Use Kinnerhues : Idenbrockhof Traditional Cache
eigengott: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.
More
Use Kinnerhues : Idenbrockhof
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Eine kleine Serie, die Euch meinen Stadtteil ein bisschen näher
bringen möchte. Hier zeige ich Orte und erzähle kleine Geschichten
aus vergangenen Zeiten, die heute (fast) in Vergessenheit geraten
sind.
... to be continued !
Zugegeben, das hier ist nicht mehr so richtig Kinderhaus, dennoch hat der Stadtteil genau hier seine Wurzeln.
Hier in der Nähe der Quelle des Kinderbachs stand der Hof Idenbrock. Vermutlich war der genaue Standort eher die heutige Kuklenburg als das Haus Spital.
Der mittelalterliche Idenbrock, dessen Name wohl an die zeitgenössische Äbtissin Ida von Überwasser angelehnt ist, war ein Rodungsland. Von hier aus begann ab dem 11. Jahrhundert die Rodung.
In diesem Zuge entstand auch der Idenbrockweg, der ursprünglich von hier aus über den heutigen Wasserweg, Wilkinghege, das heute noch verbliebene Stückchen Idenbrockweg durch den heutigen Idenbrockplatz, auf dem das Kinderhauser Zentrum gebaut wurde, an der Josefs-Kirche vorbei bis zur alten Chaussee (Grevener Straße) an der heutigen Paul-Schneider-Schule führte.
Udo von der Tinnen war es, der 1326 den Hof von Herman de Idenbroke für 88 Silbermark kaufte und sich, aus welchen Gründen auch immer, dazu entschloss auf seinem (für heutige Verhältnisse ziemlich großen) Grundstück ein Siechenhaus zu errichten.
1333 wurde das Haus eröffnet, das im Laufe der Jahrhunderte als Leprosenhaus, Armenhaus und noch bis vor wenigen Jahren als Altersheim diente. Heute ist hier das sehenswerte Heimatmuseum untergebracht. Diese Institution wurde zum Namensgeber des Stadtteils, wobei der Name "Kinderhaus" bereits 1342 in der Gründungsurkunde auftauchte. Vermutlich ist es deutschlandweit einmalig, dass ein Leprosenhaus und die zugehörige Kapelle den Kern eines späteren Stadtteils bildeten und ihm seinen Namen gaben.
Achtet vor Ort bitte gut auf herumliegende Scherben und herumlaufende Jogger !
Additional Hints
(Decrypt)
Mragehz
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures