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Krähenhecke EarthCache

Hidden : 11/7/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

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Geocache Description:



Geht man mit einem wachen Auge durch unsere schöne Landschaft, so begegnet man überall geologischen Prozessen und Ablagerungen aus vielen Etappen der Erdgeschichte.

So auch im Gebiet um Neustadt in Sachsen.

 

Die Kleinstadt Neustadt liegt im Neustädter Tal umgeben vom Berg- und Hügelland des Hohwaldes sowie des Ungerberges. Damit befindet sich der Ort an der Grenze zwischen dem Lausitzer Bergland im Norden und dem Elbsandsteingebirge in Richtung Süd.

 

Den festen Gebirgsuntergrund für Neustadt und Umgebung bildet fast ausschließlich der Lausitzer Granit. Dieses Granitgestein entstand im Präkambrium und ist ein mittel- bis grobkristallines Tiefengestein = Plutonit. (Neben den magmatischen Gesteinen gibt es noch die zwei Gesteinsgruppen der metamorphen Gesteine sowie der Sedimentgesteine.)

 

Der Lausitzer Granit besteht aus drei relativ gleich verteilten Mineralien, merke dazu:

„Feldspat (1), Quarz (2) und G_ _ _ _ _ _  (3) , die drei vergess` ich nimmer!“

(1) Feldspat:

- ist ein Silikat-Mineral mittlerer Härte

- Farbe = von farblos über weiß, rosa, grün, blau, braun

- ist das wichtigste gesteinbildende Mineral der Erdkruste

(2) Quarz

- ist das zweithäufigste Mineral der Erdkruste

- sehr große Härte

- Farbe = oft farblos oder weiß

(3) G_ _ _ _ _ _

siehe Fragen unten

 

Granite entstehen durch die Erstarrung von Gesteinsschmelzen (Magma) innerhalb der Erdkruste, meistens in einer sehr großen Tiefe von mehr als zwei Kilometern unter der Erdoberfläche. Durch Abtragung der über dem Granit befindlichen Schichten gelangt der Granit an die Oberfläche, wo er sofort den Verwitterungsprozessen ausgesetzt ist. Sein Farbspektrum reicht von hellem grau bis bläulich, rot und gelblich.

 

Granite haben wegen ihrer hohen Widerstandskraft, Härte und Wetterfestigkeit sowie wegen ihrer guten Schleif- und Polierbarkeit eine große wirtschaftliche Bedeutung, besonders im Bauwesen. Sie werden in folgenden Bereichen verarbeitet:

-          im Straßenbau als Pflastersteine, Bordsteine, Schotter, …

-          im Bahnbau als Schotter

-          im Innenausbau als Wandbekleidung

-          im Gartenbau als Rabattensteine, Brunnen, …

-          im Sport als Curlingstein

-         

 

Will man ganz exakt sein, so muss man den Lausitzer Granit streng geologisch als Granodirit bezeichnen. Die ca. 540 Millionen Jahre alten Lausitzer Granodiorite haben eine große Verbreitung in der Region und lassen sich noch in viele Unterarten unterteilen, z.B. den Biotitgranodiorit, den Zweiglimmergranodiorit usw.

 

Den sogenannten Zweiglimmergranodiorit findet man auch im Neustädter Gebiet, so zum Beispiel hier an der Krähenhecke.

 

In früheren Zeiten wurde die Krähenhecke als Steinbruch genutzt. Den Aufschluss erkennt man noch deutlich. Heute ist der Steinbruch stillgelegt.

 

Das Gestein wurde in Neustadt und Umgebung zum Häuser- und Wegebau verwendet.

 

                                                             Quellen: Wikipedia und Landesausstellung „Via Regia“

                                                                               

Fragen:

1.) Wie lautet der Spruch von oben vollständig?

     „Feldspat, Quarz und G_ _ _ _ _ _, die drei vergess` ich nimmer!“

2.) Welche Eigenschaften passen zu diesem Mineral?

     Entscheidet euch für a oder b!

     a.) – geringe Härte, gut spaltbar

     - Farbe = weiß bis braunschwarz

     - ist ein häufiges gesteinsbildendes Material (wichtiger Bestandteil vieler magmatischer

        und metamorpher Gesteine)

     b.) – große Härte, nicht gut spaltbar

     - Farbe = schwarz

     - ist nicht so häufig als gesteinsbildendes Material bekannt

3.) Nach welcher Seite (Himmelsrichtung) ist der ehemalige Steinbruch offen?

 

Im Gebiet der Krähenhecke wird viel Landwirtschaft in Form von Ackerbau, aber auch Viehhaltung betrieben. Trotzdem gibt es eine gute Parkmöglichkeit bei:

N 51°01.023 / E 014°13.799

Nun seht ihr den bewaldeten Hügel „Krähenhecke“ direkt vor euch. Lauft den Weg hinauf entlang des Waldrandes, biegt auf dem halben Weg zur obersten Stelle nach links in den Wald ab, so gelangt ihr zum ehemaligen Steinbruch der Krähenhecke an den oben angegebenen Koordinaten.

Viel Vergnügen wünschen die

„2 Highmountains“


yes   Herzlichen Glückwunsch den Erstfindern.   yes

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