Déjà-vu (frz. für schon mal „gesehen“) ist das unheimliche Gefühl oder die Illusion, man habe etwas, das man zum ersten Mal wahrnimmt, schon einmal gesehen oder erlebt. Wenn wir davon ausgehen, dass die Erfahrung tatsächlich auf einem erinnerten Ereignis beruht, dann tritt Déjà-vu vermutlich auf, weil eine ursprüngliche Erfahrung nicht vollständig erfasst und nicht sorgfältig kodiert wurde. Falls dies zutrifft, scheint es höchst wahrscheinlich, dass die gegenwärtige Situation die Erinnerung an ein Fragment aus der eigenen Vergangenheit auslöst. Dieses Erlebnis kommt einem vielleicht unheimlich vor, wenn die Erinnerung so bruchstückhaft ist, dass keine soliden Verbindungen zwischen dem Bruchstück und anderen Erinnerungen aufgestellt werden können.
Daher tritt das Gefühl, schon mal da gewesen zu sein, aufgrund der Tatsache ein, dass man schon mal dagewesen ist. Man hat einfach den größten Teil der ursprünglichen Erfahrung vergessen, da man ihr beim ersten Mal keine große Aufmerksamkeit geschenkt hat. Diese ursprüngliche Erfahrung kann durchaus nur Minuten oder Sekunden alt sein.
Auch beim Geocachen ist sicherlich jedem schon mal dieses Gefühl der Vertrautheit (da war doch …) aufgetreten. Sei es bei einem gut getarnten Tradi, einer Gegend, welche man bisher nie richtig wahrgenommen hat oder bei der Lösungsfindung von
-Rätseln…
Für einige Cacher ist aus - teilweise - nachvollziehbaren Gründen der Cachetyp "Mystery" ein Buch mit sieben Siegeln
: heißt es doch erst einmal (lange) zu rätseln und zu recherchieren
, bis man eventuell endlich hinaus ins Feld
zum Cache kommt…
Unabhängig von den eigenen Präferenzen und Möglichkeiten stellen die blauen
in der Karte jedoch immer den Reiz
des versteckten Logbuches dar und bei nicht wenigen Mystery-Caches erwarten einem tolle „Erlebnisse“
im Feld. Somit werden sehr viele kreative Methoden angewandt um an die begehrten Koordinaten zu gelangen, jeder Cacher auf seine eigene Art und Weise
... sicherlich hat nun beim Lesen, Lösen oder Loggen der Eine oder Andere ein Déjà-vu ...
.
