Ein schneller und einfacher Hin-und-Mit für
die Statistik.
Die Schutter entspringt in
Wellheim im Landkreis
Eichstätt am Westfuß des 50 Meter hohen Galgenberges, eines
Umlaufberg-Restes. Die Karstquelle des
Weißjura liegt in
einer Höhe von 395 m ü. NN.
Die Quelltöpfe wurden im Rahmen einer Renaturierungsmaßnahme
2007 wieder freigelegt. Weitere Quellen in Wellheim verstärken den
Bach.
Verlauf
Die Schutter fließt zunächst
durch das Wellheimer
Trockental, dann durch das nach ihm benannte, aber nicht von
ihr gebildete Schuttertal. Dieses wurde von der Urdonau nach ihrer
Laufverlegung aus dem heutigen Altmühltal gegen
Ende der Rißeiszeit
ausgeräumt; Donaukiese liegen etwa sieben Meter tief unter den
heutigen Talgründen der Schutter.
Sie durchfließt die Orte
Wellheim, Feldmühle,
Meilenhofen,
Zell an der
Speck, Nassenfels und
Dünzlau. In Ingolstadt, wo sie
seit 1875 untertägig geführt wird und 1970 in den Festungsgraben
Ingolstadts, dem Künettegraben, umgeleitet wurde, mündet
sie nach 31 Kilometern und 34 Metern Gefälle in die
Donau.
Der Name leitet sich ab von
keltisch
„scutar-a“ = sandig-schlammiges Gewässer.