STEINE AUS DER TIEFSEE
TAFEL BEI =>N47° 22.964 E10° 15.791
An dem hier zu sehenden Felsabbruch wird graues, geschichtetes und teils gefaltetes Gestein mit schiefrigen Zwischenlagen sichtbar. Es gehört, wie die ganze Umgebung, der geologischen Schicht des Flysch an. Wie alle geologischen Einheiten des Allgäus ist es ehemaliger Meeresboden. Die Anfänge der Gesteinsfolgen des Flysch liegen ca. 80 bis 100 Mio. Jahre zurück, als sich viele Kilometer weiter südlich von hier ein Tiefseetrog bildete. Am Rand dieses Troges setzten sich immer wieder riesige Schlammmassen ab, die häufig ins Rutschen kamen. Dadurch wurde der Schlamm aufgewirbelt. Am Tiefseegrund setzte er sich geschichtet wieder ab; zuerst die schnell absinkenden größeren Bestandteile, zuoberst die feinen, tonigen Trübungsstoffe, die - wie hier zu sehen ist - die mergeligen Schichten bilden. Auf diese Art und Weise haben sich im Laufe von Jahrmillionen viele hundert Meter hohe Sedimentschichten gebildet.
Infolge des Abrückens der afrikanischen Kontinentalscholle wurden dieses Sedimentmassen im weiteren Verlauf der Erdgeschichte gestaucht, emporgehoben, gefaltet und weit nach Norden verfrachtet. Heute stehen sie hier nach langer Reise, als Zeugnisse ihrer maritimen Herkunft und darauf wartend, in den kommenden Jahrmillionen infolge von Witterungseinflüssen wieder zu Staub zu verfallen.
TOBEL IM FLYSCH
TAFEL BEI =>N47° 22.278 E10° 15.285
Das schiefrig graue Gestein, das hier zu Tage tritt, gehört auch der geologischen Schicht des Flysch an. Hier besteht es allerdings hauptsächlich aus Tonen mit unterschiedlichem Kalkgehalt. Da die Tonschichten für Wasser relativ undurchlässig sind, kann das Niederschlagswasser nicht in Gesteinsklüften versickern, sondern läuft an der Oberfläche ab. Daher finden sich entlang des Weges zahlreiche Tobel und vernäßte Wiesen.
Die Tone haben die weitere Eigenschaft, daß Wasser sie quellen läßt. Dadurch werden sie instabil und rutschig. So kommt es immer wieder zu kleineren und größeren Hangrutschen (Flysch kommt von Fließen), deren Auswirkungen die zahlreichen Buckel in den angrenzenden Hangwiesen sind.
Wie hier an dem Tobeleinschnitt zu sehen ist, verwittern die mürben Gesteine der Flyschschicht relativ schnell. Darauf sind auch die weichen Konturen des Fellhorns und seiner Umgebung zurückzuführen.
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1.) An beiden Tafeln siehst du aufschlussreiche Flyschwände. Beschreibe mit eigenen Worten den Unterschied in Struktur, Farbe und Aufbau der beiden Flyschwände.
2.) Aufgrund welcher Bestandteile des Untergrundes bilden sich beim Gesteinsabbau relativ rasch gute Böden, die eine hervorragendes Substrat für den Pflanzenwuchs liefern.?
Wenn Du möchtest, mache bitte ein Bild von Dir oder Deinem GPS.
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FLYSCH - Rocks from the deep sea
go to => N47° 22.964 E10° 15.791
At the here shown rock demolition you could see gray, layered rocks with slaty partly folded intermediate layers. It belongs, like the whole environment, the geological strata of the Flysch on. Like all geological units of the Allgäu is a former seabed. The beginnings of the rock sequences of flysch, about 80 to 100 million years back, when many miles further south of here was a deep trough. At the edge of the trough sat down again and again from huge masses of mud that came often to slip. Thus, the mud was stirred up. On the ground he sat deep layered again, first the fast sinking larger components, the top fine clay turbidity substances - are the marly layers - can be seen here. In this way, have evolved over millions of years, many hundreds of feet high sediment layers formed.
As a result of the move away African continental block this sediment masses were in the further course of earth compressed uplifted, folded and transported far to the north. Today they are here after a long journey, waiting as evidence of their marine origin, and to expire in the coming years due to millions of weather to return to their dust.
TOBEL IN FLYSCH go to => N47° 22.278 E10° 15.285
The slate-gray rock, which comes to light here, belongs to the geological strata of the Flysch. Here mainly of clays with different calcium content. Since the clay layers are relatively impermeable to water, the rainwater does not seep into rock crevices, but expires at the surface. Therefore, there are numerous ravines and along the way Waterlogged lawns. The clays have the additional property that they can be sources of water. This makes them unstable and slippery. So it always comes back to smaller and larger landslides (flysch comes from flow), the effects of the numerous humps in the adjacent hillside meadows. As seen here at the gorge incision, the brittle rocks of the Flysch-layer weather relatively quickly. This also causes the soft contours of the Fellhorn and its surroundings.
The quest
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1.) Describe with your own words the difference in structure, colour and construction of the two different flysch walls.
2.) Because of the constituent components of the subsurface rocks formed during degradation relatively quickly good soils, provide an excellent substrate for the plant wash?
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