Sein eigentlicher Name war Carl Heinrich Stilpner.
Geboren wurde er am 30.September 1762 in Scharfenstein. Er starb völlig verarmt mit fast 79 Jahren in seinem Heimatort und gilt als erzgebirgischer Volksheld.
Die Legenden um seine Person sind weithin bekannt.
Er war Soldat, Wildschütz, Schmuggler, Fabrikant - man sah in ihm einen sächsischen Robin Hood.
Stülpners Fluchtweg-sagt man- führte ihn über Böhmen,Ungarn, Österreich,Baden, Hessen, Hannover bis nach Preussen.
Auch hinter dem kleinen Ort Beikheim soll er für einige Zeit Unterschlupf gefunden haben.
Einige heimische Bauern schützten ihn, indem sie sein Tun nicht meldeten.Damals waren die Ländereien dem Herzogtum Coburg zugehörig.
Durch Tierknochenfunde wurden die herzöglichen Forstmeister auf die Wilddiebstähle aufmerksam, woraufhin der Herzog seine Häscher ausschickte...
In den Felsenhöhlen zwischen Beikheim und Schneckenlohe soll er sich versteckt haben, aber man fand nie eine Spur von ihm!
Nur knapp schien er entkommen zu sein...
Einige Zeit später tauchte er im Norden auf und wurde erneut zum Militärdienst gezwungen.
Die Felsenkeller wurden früher von den Bauern zur Einlagerung von Feldfrüchten und zuletzt von einer Brauerei zur Lagerung von Eis genutzt.
Wir empfehlen gutes Schuhwerk.
Es kann dreckig werden und sucht besser nicht in der Nacht!
Dass Räuber ihre Habseligkeiten nicht direkt am Wegesrand versteckt hielten, wisst ihr sicher noch aus Kindertagen.
Für s3 haben wir bei Verlust keinen Ersatz- geht bitte achtsam damit um,auch wenn es nur Deko ist.
Es handelt sich um einen Cache mit 3 stages +Final und dürfte ca. 1h dauern.Die Strecke beträgt weniger als 1km.
Bitte am Final ausnahmsweise kein Spielzeug tauschen damit der Schatz ein Schatz bleibt.
Und nun zum Bonus:
Es gibt keinen!
Ihr müsst den weiten Rückweg ohne die sonst übliche Belohnung antreten, denn wir konnten leider keine weiteren Relikte des Stülpner Karl finden, aber wenn Euch die Geschichte interessiert: sein Grab existiert noch.
Auf dem Friedhof in Großolbersdorf. (und einen Cache gibt’s da auch)
Nun sind wir gespannt, ob Eure Nachforschungen Licht in die Geschichte bringen können, wünschen Euch einen schönen Ausflug und sind gespannt auf Eure Logs .
die Sch’tis