Beschreibung
Uns hat dieses sympathische Wildschwein, von uns liebevoll
"Schweini" getauft, von Anfang an gut gefallen und
nun möchten wir es gerne zur Heimat unseres ersten Caches
machen.
Ja, Ihr habt richtig gelesen…wir sind blutjunge Anfänger,
was das legen von Caches angeht, deshalb freuen wir uns auch über
alle gut gemeinten Ratschläge und Tipps, wie wir unser Versteck
noch optimieren können.
Schweinis Erzeuger ist Meinolf Zavelberg. Der
Dünnwalder Forstwirtschaftsmeister hat schon viele schöne
Skulpturen aus Holz geschaffen. So z.B. die Tiere rund um den
Wildpark, den großen Bären, der die Jonas-Schreibweis-Kanzel
stützt, die wunderschönen Eulen am Gänseweiher und vieles mehr.
Alle seine Kunstwerke schnitzt er mit der Kettensäge. Gemeinsam mit
seinem Kollegen, Forstwirtschaftsmeister Dennis Remiger vom
Forstrevier Rodenkirchen, hat er auch die Skulpturen auf der
Verkehrsinsel Leuchterstraße/Dünnwalder Mauspfad geschnitzt.
Näheres über die Holzschnitzer könnt Ihr unter
http://www.schnitz-art.de/ erfahren.
Der Dünnwalder Wald ist ein rund 410 Hektar großer
Stadtwald im Nordosten Kölns. Er grenzt an die Stadtteile Dünnwald,
Höhenhaus und Dellbrück und reicht auch bis ins Stadtgebiet von
Bergisch Gladbach und Leverkusen. In Köln ist der Dünnwalder Wald
neben dem Königsforst ein wichtiger Bestandteil des
rechtsrheinischen Grüngürtels. Das heute als „Dünnwalder
Wald“ bekannte Gelände ist das ursprüngliche Gebiet der
Dünnwalder und der Thurner Heide, der Gemeindeheiden
(„Gemeen“) der umliegenden Ortschaften. Bereits 1893
waren weite Teile dieser Heiden generalstabsmäßig mit der in der
Niederrheinischen Bucht nicht heimischen Waldkiefer (Pinus
sylvestris) aufgeforstet worden. Aufgrund von Landwirtschaft und
militärischer Nutzung konnten, so im Naturschutzgebiet Dellbrücker
Heide und im Bereich der Schlebuscher Dünen, wertvolle und
artenreiche offene Lebensräume punktuell vor der zweiten
Aufforstungswelle der Nachkriegszeit bewahrt werden. Doch Bebauung,
Aufforstung, der Kiesabbau bzw. die nachträgliche Rekultivierung
machten auch diese spätestens in den 1980ern fast vollständig
zunichte. Teile von Dünnwalder und Thurner Heide galten noch in den
1970ern als eine der wichtigsten Heuschreckenvorkommen des Landes
NRW, u.a. mit der Rotflügeligen Ödlandschrecke, der Feldgrille oder
dem Warzenbeißer. Diese Arten sind nun verschollen, ihre
Lebensräume verschwunden. 1956 hat die Kölner Stadtverwaltung in
Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ein
umfangreiches Aufforstungsprogramm für das rechtsrheinische
Stadtgebiet aufgestellt, um die Wohngebiete gegen Abgase und Staub
besser abzuschirmen. Ursprünglich wurde der Wald vorwiegend als
Mischwald mit einer Vielzahl von Nadelwaldstücken angelegt. Dies
ist darauf zurückzuführen, dass das Waldgebiet auf der
rechtsrheinischen Mittelterrasse liegt, wo der Boden hauptsächlich
aus Sand und Kies besteht und nur wenige schmale Streifen mit
besserem Erdreich vorhanden sind, die auch bessere Bedingungen für
den Pflanzenwuchs bieten. Auf dem übrigen eher kargen Boden
gedeihen am besten Kiefern und Birken. Erst mehrere Jahrzehnte
später begann die Forstverwaltung, den Dünnwalder Wald allmählich
zu einem Laubwald umzugestalten. Da der Wald aufgrund seiner Art
nur wenig natürliche Nistgelegenheiten für Vögel bietet, wurden
hier viele Nistkästen aufgehängt. Außer gut gepflegten Wegen bietet
der Dünnwalder Wald dem Spaziergänger oder Wanderer auch eine Reihe
von Schutzhütten. Am 21. April 1996 kam es zu einem nicht
unerheblichen Waldbrand, der allerdings nur einen kleinen Teil des
Waldes niederbrannte, der sich heute wieder vollständig erholt
hat.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Suchen und
Finden!