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Die Rauhnächte - Die Wilde Jagd Traditional Cache

This cache has been archived.

eigengott: Da hier keine Wartung durch den Owner durchgeführt wird, archiviere ich das Listing. Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#listingmaintenance
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#cachemaintenance

Sollten sich innerhalb der nächsten drei Monate neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte per E-Mail. Sofern der Cache den Richtlinien entspricht kann ich das Listing dann auch wieder aus dem Archiv holen.

Sollte jemand in der Zwischenzeit den Cache erneuert/ersetzt haben, kann er gerne und sofort ein neues Listing für seinen Cache einreichen.

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Hidden : 12/10/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


24. Dezember - Die 1. Rauhnacht

   

Die Wilde Jagd - Der Wode


Den Wode haben viele Leute in den "Zwölften" ziehen sehen. Er reitet einen
großen Schimmel. Ein Jäger zu Fuß und vierundzwanzig wilde Hunde folgen ihm.
Wo er durchzieht, da stürzen die Zäune krachend zusammen, und der Weg
ebnet sich vor ihm; gegen Morgen aber richten sich die Gehege wieder auf.
Manche Leute behaupten, sein Pferd habe nur drei Beine. Er reitet stets die
gleichen Wege an den Türen der Häuser vorbei; und zwar so schnell, dass seine
Hunde ihm nicht immer zu folgen vermögen; man hört sie keuchen und heulen.
Schon manchmal ist einer  von ihnen liegen geblieben.

So fand man einmal einen von Wodes Hunden in einem Hof in Kempen, einen
anderen in Unterbruch auf dem Feuerherde, wo er sich hingestreckt hatte,
ständig heulend und schnaufend, bis ihn am folgenden Weihnachtsabend der
Wode wieder mitnahm.

In dieser Nacht darf man keine Wäsche im Freien hängen lassen. Die Hunde
würden sie zerreißen. Auch soll man nicht backen. Alle Bewohner müssen still
zu Hause bleiben. Lässt man die Tür offen, so zieht der Wode durch, und seine
Hunde verzehren alles, was sich im Hause Genießbares vorfindet.

Einst war der Wode auch in das Haus eines armen Bauern geraten, und die
Hunde hatten alles aufgezehrt. Der Arme jammerte und fragte den Wode,
wer ihm den Schaden ersetze, den die Hunde angerichtet hätten. Wode
antwortete, er werde alles bezahlen. Bald danach erschien er mit einem
toten Hunde und befahl dem Bauern, den Kadaver in den Schornstein zu
werfen. Das tat der Bauer; da platzte der Balg, und lauter blanke Goldstücke
fielen heraus.
Wenn der Wode angebraust kommt, müssen die Unterirdischen flüchten,
denn er will sie von der Erde vertilgen.

Ein alter Bauer brach einmal spät von Kempen auf und wollte noch nach
Karken gehen. Plötzlich bemerkte er, wie die Unterirdischen dahergelaufen
kamen. Sie waren aber gar nicht ängstlich und riefen ganz munter: "Heute
kann er uns nichts anhaben, er soll uns nur in Ruhe lassen; er hat sich heute
morgen noch nicht gewaschen."

Als der Bauer ein Stück weiter gewandert war, begegnete ihm der Wode
und fragte ihn, was die Unterirdischen gerufen hätten. Der Bauer erwiderte,
sie hätten gesagt, er habe sich heute Morgen nicht gewaschen und könne ihnen
daher nichts Übles antun. Da hielt der Wade sein Pferd an, stieg ab und wusch
sich. Dann sprang er wieder auf sein Ross und jagte den Unterirdischen nach.
Nicht lange danach sah der Bauer den Wode wieder zurückkommen; er hatte
die Unterirdischen an ihren langen Haaren zusammengebunden und an jeder
Seite des Pferdes mehrere von ihnen hängen. So unerbittlich verfolgte der
Wode die Unterirdischen.
Heute sind sie alle verschwunden. Deshalb jagt der Wode nun nicht mehr auf
der Erde, sondern in den Lüften.

Additional Hints (Decrypt)

Vz yvrtraqra Onhzfgnzz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)