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Mainzer Dom / Mainz Cathedral

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Hidden : 01/18/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:


Sorry, only the questions are available in English!



Willigis (940-1011), Erzbischof von Mainz, legte 975 den Grundstein für den Dom, der unter dem Patronat des heiligen Martin von Tours stehen sollte. Dabei nahm er sich Alt-St. Peter in Rom als Vorbild. Da das Gotteshaus Staatsdom des Reiches werden sollte, wurde seine Größe so gewaltig geplant. Es sollte damit die geistliche und politische Macht seiner Kirchenfürsten demonstriert werden, die zugleich Erzkanzler des Reiches waren.
Am Tage seiner Einweihung im Jahre 1009 zerstörte ein Feuer den Dom. Willigis ließ den Wiederaufbau sofort beginnen; die Einweihung des Neubaus erfolgte aber erst im Jahre 1036. Bis heute brannte er insgesamt sieben Mal! Aufgrund seiner langen Bau- und Wiederaufbaugeschichte präsentiert er sich als ein Gemisch der unterschiedlichsten Baustile des letzten Jahrtausends.
Drei Schiffe hat der Dom, zwei Chöre und zahlreiche Kapellenanbauten. Der Westchor mit dem Hauptaltar ist St. Martin, der Ostchor St. Stephan geweiht. Sieben Königskrönungen fanden im Lauf der Jahrhunderte im Mainzer Dom statt. Zusammen mit dem Wormser Dom und dem Dom zu Speyer gehört der Mainzer Dom zu den drei rheinischen Kaiserdomen.
Im 2. Weltkrieg wurden im Wesentlichen nur die Dächer des Domes zerstört, obwohl die Stadt zu mehr als 80 % zerstört war. Große Schätze hat der Dom nicht mehr, aber er gibt noch immer Zeugnis von der Bedeutung des ehemaligen Erzbistums, nicht zuletzt durch die große Anzahl der bischöflichen Grabdenkmäler, die sich an den Pfeilern des Langhauses und im Westquerhaus befinden.


Stage 1: Ostchor
Der Ostchor mit seinen über zwei Meter dicken Mauern ist der älteste Teil des Doms. Sein Vierungsturm war 1793 durch die Beschießung von Mainz teilweise zerstört worden und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Stadtbaumeister Georg Moller entwarf eine runde Eisenkuppel, die später zugunsten eines historisierenden Spitzdaches wieder entfernt wurde (1875).
An der Stelle, an der ihr euch gerade befindet, stand die Liebfrauenkirche (St. Maria ad Gradus), die diesem Platz seinen Namen gab. Das Fundament ist auf dem Boden markiert. Ursprünglich wurde sie etwa zeitgleich mit dem Dom von Willigis erbaut und war mit ihm verbunden.

Frage:
In welchem Jahr wurde die Liebfrauenkirche zerstört? Zweite Ziffer = A
Question: In what year was the "Liebfrauenkirche" destroyed (take the last date on the plate)? second digit = A

Bei N 49° 59.954 E 008° 16.509 findet sich übrigens ein Modell des Domes.
At N 49° 59.954 E 008° 16.509 you can find a model of the cathedral.

Stage 2: Nagelsäule
Die Nagelsäule wurde während des Ersten Weltkrieges auf dem Liebfrauenplatz vor der Ostseite des Mainzer Domes errichtet und ist Teil der deutschen Propaganda- und Spendenaktion "Wehrmann in Eisen". In einer Zeremonie durfte jeder Spender einen Nagel in das Denkmal schlagen. Den billigsten gab es für eine Reichsmark, der teuerste, mit vergoldetem Kopf, kostete 20 Reichsmark.

Frage:
Zähle alle Nägel an der Säule. Wie viele sind es?
Question: Count all the nails on the column. How many are there?
- 1:
B = 2
- 2:
B = 3
- viele/many:
B = 4

Stage 3: Marktbrunnen
Der Brunnen ist ein Geschenk des Kurfürsten und Erzbischofs Kardinal Albrecht von Brandenburg an die Bürger der Stadt Mainz. Er ist einer der frühesten und schönsten Renaissancebrunnen in Deutschland. Der Marktbrunnen diente nicht nur der Wasserversorgung, sondern war auch ein "didaktisches" Monument. Die Ikonographie auf den Säulen, welche den Brunnenaufbau tragen, erinnert an die Bauernkriege. Die Inschrift weist auf den Anlass der Errichtung hin, den Sieg Karls V. über Franz I. von Frankreich in der Schlacht von Pavia.

Frage:
Wann wurde der Marktbrunnen errichtet? Letzte Ziffer = C
Question: In what year was the well erected? last digit = C

Stage 4: Heunensäule
Die Heunensäule ist zwar schon über 1000 Jahre alt, auf den Mainzer Markt gelangte das Denkmal aber erst aus Anlass des 1000jährigen Domjubiläums im Jahr 1975. Das Steinmaterial stammt aus den Bullauer Bergen bei Miltenberg am Main. Insgesamt lagerten dort sieben der Giganten. Nach einer Theorie waren die Heunensäulen einst für den Vorgängerbau des Martinsdomes bestimmt gewesen. Wahrscheinlich sollten die Säulen für den Wiederaufbau des am Tag der Weihe 1009 abgebrannten Mainzer Doms verwendet werden.
Auf der bronzenen Ummantelung erscheinen zahlreiche Episoden aus der Stadtgeschichte: Römerzeit, Bischofssitz, Franzosenherrschaft, Besuche verschiedener Könige und Kaiser, Juden-Pogrom, Bombardement.

Frage:
Wie viele plastisch ausgeführte Kopfbedeckungen finden sich an der Säule? Anzahl = D
Question: How many sculptured headdresses are there on the column? amount = D

Stage 5: Marktportal
Die bronzenen Türflügel sind das älteste erhaltene Ausstattungsstück der romanischen Pfeilerbasilika. Diese Türen waren laut Inschrift die ersten aus Metall gefertigten Türen seit Karl dem Großen, was darauf hindeutet, dass Willigis mit dem Dombau Aachen als Krönungsort der deutschen Könige ablösen wollte. Die Türen waren ursprünglich in der dem Dom vorgelagerten Liebfrauenkirche eingebaut. Diese erstreckte sich nämlich zum Rhein hin und empfing so nach dem Zeremoniell den per Schiff ankommenden König bzw. Kaiser. Nach dem Abbruch der Liebfrauenkirche kamen die Türen an den Dom und bilden dort heute das Marktportal.

Frage: Wie viele Engel und Götter sind über der Tür dargestellt? Anzahl = E
Question: How many gods and angels are depicted above the door? amount = E

Es würde sich jetzt anbieten, einen Blick in das Innere des Domes zu werfen!
This is a good point to have a look inside the cathedral!

Stage 6: Gotthardkapelle und Bonifatius
Die Gotthardkapelle wurde bis 1137 neben dem Nordquerhaus als Palastkapelle errichtet. Im 12. Jahrhundert befand sich die Residenz des Erzbischofs noch unmittelbar am Dom. Sie befand sich westlich der Kapelle und war mit dieser durch einen Zugang verbunden. Nachdem die erzbischöfliche Pfalz im 15. Jahrhundert vom Dom ans Rheinufer zur Martinsburg verlegt worden war, verlor die Kapelle an Bedeutung.
Bonifatius, der "Apostel der Deutschen", war zuletzt Bischof von Mainz, wo er bis zu seinem Tod wirkte.

Frage: Wie lange war Bonifatius Bischof von Mainz? Differenz der Jahreszahlen = F
Question: How long was Bonifatius bishop of Mainz? difference of dates = F

Stage 7: Westturm
Da der Dom immer umbaut war, hatte man in den unteren Bereichen des Westbaus an übermäßiger Bauzier kein Interesse. Darüber jedoch bietet er reichsten Bauschmuck. Der große Westturm wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut. Zur Zeit der Romanik war er wesentlich niedriger als heute. Aus dieser Zeit stammen heute noch die unteren sichtbaren Geschosse mit ihren Rundbogen. Vor 1490 wurde das gotische Geschoss aufgesetzt und auch ein entsprechender Turmhelm geschaffen. Durch einen Blitzeinschlag am 22. Mai 1767 brannte der große westliche Vierungsturmhelm ab und wurde von Franz Ignaz Michael Neumann, dem Sohn des berühmten Balthasar Neumann, 1769 mit einem mehrstöckigen steinernen Turmhelm versehen, dem der Mainzer Dom bis heute sein charakteristisches Bild zu verdanken hat.

Frage: Wie viele Ziffernblätter lassen sich am Westturm von dieser Stelle aus problemlos ablesen? Anzahl = G
Question: How many clock-faces can you see at the western tower from this point? amount = G

Stage 8: Johanniskirche
Bevor der heutige Dom geweiht wurde, gab es auch schon einen Dom in Mainz. Im Jahre 910 wurde der von Erzbischof Hatto in Auftrag gegebene Bau als Dom von Mainz eingeweiht. Er ist damit die älteste noch erhaltene Kirche in Mainz. Nach dem Patron der Stadt und des Bistums erhielt die Kirche den Namen St. Martin. Mit der Einweihung des neuen Domes im Jahr 1036 hatte Mainz einen "neuen" Martinsdom, denn Patron und Name wechselten in den Neubau über. Aus dem alten Dom wurde nun die Johanniskirche - fortan volkstümlich auch "Aldedum" genannt.

Frage: Wie viele goldene Dachspitzen hat die Johanniskirche? Anzahl = H
Question: How many golden roof ornaments are there on the Johanniskirche? amount = H




Der Domschatz, äh - das Final liegt bei
You can find the cathedral's treasury, er - I mean the final at

N49° 59.(F)(B+D)(A)     E 008° 16.(G+H)(B)(C-E)

Happy Hunting!!!


Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu, pn. 1,20z Uöur / zntargvp

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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