nicht zu übersehen.
Ab und zu sieht man rote Markierungspunkte und Steinmänner.
AUSSTIEG:
am Sattel über der Schaumbergalm
WEITERWEG:
Abstieg zur traurigen Schaumbergalm, dann den Scheibenkogel östlich
umrunden und zur neuen Schaumbergalm.
Dann entweder Trämpl +
Alpstein anhängen und über die Ebenforstalm absteigen
(Empfehlung!) oder gleich über den neu markierten Weg zurück zum
Jagahäusl.
DER CACHE:
ist ein kleiner Regular.
Inhalt: das Übliche. Logbuch, Stach Note, Bleistifte und sinnvolles
Zeug.
Falls die Koordinaten springen:
er liegt RECHTS (oberhalb) des Weges, etwa 10-15 Meter vom Weg
entfernt. USE THE SPOILER!
GESCHICHTE
DER ALM:
erstmalige Erwähnung der Schaumbergalm: 1575.
1575 - Gebietsbeschreibung - ... darin
ein Ausgereut oder Gschwendt, die Schaumberger Alm genannt, welche
dem Putter und Hochenrieser verlassen, allda kein nutzbares Holz zu
erhoffen ist.
1647 - Grundbuch Forst Großraming -
Grenzbeschreibung der nun geteilten Schaumberg-Alm und Kollers-Alm:
Fangen sich auf dem hohen Schaumberg an, gehen übers Egg herab bis
aufs Prändl und Salchinger Kogl, von da auf die Schwarzmauer und
auf den Tremplstein zu; auch auf den Almstein, von da ans Prött,
von selben herab ans Ahorntal, folgends wieder hinauf auf den hohen
Schaunberg, wie das Regenwasser scheidet, darunter ein Ort
verstanden, so in den Forst Molln gehört, und wird dafür gereicht
an Dienst 2 Schilling und 1 Käse. Dem Förster von Großraming 1/2
Prenten Schmalz, 1/2 Achtel Mehr und in Geld 4
Schilling.
1665 - Brief an den Forstmeister wegen
Auftrieb von 70 bis 80 Schafen
1667 - Forsturbar: Abgabe für die halbe
Alm am Schaumberg 1/8 Schmalz. Auch Georg Stummer am Gschwendt,
ebenfalls Untertan des Stiftes Spital, zahlt für die zweite Hälfte
der Schaumbergalm gleichviel.
1669 - die Schaumberg-Alm wird von
Matthaeus Vischer in die Oberösterreichkarte
eingezeichnet.
1693 - Waldrevision: Auf der Alm am
Schaunberg, alda nur die bloße Weide und gar keine Wiesmahd vererbt
ist. Gleichwohl aber zu hauen und zu bauen erlaubt worden, hingegen
das Reuten verboten.(reuten =
roden)
1788 - Josefinisches Lagebuch: Gregori
Kefer auf der großen Klein Nr. 4, Ort Dambach, und Simon Kefer auf
dem Wassergut und Peterlehen Nr. 5, Ort Rading, beide zu Spital
gehörend, Alm und Raumrecht, das zur Herrschaft Steyr gehört,
zwischen dem Forst Schaumberg und dem Forst Grestenberg
befindlich.
Die 151 Joch Wiesen geben 378
Zentner 55 Pfund süßes Heu
Deren Halterhütten liegen neben
dem Kuhpfadgatter.
1894 - Alminhaber sind ein Bauer aus
Brunnbach und einer aus Rosenau, die zusammen 130 Stück Hornvieh,
40 Schafe und 2 Pferde auftreiben dürfen.
1998 - Laut Auskunft des ehemaligen
Obmanns der Agrargemeinde Schaumberg-Alm, Herrn Michael Stangl,
wurde in den letzten 60 Jahren (1938-1998) alljährlich Vieh
aufgetrieben.
Quelle:
kalkalpen.at

Additional Hints
(Decrypt)
Fcbvyresbgb zvgaruzra!
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